Euer Selbstversorger-Ärger

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Dyrsian
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1871

Beitrag von Dyrsian »

fuxi hat geschrieben:Auf dem Weg zur Arbeit bin ich an einer Frau vorbeigefahren, die just in dem Moment einen mit Hundescheiße gefüllten Plastikbeutel in den Gulli stopfte. Ein Vorteil des Radfahrens ist ja, dass man jederzeit anhalten kann. Also, angehalten und darauf hingewiesen, dass der Scheißbeutel jetzt nicht einfach "weg" ist, sondern durch Abwasserkanäle schwimmt und am Ende in der Umwelt landet. (Bei uns verläuft zum Beispiel in dem Wäldchen neben der Kleingartenanlage ein offener Abwasserkanal und seit dem lezten Hochwasser steht da ein abstoßendes, aber auch eindrucksvolles Monument gegen Plastik-Scheißebeutel: Ein Bäumchen, bei dem an jedem einzelnen Zweiglein mindestens ein scheißegefüllter Beutel hängt.)
Auch nach dem Gespräch, in dem ich doch nachdrücklich gebeten habe, mal darüber nachzudenken, was mit diesem Beutel passiert und dass ihr Müll auch ihre Verantwortung ist, bin ich nicht sicher, dass sie das kapiert hat.

Sie dachte, dass man "die Beutel an den Rand des Bürgersteigs legen soll, damit die Straßenkehrer (sic) sie mitnehmen". :dreh:
Hunde. :sauenr_1:
Es ist der Wahnsinn, ich hab überwiegend ne blöde Strecke zur Arbeit, 10km mit dem Rad über Hauptverkehrsachsen im Berufsverkehr. Nun kann ich die ersten 1500 m durch einen kleinen Park fahren. Dort scheißen sich aber sämtlich Köter des Viertels aus, das ist nur noch ne Hundetoilette. Teilweise ist es so schlimm, dass obwohl man auf den Wegen fährt das ganze Rad mit Scheiße beschmiert ist. Das muss ich dann mit Gießkanne und Zahnbürste abschrubben. :sauenr_1:
Dann springen einen Morgens die Viecher knurrend an, wenn man vorbeifährt, dass man sie entweder überfährt oder fast vom Rad kippt. Irgendwann im Winter hatte ich dann einen Morgen so die Hasskappe auf, dass ich, als mich wieder einer ansprang meinte: "Beim nächsten Mal hat er ein Messer im Nacken stecken!" Da blieb der Mund offen stehen.
Ich kenne Leute die nur noch mit Pfefferspray und Knüppel Joggen gehen.
Meine Meinung? Hundesteuer auf min. 200€ im Monat anheben und rigoros kontrollieren. Hunde haben in der Stadt nichts verloren. Jedes Jahr 30.000 - 50.000 Angriffe durch Hunde sind 30.000 - 50.000 zuviele.
Zuletzt geändert von fuxi am Mi 22. Mär 2017, 14:13, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatmarkierung korrigiert
bielefelder13
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1872

Beitrag von bielefelder13 »

Hallo Dyrsian :dreh: Das Problem sind nicht die Hunde sondern deren Halter. Genauso wie agressive Radfahrer im Wald.(Mountainbiker) Die nerven auch nur.
Fang nie an aufzuhören. Höre niemals auf Anzufangen.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1873

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

hm.... Hunde in der Stadt sind wirklich nicht so das Gelbe vom Ei. Andrerseits, wenn die Menschen mit den Menschen nicht mehr können, müssen halt die Hunde herhalten, als Partner (Partnerersatz). :im:
Wir haben seit kurzem auch einen Hund in der Stadt, wegen meiner Kinder, die wollten unbedingt. Ich hätte das keinem Tier angetan, aber so ist es nun und ja - der Hund kann absolut nichts dafür, dass die ganze Gegend einen feinen Duft nach Urin hat (vor allem an einem verregneten Morgen).
Es sind halt einfach zuviele auf zu engem Raum.
Hundehalter sind meistens fröhliche Menschen!

Wegen dieser Gackerl-Sackerl hab ich mir schon mehr als einmal gedacht, ob es nicht besser wäre, darauf zu verzichten. ist immerhin Plastik, der Haufen an sich täte ja verrotten. müsste man nur tatsächlich extra Hundeklowiesen anlegen - ob das machbar wäre??
mot437
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1874

Beitrag von mot437 »

seh ich nicht so machbar auch wen der plastik mich auch stört

wuerde abgesehen fom gestank und das nach ner weile jeder hund kotferschmiert wider rauskomt oder gar nicht dort hin wil auch uber fliegen ect zimlich probleme geben sind ja gleiche inhaltstofe wie beim menschen im kot

wen rinder schon wegen hundekot auf der wiese sterben könen wie siet es den mit rehen hasen ect aus

ein hund auf dem land mag ja noch gehen (der freilaufend den hof bewacht zb) aber wen ich bei mier besucher hab bestehe ich auch drauf das ich nicht reinstehe und meine tiere nicht drin rumscharen
Sei gut cowboy
Rati
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1875

Beitrag von Rati »

Amseln sind soooo doof.
was natürlich eine subektiv emotionale und keinesfalls zutreffende Affektklassifizierung ist
Wie haben vier Holzunterstände, jedes Jahr wird ein anderer benutzt und zwar täglich.
Und trotzdem suchen sich eine jedes Jahr genau den benutzten Holzunterstand aus um ein Nest rein zu bauen. :nudel:

Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1876

Beitrag von emil17 »

ina maka hat geschrieben: Wegen dieser Gackerl-Sackerl hab ich mir schon mehr als einmal gedacht, ob es nicht besser wäre, darauf zu verzichten. ist immerhin Plastik, der Haufen an sich täte ja verrotten. müsste man nur tatsächlich extra Hundeklowiesen anlegen - ob das machbar wäre??
Die Tüte soll dem Hundehalter ermöglichen, die Tretmine aufzunehmen und in einen Mülleimer zu werfen, ohne sich zu beschmutzen.
Es ist nicht Sinn der Erfindung, dass die Hundescheiße dann eingetütet herumliegt.

Die Städte haben sich hier schon einiges einfallen lassen.
Es ist die schiere Menge der Haufen, die gegen das kompostieren lassen an Ort spricht.
Kann man bald nur noch mit Gummistiefeln durch. Glitsch, glitsch.
Solange es noch nicht überall Hundehaufeneinsammelroboter gibt, die sich an den Hintern jedes Gassihundes heften, wird der Kot herumliegen. Dafür kann der Hund am wenigsten.
Und weil jedem sein Hund wertvoll ist, hat der Hund Recht auf einen sauberen Versäuberungsplatz und es ist sowieso einfacher, es dort fallen zu lassen wo er grad muss - d.h. das Zeug liegt überall, egal wie gross der Hundekloplatz wäre.
Was solls ... Man hat nicht das Recht, irgendwo einfach Abfall hinzuwerfen, auch nicht wenn man das mit einem Hund tut.

Ich habe nichts gegen Hunde - aber wenn du beim Heugrasmähen in ein frisches Depot mähst und Grad und Mähbalken versaut sind, könntest du schon eine Affekthandlung begehen wollen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1877

Beitrag von fuxi »

Dyrsian hat geschrieben:Dann springen einen Morgens die Viecher knurrend an, wenn man vorbeifährt, dass man sie entweder überfährt oder fast vom Rad kippt. [...]
Ich kenne Leute die nur noch mit Pfefferspray und Knüppel Joggen gehen.
Kann ich nachvollziehen, ich persönlich habe mich aber für eine andere Herangehensweise entschieden. Immer wenn ich merke, dass ich mich über irgendwas aufrege, und es dann schaffe, mich einfach mal von außen zu beobachten, merke ich, dass es häufig angenehmer (für alle, aber mir geht es da ganz egoistisch erstmal um mich selbst) ist, wenn ich mir mehr Ruhe gönne. Wenn ich meinen Weg nicht als möglichst schnell zu bewältigende Zeitverschwendung sehe, sondern als Erlebnis. Als Lebenszeit, die ich verschenke, wenn ich sie nicht wahrnehme. Und das hatte ich mit dem Auto schon genug. Unter anderem deswegen habe ich ja mein Auto abgegeben. Road Rage vom Feinsten.
Die Wegstrecken, die ich mir mit zum Beispiel mit Hundebesitzern teile, sind mein ganz persönlicher Streichel-Staffellauf. Klar geht das nicht bei jedem Hund und nicht bei jedem Hundebesitzer, aber wenn ich mir Zeit nehme, mich dem Hund und dem Besitzer frühzeitig akustisch ankündige (gilt auch bei Fußgängern), dann ist die Situation von vorneherein viel entspannter. Die paar Deppen, die ihren Hund trotzdem an Langlaufleine quer über den Weg laufen lassen, kann ich vertragen. Und die paar merkbefreiten Hunde, die dann bei meinem Hupen mitten im Weg stehenbleiben, amüsieren mich mittlerweile eher. Nutzen für mich: Ich genieße den Radweg und kann jeden Tag Hunde kraulen, ohne mich selbst um einen kümmern zu müssen. Nutzen für die Hunde/Hundebesitzer: Die Hunde können in Ruhe das seltsame Gefährt kennenlernen und sind in Zukunft weniger ängstlich/aggressiv. Aggressivität ist bei Hunden in 99% der Fälle einfach nur Angst und/oder Überraschung.
P.s.: Dass ich ein Liegetrike fahre, hilft zugegebenermaßen. Ich kann damit schleichen und auch stehenbleiben, ohne Absteigen zu müssen.
P.p.s.: Meine Herangehensweise an diese Art von Situation entbindet die Hundebesitzer natürlich nicht von ihrer Verantwortung, sich rücksichtsvoll zu verhalten. Aber auf deren Verhalten habe ich nur bedingt Einfluss. Mein Verhalten und meine Einstellung kann ich selbst kontrollieren.
We have normality. Anything you still can’t cope with is therefore your own problem.
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1878

Beitrag von Zottelgeiss »

Ich hab ne Familie als Kunden, die ihren Hund in den Garten lassen, ausschließlich. Das finde ich auch krass. Es gibt Schuhe für hintenraus, die sind alle sch...verschmiert. Echt, wer will sowas? Meine Nachbarn machen das auch. Darüber kann ich mich im Sommer freuen, wenn es schön warm ist und wir grillen wollen :ua: Der Typ dazu mäht zweimal im Jahr, in kurzen Hosen.
Die eigenen Grenzen sind immer die Grenzen des anderen.
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1879

Beitrag von osterheidi »

heute kaminkehrerbesuch.
der kamin ist nur mit bestem trocknem holz zu befeuern. also keine kirsche und ein paar mehr sachen nannte er noch...egal wie alt.......was ich also stapelweise hier rumliegen habe und stunden drinstecken tut dem alten kamin nicht gut.
frust :schmoll:
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Re: Euer Selbstversorger-Ärger

#1880

Beitrag von emil17 »

osterheidi hat geschrieben:heute kaminkehrerbesuch.
der kamin ist nur mit bestem trocknem holz zu befeuern. also keine kirsche und ein paar mehr sachen nannte er noch...egal wie alt.......was ich also stapelweise hier rumliegen habe und stunden drinstecken tut dem alten kamin nicht gut.
An der Kirsche kanns nicht liegen, ich heize viel damit und es brennt sauber ab. Das einzige was mein Ofen nicht mag sind Kiefer und Zirbe, weil viel zu harzig. Zirbe ist zu schade, Kiefer nehme ich nicht, da es genug anderes hat.
Wenn du zu viel feines Zeug aufs Mal nachlegst, kann es auch zu Russen kommen.
Wenn du einem munter brennenden Feuerchen die Luft abdrehst, damit es länger vorhält, russt es auch. Das kann man mit einem Holzfeuer nicht machen, auch wenn es viele Leute glauben.
Einfache Regel: Wenn das Feuer und der Ofen in Ordnung sind, gibts gar keinen Rauch ausser kurz nach dem Anfeuern.
Hat der Schornerich dir denn an Ort gezeigt, aufgrund von was er zum Schluss kommt, dass du irgendwas falsch machst?
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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