Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

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Adjua
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#311

Beitrag von Adjua »

Also ich geh zum Muttertag auf ein Konzert, wo mein selbst gezogener Singvogel singt:)

Rote Rosen und sonstige Blumen werd ich keine kriegen, das hab ich meinen Kindern schon früh angewöhnt ... Nach dem Motto, ich will das ganze Jahr Mensch und nicht bloße Mutter sein, dafür brauch ich auch keine Dankbarkeit und keine Blumen.
Olaf
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#312

Beitrag von Olaf »

Weise Worte, Aduja.
Wenn ich mich meiner Mutter, oder nehmen wir auch Valentinstag...meiner Frau gegenüber übers Jahr scheiße benommen habe rettet es auch nichts mehr, paar olle Blumen an der Tanke zu kaufen, oder wer es sich leisten kann ein Goldkettchen.
Bin ich reinen Gewissen brauche ich diese Tage nicht, wichtiger aber, die Mutter oder Frau braucht sie nicht, um sich anerkannt und geachtet zu fühlen.
Aber für die Wirtschaft wärs schon gut, wenn da alle was kaufen würden, Ostern und Weihnachten sind doch zu wenig...auch wenns keiner braucht.
Olaf
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
Benutzer 72 gelöscht

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#313

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

ha!! :michel: :michel:
wir habens geschafft!!

inzwischen ist die Blüte auch schon ganz aufgegangen, und ja: sie wirkt zerknittert - aber sie duuuftet
und ich bin froh, dass ich eine neue Freundin hab ;)
(Zistrosentee mochte ich immer schon)
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Oli
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#314

Beitrag von Oli »

Wir haben Wasser!
An der Stelle im Nutzgarten, wo letztes Jahr der Radlader und dieses Jahr der Trecker versunken sind, sollen sich in 7m Tiefe 5 Wasseradern treffen sagt der Rutengänger. Dass wir Quellen haben wussten wir, aber so richtig viel Wasser und direkt im Nutzgarten und dass, wo wir gerade versoffene Hochbeete gebaut haben - Bingo! :)
Helene

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#315

Beitrag von Helene »

Oli hat geschrieben:Wir haben Wasser!
An der Stelle im Nutzgarten, wo letztes Jahr der Radlader und dieses Jahr der Trecker versunken sind, sollen sich in 7m Tiefe 5 Wasseradern treffen sagt der Rutengänger. Dass wir Quellen haben wussten wir, aber so richtig viel Wasser und direkt im Nutzgarten und dass, wo wir gerade versoffene Hochbeete gebaut haben - Bingo! :)
Oh Du Glücklicher! Ich wäre schon froh, wenn ich wenigstens eine kleine Wasserader im Garten hätte. Meine Regentonne ist schon wieder leer, die große mangels Regen noch nicht voll, nicht mal 10 cm Regen da drin. Es wird wieder ein Kampf um jeden Tropfen werden dieses Jahr - wie jedes Jahr.
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Oli
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#316

Beitrag von Oli »

Naja, lass doch mal jemandem mit dem Pendel da langgehen. :)
Bei uns ist es eh sehr feucht, in diesem Ort war mal ein grosser See und es wird vermutet, dass unser Grundstück auf dem Gebiet liegt. Einen Naturteich, die Quellen und anstehendes Hangwasser haben wir zusätzlich. Es war eigentlich klar, dass wir irgendwo eine gute Stelle für einen Brunnen haben, aber zu wissen wo und dass es genau die richtige Stelle ist ist sowas von knorke! ich freu mich wie ein kleines Kind.
Die Vorvorbesitzer hatten ihren Brunnen direkt auf dem Hof wie man hört, da wäre es für uns unpraktisch aber anscheinend hat sich das Wasser in den letzten Jahrzehnten eh einen anderen Weg gesucht.
Ich würd's mal mit einem Rutengänger probieren!
Gartendilettantin

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#317

Beitrag von Gartendilettantin »

Klugscheißmodus an: Wasser"adern" gibt es nur sehr selten, hier in Deutschland wird man sie meist vergeblich suchen. Grundwasser fließt normalerweise nicht in "Adern", sondern flächig in gewissen Gesteins- bzw. Erdschichten, die dann wie ein Schwamm komplett durchtränkt sind. Wer einen Brunnen bauen will, sollte daher lieber eine hydrogeologische Karte konsultieren (die die grundwasserführenden Schichten, ihren Verlauf und ihre Tiefe zeigt), als irgendwelche Wasseradern zu suchen.

Wer genau hinschauen kann, sieht übrigens einer Landschaft ihren Grundwasserverlauf relativ gut an. Wünschelrutengänger machen das, aber ich persönlich habe dann lieber jemanden, der mir mit weniger Hokuspokus das gleiche Ergebnis liefern kann (ich habe mal mit Hydrologen und Hydrogeologen zusammengearbeitet, das war irre interessant, mit denen Feldbeobachtungen zu machen).

Ich habe meinen Garten jetzt mit Topinambur und Brombeere "eingezäunt" - mal schauen, ob das in Zukunft dann zu einem "schönen Moment" wird (Sichtschutz, den man essen kann, das ist doch fein!), oder ob ich die Entscheidung noch verfluche...
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Oli
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#318

Beitrag von Oli »

Alles gut Gartendilettantin, ich höre mir gerne verschiedene Meinungen an. Vielleicht ist es Schabernack, möglicherweise berichte ich mal, wenn die Brunnenbohrer da waren.
Letztes Jahr haben wir auf diese Weise die Wasserleitung wiedergefunden, die der Wasserverband gesucht hat. War besser, als alles aufzubuddeln, nur leider hatte ich da schon ein Beet vernichtet.
Gelöschter Benutzer 54

Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#319

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

wenn der umwerfende duft von frischem heu einen dafür entschädigt, dass das zeugs beim einbringen überall piekt (und möglichkeiten findet bis in die unterwäsche vorzudringen)
matt23
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens

#320

Beitrag von matt23 »

Die ersten Gurken keimen :michel:
Mit Geduld wird aus Gras Milch.
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