Sparen durch Selbstversorgung

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Anne_with_a_B
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#131

Ungelesener Beitrag von Anne_with_a_B »

Danke, du bestärkst mich ja nur in dem was ich mir auch schon dachte :)

Dann lieber Teilzeit in etwas das mehr Freude macht, und viel Zeit für Garten und Familie.
Ich glaube Regina kann mich dabei ein bißchen beraten wenn ich sie besuchen komme ;)
Ich möchte später nicht mit einem vollen Konto auf ein leeres Leben zurückblicken.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Sparen durch Selbstversorgung

#132

Ungelesener Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

oh, Anne, du beschreibst ja fast die Laufbahn, die auch für mich geplant gewesen war....
Aber ich bin abgehaun, hab sogar eine Zeit lang auf der Straße gelebt, einen Peruaner geheiratet, der dann Bauarbeiter wurde, um seine Familie ernähren zu können.
Kinder hab ich, keine Berufsausbildung und inzwischen auch keinen job mehr.

Ich bin glücklich
aber das Geld fehlt an allen Enden.... :pfeif:

Wahrscheinlich kann man einfach nicht alles haben.

@emil:
"Man bereut nie, was man getan, sondern immer, was man nicht getan hat." (Marc Aurel)

kann ich bestätigen!

Ich war als ich noch arbeitete, glücklicher mit mehreren kleinen jobs, obwohl das geldlich und karrieremäßig dumm war, aber ich fühlt sich freier* und hatte mehr Abwechslung.

* weil es meine jobs waren - die gehörten mir.
Wenn ich Geld brauchte, ging ich jobben, aber ich "war" keine Kassierin, keine Putzfrau und keine Marktforscherin.
Ich war und bin immer "ich"
Kirschkernchen
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#133

Ungelesener Beitrag von Kirschkernchen »

Ein Kaninchen, was immer wieder mal einen Tunnel gräbt, ist auch kein Bergarbeiter. Es bleibt ein Kaninchen.
Es ist auch kein Vegetarier, nur weil es meistens Hälmchen isst. Es bleibt ein Kaninchen.
Nur ein Mensch denkt, wenn er Doktor der Physiognomie wäre, wäre aus ihm ein Physiognom geworden. Aber er bleibt ein Mensch. Nun mach was aus dir.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Sparen durch Selbstversorgung

#134

Ungelesener Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Kirschkernchen hat geschrieben:Ein Kaninchen, was immer wieder mal einen Tunnel gräbt, ist auch kein Bergarbeiter. Es bleibt ein Kaninchen. [....] Nur ein Mensch denkt, wenn er Doktor der Physiognomie wäre, wäre aus ihm ein Physiognom geworden. Aber er bleibt ein Mensch. Nun mach was aus dir.
ist sie nicht schon was? :hmm:
Nämlich ein "ist und bleibt ein Mensch" ??

Den letzten Satz versteh ich in dem Zusammenhang überhaupt nicht.

ist es nicht der Sinn des Mensch-Seins, das zu werden, was man ist? :hmm:

:flag: :flag: :flag:

Es ist zumindest mal sehr hilfreich, wenn man sich davon losmacht, dass man die Forderungen anderer Menschen erfüllen muss oder soll.
Und ich meine nicht, dass man nur an sich denken soll.
Aber.... das "an andere denken", sollte aus dem eigenen Herzen kommen,

Und wenn wir ehrlich sind, hat jeder - JEDER - von uns sehr sehr viel Mitgefühl im Herzen drin.

Aber nur, wenn wir ehrlich sind.....
Kirschkernchen
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#135

Ungelesener Beitrag von Kirschkernchen »

InaMaka"Den letzten Satz versteh ich in dem Zusammenhang überhaupt nicht."
["Nun mach was aus dir."]

Das war hier nur als Parodie gedacht. Eltern und Lehrer sagen doch gerne, du sollst was aus dir machen oder auf Klassentreffen will man wissen, was aus dir geworden ist. Dann sag ich immer....ein Eichhörnchen.
Adjua
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#136

Ungelesener Beitrag von Adjua »

@Anne: da läuft nichts falsch im akademischen Betrieb, sondern bloß bei der Berufswahl.

@Ina: einen Ausländer zu heiraten und Kinder zu bekommen ist kein Grund, keinen Beruf zu ergreifen. Ich habe einen ausländischen Jazzmusiker geheiratet, das ist mit Sicherheit noch weit brotloser als Bauarbeiter, trotzdem einen Beruf gelernt und diesen ausgeübt, trotz Kinder. War auch notwendig, weil ich nicht auf Staatskosten leben wollte.

Promoviert habe ich allerdings dann auch nicht, aber das war weniger wegen der Kinder, sondern weil mich das Fach nicht mehr interessiert hat.

Es ist selbstverständlich jeden Menschen überlassen, einen Beruf zu ergreifen oder auch nicht, Kinder können meiner Meinung nach aber nicht als Hinderungsgrund vorgeschoben werden.

Und zum Thema: Selbstversorgung kostet Geld, vor allem, wenn man seinen experimentellen Neigungen nachgeht, und das ganze nicht strikt auf Effizienz trimmt.

Irgendwer muss also das Geld heranschaffen, damit man das Gemüse aus dem eigenen Garten ernten kann.

Andererseits kann man sagen: Selbstversorgung kostet nicht so viel Geld wie andere Hobbys wie z.B. technische Spielzeuge, Autos oder Reisen, oder auch nur ständiger Shoppingtrips, um unnötige Fetzen zu kaufen.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Sparen durch Selbstversorgung

#137

Ungelesener Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Das war hier nur als Parodie gedacht. Eltern und Lehrer sagen doch gerne, du sollst was aus dir machen...
ah! verstehe! :lol:

Adjua hat geschrieben:@Anne: da läuft nichts falsch im akademischen Betrieb, sondern bloß bei der Berufswahl.
Das seh ich anders, bin zwar nicht Anne, aber trotzdem....
Adjua hat geschrieben:@Ina: einen Ausländer zu heiraten und Kinder zu bekommen ist kein Grund, keinen Beruf zu ergreifen.
? Wie kommst du da drauf, dass ich das als Grund sehe?
Ich sagte doch, dass ich glücklich bin - hätte ich auf ein Berufsleben, das ich gerne gehabt hätte, verzichten müssen, ich denke, ich wäre nicht glücklich - ??
Ich wollte nicht darauf verzichten, meine Kinder selber zu erziehen. :im:
Und ich bin aus der für mich geplanten Lebenslaufbahn "abgehaun", wollte nicht - hat weder was mit meinem Mann, noch mit meinen Kindern zu tun. Na gut, ein bisschen schon: mein Mann finanziert es mit - gracias! :)
Adjua hat geschrieben:mit Sicherheit noch weit brotloser als Bauarbeiter, trotzdem einen Beruf gelernt und diesen ausgeübt, trotz Kinder. War auch notwendig, weil ich nicht auf Staatskosten leben wollte.
:grr:

Wir leben nicht auf Staatskosten! Überhaupt nicht - obwohl ich keinen job habe.
Wir brauchen nicht mal Gratis-Kinderbetreuung - gratis, ja eh - zahlt mein Mann mit, mit seinen Steuern.....
Sein Beruf ist nicht brotlos!
obwohl :aeh: das Brot backe ich
Adjua hat geschrieben:Und zum Thema: Selbstversorgung kostet Geld, vor allem, wenn man seinen experimentellen Neigungen nachgeht, und das ganze nicht strikt auf Effizienz trimmt.
Meine "Selbstversorgung" ist ganz und gar nicht auf irgendwas getrimmt, außer den Schulden, die wir für unser Freizeitgrundstück zurück zahlen, kostet sie auch: NIX !!!!

hihi, weil meine Arbeitsstunden sowieso unbezahlbar und daher kostenfrei sind :haha:
Adjua hat geschrieben:Irgendwer muss also das Geld heranschaffen, damit man das Gemüse aus dem eigenen Garten ernten kann.
Mein Mann muss eben für dieses Gemüse kein Geld mehr ausgeben - wie geht das bei anderen?
Die zahlen Geld dafür, dass sie Gemüse aus dem eigenen Garten ernten können? :hmm:
Benutzer 72 gelöscht

Re: Sparen durch Selbstversorgung

#138

Ungelesener Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

Ich hab meine Sicht glaube ich schon dargelegt - Selbstversorgung zu hundert Prozent ist Illusion.
Aber jedes kleine Teil, dass man zur Selbstversorgung beiträgt, spart Geld.

Ich verstehe unter SV eben nicht, Hühner oder Schweine zu halten und die mit gekauftem Futter zu mästen oder beim Gemüse teure Jungpflanzen zu kaufen, und die dann mit gekauftem Dünger hochzupäppeln...

SV ist zum Beispiel den Bärlauch im Frühling selber zu pflücken, statt am Markt zu kaufen - und na sicher doch:
das spart Geld! :michel:
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si001
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Re: Sparen durch Selbstversorgung

#139

Ungelesener Beitrag von si001 »

ina maka hat geschrieben:SV ist zum Beispiel den Bärlauch im Frühling selber zu pflücken, statt am Markt zu kaufen - und na sicher doch:
das spart Geld! :michel:
Sehe ich auch so. Und es bring sogar noch Gewinn - Gewinn an Lebensqualität. Zumindest ist das bei mir so. Weil ich nämlich beim Sammel im Wald mein Leben und die Freiheit die Zeit dafür zu haben, genießen kann.

Aber auch da teilen sich mit Sicherheit wieder die Ansichten....
Liebe Grüße, si001!
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poison ivy

Re: Sparen durch Selbstversorgung

#140

Ungelesener Beitrag von poison ivy »

oh, es bringt durchaus Gewinn, wenn Du einen Markt dafuer findest
meine Definition von SV ist recht einfach, alles, was hilft mich - I me myself - zu versorgen
also auch mit Finanzmitteln
und wenn der selbstgepflueckte Baerlauch dabei hilft, mach hinne
ich trockne Loewenzahn und verkaufe ihn als Puelverchen an Leute mit mehr Geld als Zeit
oder meinetwegen mehr Geld als Lust sich draussen 10.000 mal zu buecken
oder mehr Geld als Ahnung, wie Loewenzahn aussieht und wo man sowas findet (ausser im Hundepark)
mit dem dadurch eingenommenen Tauschmittel tausche ich dann was anderes ein,
was ich nicht selbern kann
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