Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Gibt es denn irgend ein Kalb, dass eine deutsche Hochleistungsmilchkuh leer trinken könnte?
Das ist jetzt eine durchaus ernst gemeinte Frage!
Gruß
Peter
Das ist jetzt eine durchaus ernst gemeinte Frage!
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Peter
- Thomas/V.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Es gibt ein Überangebot an Milch, sonst würden ja die Bauern nicht über die niedrigen Preise jammern.centauri hat geschrieben:Schon klar.
Nur dann hätte ich Heute vielleicht keine Kondensmilch in meinem Kaffee, keine Butter auf meinem Brötchen und keine Sahne im Rührei gehabt.
Möchtest du das!![]()
Ich hab auch kein Problem damit, das es nur 4 Wochen im Jahr Erdbeeren gibt, die restliche Zeit muß es eben eingefrorene oder Marmelade geben, davon geht die Welt nicht unter.
Und wenn Milchprodukte doppelt so teuer wären und dafür tatsächlich artgerechte Haltung garantiert ist, würde auch niemand wirklich "ärmer" davon.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Tja Thomas, du könntest einfach deinen Nachbarn fragen warum man dies, jenes und überhaupt alles nicht machen kann bzw. so macht wie "man" es tut (und was für glorreiche Gewinne dabei rauskommen), dann müsstest du hier nicht solche abstrusen Dinge verbreiten und mehr oder minder rhetorische Fragen stellen. Ich hab keine Lust mehr gegen Mauern anzureden und mir jedes Wort im Mund umdrehen zu lassen, wie es einige gern tun.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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strega
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
und ich wiederhole mich wohl, ich weiss.....
aber wenn bei dieser nicht sonderlich artgerechten Haltung, siehe Nachbar von Thomas, - gelinde ausgedrückt -, nur eben mal so gerade eben nicht sonderlich glorreiche Gewinne rauskommen: wieso wird dann daran auf Deibel komm raus festgehalten, anstatt im Nebenerwerb ein paar wirklich artgerecht gehaltene Kühe zu halten mit gutem Gefühl und Vermarktung auf hoher Qualitätsschiene, und halt noch irgendwas anderes zu machen? Ich versteh diese starre Haltung nicht.
Ist für mich wie wenn eine Putzfrau mit Teilzeitarbeit sich ständig heftig lamentiert, dass ihr das Geld zum Leben nicht reicht. Aber ums Verrecken an diesem Job festhält und auch nichts anderes dazumachen will. Und dann Schulden macht und immer noch weiter lamentiert.............
Rohana, kannst mich jetzt schlagen, ist mir relativ wurscht. Aber ich verstehs einfach nicht.....!!!!!
aber wenn bei dieser nicht sonderlich artgerechten Haltung, siehe Nachbar von Thomas, - gelinde ausgedrückt -, nur eben mal so gerade eben nicht sonderlich glorreiche Gewinne rauskommen: wieso wird dann daran auf Deibel komm raus festgehalten, anstatt im Nebenerwerb ein paar wirklich artgerecht gehaltene Kühe zu halten mit gutem Gefühl und Vermarktung auf hoher Qualitätsschiene, und halt noch irgendwas anderes zu machen? Ich versteh diese starre Haltung nicht.
Ist für mich wie wenn eine Putzfrau mit Teilzeitarbeit sich ständig heftig lamentiert, dass ihr das Geld zum Leben nicht reicht. Aber ums Verrecken an diesem Job festhält und auch nichts anderes dazumachen will. Und dann Schulden macht und immer noch weiter lamentiert.............
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Frauen, die sich gut benehmen, schreiben selten Geschichte. Eleanor Roosevelt
- Thomas/V.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wer hat denn damit angefangen, die Wahrheit in verschwurbelten Wortverdrehungen zwecks https://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing zu verkleistern?Ich hab keine Lust mehr gegen Mauern anzureden und mir jedes Wort im Mund umdrehen zu lassen, wie es einige gern tun.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Strega:
- Scherz
Wenn's so einfach wäre, das zu tun, würde es getan werden. Zum einen ist viel Kapital gebunden, zum anderen ist es grösstenteils schlicht nicht wirtschaftlich "wirklich artgerecht" (so à la Thomas) Milchkühe zu halten. Warum sollte sich das irgendwer antun? Dann eher Mutterkühe. Oder gar keine Kühe, weniger Stress, weniger Angebundenheit.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Es findet aber langsam ein Umdenken statt, wie in dem Video, welches ich verlinkt habe.
Es gibt also Kunden, die für eine artgerechte Kälberhaltung 2 € für den Liter Milch bezahlen.
Vor ein paar Jahren war die Käfighaltung bei Hühnern ja auch "normal",
es wurde damals auch viel von Wind von Tierschutzorganisationen gemacht und der Verbraucher
wollte dann auch keine Käfigeier mehr.
Gruß
Martina
Es gibt also Kunden, die für eine artgerechte Kälberhaltung 2 € für den Liter Milch bezahlen.
Vor ein paar Jahren war die Käfighaltung bei Hühnern ja auch "normal",
es wurde damals auch viel von Wind von Tierschutzorganisationen gemacht und der Verbraucher
wollte dann auch keine Käfigeier mehr.
Gruß
Martina
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Benutzer 72 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich glaube fast, so war die Frage gemeint gewesen: wenn man so wenig verdient und noch dazu die Tiere nicht wirklich artgerecht halten kann: wieso nicht was anderes arbeiten?Rohana hat geschrieben:Warum sollte sich das irgendwer antun? Dann eher Mutterkühe. Oder gar keine Kühe, weniger Stress, weniger Angebundenheit.
Ich mein, was ich bei dir so herauslese, ist Landwirt gar kein schöner Beruf.
Ich will aber nicht jemandem dankbar dafür sein müssen, dass er Tiere ausbeutet und dafür dann Geld verlangt, mich beleidigt ("Konsumentenhatz") und alle paar Minuten damit droht "machs halt selber. ich hör auf."
Wieso hörst du dann nicht auf???
sorry
ja, Gott sei Dank - darf man nicht vergessen!!marceb hat geschrieben:Es findet aber langsam ein Umdenken statt.....
(ich bezahle auch soviel für die Bio-Rohmilch von den Weidekühen)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Käfighaltung gibt es immer noch, auch wenn die Dinger jetzt etwas größer sind und sich Kleinvoliere nennen. Außerdem sind die meisten Eier der verarbeitenden Lebensmittelindustrie aus Käfighaltung.. muß halt auf die Nudelpackung nicht drauf geschrieben werdenmarceb hat geschrieben:...Vor ein paar Jahren war die Käfighaltung bei Hühnern ja auch "normal",
es wurde damals auch viel von Wind von Tierschutzorganisationen gemacht und der Verbraucher
wollte dann auch keine Käfigeier mehr...
klar gibt es die aber der Großteil kauft nun mal nicht Bio. Also reicht es nicht für alle Milchbauern. Bio ist immer noch am besten in der Regionalversorgung und alles was darüber hinausgeht ist eigentlich schon Scheinbio.marceb hat geschrieben:Es findet aber langsam ein Umdenken statt, wie in dem Video, welches ich verlinkt habe.
Es gibt also Kunden, die für eine artgerechte Kälberhaltung 2 € für den Liter Milch bezahlen...
Ich mag natürlich auch am liebste Bio, aber wer sagt "ja dann mach halt was anderes", denkt einfach nicht zu Ende.
In mehrerer Hinsicht.
Der Bauer hat ne Menge investiert und "mach halt was anderes" bedeutet neue Kredite, neues Verschulden, neues Risiko.
Außerdem würde das an der Milchsituation im Supermarkt nicht viel ändern, kaufen die halt ihre Billigmilch in anderen Ländern in denen es den Tieren nicht so gut gehen soll wie in Deutschland.
Nee, Thomas sollte vielleicht wirklich mal seinen Nachbarn besuchen und ina am besten gleich mitgehen.
Das die dortigen Bedingungen sowohl für die Tiere als auch die Tierhalter nicht ideal sind, werden sie sicherlich feststellen können.
Vielleich ergibt sich im Gespräch auch mal ein wenig Verständniss.
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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- Thomas/V.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Dann sagt das auch klipp und klar und versucht nicht, es irgendwie durch Neusprech zu beschönigen und zu verharmlosen!. Zum einen ist viel Kapital gebunden, zum anderen ist es grösstenteils schlicht nicht wirtschaftlich "wirklich artgerecht" (so à la Thomas) Milchkühe zu halten.
Und wenn sich Landwirte und Konsumenten zusammentun würden und die Politk zwingen würden, die Rahmenbedingungen zu ändern, dann würde es beiden zu Gute kommen. Aber selbst die Landwirte sind sich ja uneins und lassen sich mit ein paar Brotkrumen abspeisen, anstatt wirklich was zu ändern.
Die Politiker und die sie "beratenden" Lobbyisten freuts, wenn alle sich gegenseitig die Schuld geben, anstatt das System in Frage zu stellen.
Aber so weit zu denken ist wohl wieder zu viel verlangt...
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