Und wer erbringt diese Leistung? Wen kostet sie Geld und Zeit?ina maka hat geschrieben:@Rohana: nein, du verstehst mich überhaupt nicht .. ist mir aber auch egal jetzt. "Mehr Tierwohl" ist keine Leistung, die dem Konsumenten erbracht wird, sondern dem Produzenten (also dem Tier!!!)
Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das sollte von uns allen gestemmt werden: JA!! nicht nur von den Landwirten, ist doch eh klar.
Aber Leistungen, die nicht dem Tierwohl dienlich sind, von Konsumenten aber wegen dem Tierwohl verlangt werden, die sollte ein ehrlicher Bauer ablehnen und diese Ablehnung erklären, nicht Geld dafür verlangen.
Können wir die Diskussion beenden?
Ich bin bei keiner Tierschutzorganisation, ich esse wenig Fleisch, ich zahle, was ich kann und das ist nicht viel.
Ich hätte gerne einen Bauernhof und gebe ehrlich zu, dass ich jedem Landwirt, der sich beschwert, dass er wenig verdient, trotzdem neidisch bin, weil er HAT wenigstens einen Hof und diese schöne Arbeit ... jeden Tag.
Mein Mann arbeitet am Bau, er kann sich den Lohn nicht aussuchen (es gibt sehr viele Subunternehmer, die die Preise drücken, Arbeitsplätze sind sowieso rar etc.) und wir zahlen trotzdem wo es geht "fair".
Ich kann keine Tiere leiden sehen (Menschen eh auch nicht, aber die können sich eher wehren und haben mehr Lobby).
Ich will nicht als "unmoralisch" dastehen, weil ich das Geld (dieses zu verdienen hat meinem Mann viel Zeit und Kraft gekostet!!) weil ich das Geld nicht habe, ein fragwürdiges Siegel zu finanzieren.
Verlangen tu ich aber auch nichts, was dem Tierwohl nicht dienlich ist und nur eine sinnlose "Extra-Streicheleinheit" wäre.
Diese zusätzlichen Streicheleinheiten tät vielleicht mancher Konsument selber austeilen???
(weiß schon, dass das in Wahrheit eher Tierquälerei wäre - ist auch nur so gemeint, dass diese Forderungen vielleicht daher kommen, dass "die Städter" eben ohne es zu wissen, vielleicht doch etwas vermissen....)
Das ist alles.
Und
ich versuche, wo es geht "selber zu produzieren" bzw. - so seh ich es - Pflanzen und Tiere selber zu pflegen, die mich dann ernähren.....
"Möchtergern-Selbstversorger" halt.
Es käme mir aber niemals in den Sinn, Tiere zu halten (oder jemanden dafür zu bezahlen, dass ers tut), wenn ich es nicht kann. Und damit meine ich, wenn ich den Tieren kein schönes Leben bieten kann..... Da verzichte ich lieber und dünge meine "Felder" eben selber.
muss aber dazu sagen, dass ich nicht vom in der Schweinemast verdienten Geld leben muss
weil ich lebe von Menschenzucht

(sorry, das war jetzt geblödelt)
Aber Leistungen, die nicht dem Tierwohl dienlich sind, von Konsumenten aber wegen dem Tierwohl verlangt werden, die sollte ein ehrlicher Bauer ablehnen und diese Ablehnung erklären, nicht Geld dafür verlangen.
Können wir die Diskussion beenden?
Ich bin bei keiner Tierschutzorganisation, ich esse wenig Fleisch, ich zahle, was ich kann und das ist nicht viel.
Ich hätte gerne einen Bauernhof und gebe ehrlich zu, dass ich jedem Landwirt, der sich beschwert, dass er wenig verdient, trotzdem neidisch bin, weil er HAT wenigstens einen Hof und diese schöne Arbeit ... jeden Tag.
Mein Mann arbeitet am Bau, er kann sich den Lohn nicht aussuchen (es gibt sehr viele Subunternehmer, die die Preise drücken, Arbeitsplätze sind sowieso rar etc.) und wir zahlen trotzdem wo es geht "fair".
Ich kann keine Tiere leiden sehen (Menschen eh auch nicht, aber die können sich eher wehren und haben mehr Lobby).
Ich will nicht als "unmoralisch" dastehen, weil ich das Geld (dieses zu verdienen hat meinem Mann viel Zeit und Kraft gekostet!!) weil ich das Geld nicht habe, ein fragwürdiges Siegel zu finanzieren.
Verlangen tu ich aber auch nichts, was dem Tierwohl nicht dienlich ist und nur eine sinnlose "Extra-Streicheleinheit" wäre.
Diese zusätzlichen Streicheleinheiten tät vielleicht mancher Konsument selber austeilen???
(weiß schon, dass das in Wahrheit eher Tierquälerei wäre - ist auch nur so gemeint, dass diese Forderungen vielleicht daher kommen, dass "die Städter" eben ohne es zu wissen, vielleicht doch etwas vermissen....)
Das ist alles.
Und
"Möchtergern-Selbstversorger" halt.
Es käme mir aber niemals in den Sinn, Tiere zu halten (oder jemanden dafür zu bezahlen, dass ers tut), wenn ich es nicht kann. Und damit meine ich, wenn ich den Tieren kein schönes Leben bieten kann..... Da verzichte ich lieber und dünge meine "Felder" eben selber.
muss aber dazu sagen, dass ich nicht vom in der Schweinemast verdienten Geld leben muss
weil ich lebe von Menschenzucht
(sorry, das war jetzt geblödelt)
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ja ne, so klar ist das nicht wenn du ständig sagst der Bauer allein muss dafür sorgen dass seine Viecher paradiesische Zustände vorfinden...ina maka hat geschrieben:Das sollte von uns allen gestemmt werden: JA!! nicht nur von den Landwirten, ist doch eh klar.![]()
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Äh... wovon redest du? Und welcher Konsument würde dem Bauern zuhören?Aber Leistungen, die nicht dem Tierwohl dienlich sind, von Konsumenten aber wegen dem Tierwohl verlangt werden, die sollte ein ehrlicher Bauer ablehnen und diese Ablehnung erklären, nicht Geld dafür verlangen.
Das ist eben der Unterschied zwischen Haustieren und Nutztieren. Die Maxime ist nicht "dass die Tiere ein schönes Leben haben", sondern dass sie gesund und produktiv sind - das "schöne Leben" versuchen wir natürlich im Rahmen der Möglichkeiten umzusetzen.Es käme mir aber niemals in den Sinn, Tiere zu halten (oder jemanden dafür zu bezahlen, dass ers tut), wenn ich es nicht kann. Und damit meine ich, wenn ich den Tieren kein schönes Leben bieten kann..... Da verzichte ich lieber und dünge meine "Felder" eben selber.
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viktualia
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Das mit dem "Extragestreichelt" hatte Ölkanne reingebracht, da es ja tatsächlich Ansprüche gibt, deren Erfüllung dem Tier nix nutzen würde,
bzw. deren Fehlen sie nicht in dem Maße quält, wie ein Nullachtfuffzehn Verbraucher/Tierschützer vielleicht meint.
Und ich dachte heute morgen noch, der link passe nicht ganz...
https://schillipaeppa.net/2018/05/04/je ... zustellen/
Da geht es auch darum, dass Landwirte nicht über ihren Hof informieren sollen, weil es, na ja, so quatsch wie "nicht die ganze Wahrheit sei". Wie solle es denn auch? Solange jemand nicht behauptet, das sei jetzt das non-plus-ultra, ist doch eigentlich alles in Ordnung, auch wenn es leider nicht der eigenen, vorgefassten Meinung entspricht.
Rohana, das ist doch keine "eigene Besserstellung". Das ist das, was die Werbefuzzis aus dem Produkt machen.
Dadurch kommt dann die Abwertung deiner Kollegen rein - meinst du echt, dass kommt von den "Produzenten", also aus "euren eigenen Reihen"? Ernsthafte Frage jetzt.
Dann tu ich den hier auch noch rein, ich kann mich gar nicht entscheiden, ob ich das lustig oder gruselig finde:
http://hassomansfeld.com/site/downloads ... P_0299.pdf Der Autor des oben verlinkten Artikels, Hasso Mansfeld ist Vorstand Kommunikation der Bergquell Naturhöfe AG. und beschreibt, wie die Imagecampagne des Biohofs zum Börsengang verlief.
Meine "Lieblingssätze":
Wie ich ganz zu Anfang sagte: der Spiegelartikel handelt von einer verunglückten Werbekampagne.
Und die Landwirtschaft hat ein Kommunikationsproblem.
Aber haben wir das nicht alle?
bzw. deren Fehlen sie nicht in dem Maße quält, wie ein Nullachtfuffzehn Verbraucher/Tierschützer vielleicht meint.
Wie jetzt? Die investieren in mehr Platz und sollen es ohne darüber zu informieren schaffen, dafür ihren gerechten Lohn zu bekommen? Die pflegen alte Rassen, die Landschaft, machen sich vielleicht die Mühe, in Kreisläufen zu arbeiten, aber weil es andere "herabsetzt" mögen sie darüber schweigen?Rohana sagte: Allerdings sehe ich die ganze "Diversifizierung" in diesem Bereich sehr kritisch, weil durch die eigene Besserstellung die Arbeit anderer (Bauern) schlechtgemacht wird. Siehe "Hornmilch", "Heumilch", "Weidemilch"...
Und ich dachte heute morgen noch, der link passe nicht ganz...
https://schillipaeppa.net/2018/05/04/je ... zustellen/
Da geht es auch darum, dass Landwirte nicht über ihren Hof informieren sollen, weil es, na ja, so quatsch wie "nicht die ganze Wahrheit sei". Wie solle es denn auch? Solange jemand nicht behauptet, das sei jetzt das non-plus-ultra, ist doch eigentlich alles in Ordnung, auch wenn es leider nicht der eigenen, vorgefassten Meinung entspricht.
Rohana, das ist doch keine "eigene Besserstellung". Das ist das, was die Werbefuzzis aus dem Produkt machen.
Dadurch kommt dann die Abwertung deiner Kollegen rein - meinst du echt, dass kommt von den "Produzenten", also aus "euren eigenen Reihen"? Ernsthafte Frage jetzt.
Dann tu ich den hier auch noch rein, ich kann mich gar nicht entscheiden, ob ich das lustig oder gruselig finde:
http://hassomansfeld.com/site/downloads ... P_0299.pdf Der Autor des oben verlinkten Artikels, Hasso Mansfeld ist Vorstand Kommunikation der Bergquell Naturhöfe AG. und beschreibt, wie die Imagecampagne des Biohofs zum Börsengang verlief.
Meine "Lieblingssätze":
(Das war 98/99)Die Überladung des Themas Bio mit Aspekten der Vollwerternährung, des Umweltschutzes und politischer Inhalte hatte in der Vergangenheit zur Folge, daß weite Teile der Bevölkerung nicht erreicht wurden. Der Verbraucher wollte zwar Bio konsumieren, wurde aber praktisch durch die Überladung des Themas vergewaltigt.
In der Konsequenz stieg die Anzahl der Nichtverwender in den vergangenen vier Jahren von 25 Prozent auf 33 Prozent an. Fast zehn Prozent der deutschen Bevölkerung hatten langfristig das Interesse an Bio verloren.
und:
Dazu kam die Tatsache, daß das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) in Berlin große Mengen von Bergquell Naturhöfe-Eiern für 75 Pfennig pro Stück absetzte. Aus dem Feinkost-Ei wurde ein Luxus-Ei.
Wie ich ganz zu Anfang sagte: der Spiegelartikel handelt von einer verunglückten Werbekampagne.
Und die Landwirtschaft hat ein Kommunikationsproblem.
Aber haben wir das nicht alle?
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Nein, ich meine nicht dass man darüber nicht reden sollte. Aber: Kreisläufe nutzt jeder Viehhalter, Landschaftspflege betreibt er auch, alte Rassen haben die wenigsten (auch bei solchen Pseudo-Labels), nur das ist den wenigsten Verbrauchern klar! Vor lauter tollen Zusatzdingen wird das eigentliche Produkt gerne vergessen, bzw. andere Dinge werden verschwiegen. Ein unrealistisches Bild im Kopf der Verbraucher wird gepflegt ("Heumilch") bzw. erschaffen ("Hornmilch") oder die Gunst der Natur als eigene Leistung herausgestellt wie bei Weidemilch in Gunstgebieten, denn das ist dort oft die billigste Methode Milch zu erzeugen... es ist ein schmaler Grat zwischen "tue Gutes und rede darüber" und Werbekampagnen zur eigenen Aufwertung durch die Abwertung anderer.viktualia hat geschrieben:Wie jetzt? Die investieren in mehr Platz und sollen es ohne darüber zu informieren schaffen, dafür ihren gerechten Lohn zu bekommen? Die pflegen alte Rassen, die Landschaft, machen sich vielleicht die Mühe, in Kreisläufen zu arbeiten, aber weil es andere "herabsetzt" mögen sie darüber schweigen?Rohana sagte: Allerdings sehe ich die ganze "Diversifizierung" in diesem Bereich sehr kritisch, weil durch die eigene Besserstellung die Arbeit anderer (Bauern) schlechtgemacht wird. Siehe "Hornmilch", "Heumilch", "Weidemilch"...
Teils, ja. Es gibt wirklich Leute mit krassesten Einstellungen...Dadurch kommt dann die Abwertung deiner Kollegen rein - meinst du echt, dass kommt von den "Produzenten", also aus "euren eigenen Reihen"? Ernsthafte Frage jetzt.
Die Landwirtschaft hat vor allem das Problem, dass sie aus der direkten Umgebung der Menschen ziemlich verschwunden ist. "Wir" machen noch knapp 2% der Bevölkerung aus und nicht mehr 90+ wie zu guten alten Zeiten... die meisten Menschen wissen einfach zu wenig aus eigener Erfahrung vom Hof nebenan, vom Onkel, vom Cousin... - etwas, was "früher" selbstverständlich und automatisch war. Das muss jetzt kommunikativ aufgefangen werden, aber von wem?Und die Landwirtschaft hat ein Kommunikationsproblem.
Aber haben wir das nicht alle?
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
nein! also wirklich nicht jeder Viehalter tut das ...Rohana hat geschrieben:jeder Viehhalter, Landschaftspflege betreibt er auch
Von dem, der gemeint hat, den Menschen aus der Landwirtschaft (und übrigens auch aus fast allen anderen "alten" Berufen) vertreiben zu müssen? weil Maschinen effektiver sind, Herbizide und Kunstdünger auch - da kann man viel mehr Geld damit machen!Rohana hat geschrieben:Die Landwirtschaft hat vor allem das Problem, dass sie aus der direkten Umgebung der Menschen ziemlich verschwunden ist. "Wir" machen noch knapp 2% der Bevölkerung aus und nicht mehr 90+ wie zu guten alten Zeiten...[....] Das muss jetzt kommunikativ aufgefangen werden, aber von wem?
na ja - das Image und der Bekanntheitsgrad der Landwirtschaft, die leiden halt darunter...
ist auch ein Kreislauf, das
Vielleicht könnte es helfen, wenn viel mehr Höfe solche Videos machen?
edit: wollte das fast wieder rausstreichen von wegen "wer ersetzt uns die Kosten für diese Mehrarbeit?" aaaber ich hab mal in der Werbebranche gearbeitet, was die Firmen da für Geld investieren!! Da wäre so ein Video direkt Billig-Werbung
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wer tut es denn nicht?nein! also wirklich nicht jeder Viehalter tut das ...![]()
Nein, sondern weil es die wenigsten wollen?Von dem, der gemeint hat, den Menschen aus der Landwirtschaft (und übrigens auch aus fast allen anderen "alten" Berufen) vertreiben zu müssen? weil Maschinen effektiver sind, Herbizide und Kunstdünger auch - da kann man viel mehr Geld damit machen!![]()
Man will preiswerte Nahrung aber ja nichts mit der Nahrungserzeugung zu tun haben.
Und die 2% schaffen es nicht sich und die restlichen 98% ohne die Hilfe von Maschinen und anderen Betriebsmitteln zu ernähren.
Es wurde schon Mal viel helfen wenn man den spendensammelnden Ökoterroristen ala Greenpeace, PAN und PETA das Handwerk legt.Vielleicht könnte es helfen, wenn viel mehr Höfe solche Videos machen?
Diese Gruppen sind an keiner sachlichen Diskussion geschweige denn Aufklärung interessiert.
Denn ihr Geschäftsmodell ist die Angst.
Die Angst der Leute vor den angeblich bösen, alles vergiftetenden und quäledenen Bauern.
Leider existieren die nicht, nur durch oft genuge Wiederholung erscheinen diese bösen Buben in deb Köpfen wie eine Fata Morgana.
-
strega
- Förderer 2017

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- Registriert: Do 22. Mai 2014, 20:59
- Familienstand: rothaarig
- Wohnort: in der teutonischen Zivilisation, aber fast nie dort....
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ein unrealistisches Bild im Kopf der Verbraucher wird gepflegt ("Heumilch") bzw. erschaffen
[quote]
Was ist daran unrealistisch? Es gibt diese Art von Milchproduktion, genauso wie es die anderen Arten von Milchproduktion gibt.
Weiss net wie hoch der Prozentsatz an Heumilchprodukten in den Alpenländern im ganz stinknormalen Supermarkt ist, aber selbst da gibt es einige aus nationaler oder regionaler Produktion. Von der lokalen Erzeugung in Molkereien mit Direktverkauf mal zu schweigen, deren es sehr viele gibt.
https://www.heumilch.at/heumilch/vorteile-heumilch/
Glaub nicht dass das alles erstunken und erlogen ist was da an Qualitätsvorteilen aufgeführt wird.
Natürlich gibts sicherlich Fachleute in diesem Metier, die die Weidehaltung auf Almen generell als nicht mehr zeitgemäss ansehen... nur was schön modern ist und rationalisiert aufs Maximalste muss nicht unbedingt der absolut einzig gute und gangbare Weg sein...
und zur Tierwohl-Produktlinie bei Lidl... ich könnt mir vorstellen, dass gerade bei einer Kette, die europaweit expandiert mit der Firmenphilosophie, billiger zu sein als andere (auch in Italien gibts mittlerweile einige Lidl, grauslich, überall der selbe Massenpampf), sich gerade da der Grossteil der Kunden halt um möglichst billig kümmert und um sonst nix....
die Tierwohl-Produkte könnten vielleicht eher laufen in nem anderen Kontext der Vermarktung, wo es Konsumenten gibt, die noch auf anderes wertlegen als auf den absolut minimalsten Preis (ja, die gibt es schon, halt nicht die breiteste Masse, die will halt billig und sonst eher nicht viel wahrscheinlich...)
[quote]
Was ist daran unrealistisch? Es gibt diese Art von Milchproduktion, genauso wie es die anderen Arten von Milchproduktion gibt.
Weiss net wie hoch der Prozentsatz an Heumilchprodukten in den Alpenländern im ganz stinknormalen Supermarkt ist, aber selbst da gibt es einige aus nationaler oder regionaler Produktion. Von der lokalen Erzeugung in Molkereien mit Direktverkauf mal zu schweigen, deren es sehr viele gibt.
https://www.heumilch.at/heumilch/vorteile-heumilch/
Glaub nicht dass das alles erstunken und erlogen ist was da an Qualitätsvorteilen aufgeführt wird.
Natürlich gibts sicherlich Fachleute in diesem Metier, die die Weidehaltung auf Almen generell als nicht mehr zeitgemäss ansehen... nur was schön modern ist und rationalisiert aufs Maximalste muss nicht unbedingt der absolut einzig gute und gangbare Weg sein...
und zur Tierwohl-Produktlinie bei Lidl... ich könnt mir vorstellen, dass gerade bei einer Kette, die europaweit expandiert mit der Firmenphilosophie, billiger zu sein als andere (auch in Italien gibts mittlerweile einige Lidl, grauslich, überall der selbe Massenpampf), sich gerade da der Grossteil der Kunden halt um möglichst billig kümmert und um sonst nix....
die Tierwohl-Produkte könnten vielleicht eher laufen in nem anderen Kontext der Vermarktung, wo es Konsumenten gibt, die noch auf anderes wertlegen als auf den absolut minimalsten Preis (ja, die gibt es schon, halt nicht die breiteste Masse, die will halt billig und sonst eher nicht viel wahrscheinlich...)
Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
@Ölkanne: Und die 2% täten es nicht schaffen, den Rest mit der schönen Mode, den schicken Autos, den potenten Traktoren samt Dieselkraftstoff, Fernseher, Musik, Deko-Schnick-Schnack, Fertigessen, Ausgehen etc. zu versogen, die auch alle haben wollen 
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Diesen Satz verstehe ich nicht?ina maka hat geschrieben:@Ölkanne: Und die 2% täten es nicht schaffen, den Rest mit der schönen Mode, den schicken Autos, den potenten Traktoren samt Dieselkraftstoff, Fernseher, Musik, Deko-Schnick-Schnack, Fertigessen, Ausgehen etc. zu versogen, die auch alle haben wollen
