Ja, ich merke es auch schnell am Kribbeln, wenn Milben da sind. Manchmal sind sie echt schwer zu erkennen, vor allem die ganz jungen sind quasi farblos und noch kleiner als die bräunlichen normalen. Sie können auch dem Menschen zusetzen, dann gibt es rötliche juckende Stellen in der Bauchnabelgegend oder in den Armbeugen bzw. Kniekehlen. Das ist bei mir aber noch nicht oft zum Ärgernis geworden, meistens töte ich sie vorher.Maisi hat geschrieben:Ja. Und Du bemerkst es sofort, wenn auf einmal auf der Kopfhaut sich was wuselnd bewegt. Oder sie unterm Pulli vorkriechen, kaum sichtbar.Manuela hat geschrieben: Würden die auch an mich gehenwenn ja, wie merkt/sieht man das
Normalerweise sind sie graubraun, wenn sie sich richtig vollgefressen haben an Hühnern, dann sind es rote Punkte, wo sich durch den Stall bewegen. Wenn die zerdrückst, gibts nen kleinen Blutspritzer.
Ich hatte vor zwei Wochen weitgehend alle Streu und den Kot aus dem Stall entfernt und habe sowohl mit Gasflamme als auch ansschließend mit Gift (Fipronil) den Milben zugesetzt. Dutchys (Raubmilben) als biologisches Mittel auszusetzen hatte nämlich mal wieder nicht geholfen... stattdessen waren die Vogelmilben wieder sehr zahlreich geworden. Eine Henne war danach eine zeitlang im Stall geblieben, um zu brüten, hat es aber jetzt wieder aufgegeben. Die Eier, auf denen sie saß, waren gesprenkelt von zuerquetschten Milben... Ich muß die Behandlung also bald wiederholen, habe aber im Moment kein Gift mehr. Kieselgur gibt's hier leider nirgendwo zu kaufen. Und bis in jede Ecke komplett saubermachen kann man das Gebälk ja auch nicht, es ist zu verwinkelt, um mit dem Besen normal arbeiten zu können. Mir tun die Hühner leid, aber ich habe keine Lust, zehnmal im Jahr alles mit Gift einzusprühen. Die Eier kann man danach erstmal wegschmeißen, und gesund ist das für die Tiere eigentlich auch nicht.


