Planen fuer den Notfall oder nicht?
- citty
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Hi,
moechte mich nochmals wiederholen: TRINKWASSER ist das allerwichtigste!!! Heute liess bei uns der Wasserdruck nach und wir hatten kaum Trinkwasser im Haus bis auf unsere eisernen Vorraete, ohne die waeren wir bei der Hitze aufgeschmissen.
LG Citty
moechte mich nochmals wiederholen: TRINKWASSER ist das allerwichtigste!!! Heute liess bei uns der Wasserdruck nach und wir hatten kaum Trinkwasser im Haus bis auf unsere eisernen Vorraete, ohne die waeren wir bei der Hitze aufgeschmissen.
LG Citty
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Benutzer 146 gelöscht
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ok, beim Spaziergang habe ich die Sachen auch nicht dabei, aber ansonsten bin ich wohl nicht organisiert genug, um immer genau zu wissen, wann ich wo wieviel Bargeld brauchePicassa hat geschrieben:Wieso soll ich denn all die Sachen mitschleppen, wenn ich nur mal einkaufen gehe? Oder spazieren gehe?
Beim Autofahren sind Führerschein und Kfz-Schein dabei, aber da ich idR alles bar bezahle, schleppe ich meine Kontokarten nicht mit rum.
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Manfred
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Dort wurde ein altes Prepper-Nest ausgehoben:
http://www.dailymail.co.uk/news/article ... d-War.html
Erstaunlich, wie gut sich die Sachen gehalten haben.
http://www.dailymail.co.uk/news/article ... d-War.html
Erstaunlich, wie gut sich die Sachen gehalten haben.
- emil17
- Beiträge: 8389
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ich habe mich kürzlich, zum Wetter passend, auf einer der zahlreichen Prepper-Seiten im Netz festgelesen.
Da ist es schon schwierig, nicht paranoid zu werden.
Typisches Szenario: Innerhalb Stunden wird bekannt, dass das gesamte norddeutsche Tiefland, bis zu 300 km(!) von der Küste weg, innert 12 Stunden geräumt werden muss. Überschwemmung nach heftigem Ausbruch des Beerenberg-Vulkans auf Jan Mayen im Nordatlantik.
Auch Szenarien wie Polsprung werden ernsthaft erwogen. Etwas Grundschul-Physik und deswegen könnte man ruhiger schlafen. Wer soll denn die Erdachse verstellen, und warum?
Da werden Notvorräte für mehrere Jahre empfohlen, mit der Idee, immer alt zu essen und neu dahinter zu stapeln. Da ernährt man sich dann zur Hälfte mit fast abgelaufenen Lebensmitteln ...
Ganz selten gibt es dort Leute mit tieferschürfenden Erkenntnissen wie "Es gibt auch ein Leben vor der Katastrophe"
Einige Notvorräte machen Sinn, auch ein Ofen der ohne Strom funktioniert, aber man kann alles übertreiben.
Da ist es schon schwierig, nicht paranoid zu werden.
Typisches Szenario: Innerhalb Stunden wird bekannt, dass das gesamte norddeutsche Tiefland, bis zu 300 km(!) von der Küste weg, innert 12 Stunden geräumt werden muss. Überschwemmung nach heftigem Ausbruch des Beerenberg-Vulkans auf Jan Mayen im Nordatlantik.
Auch Szenarien wie Polsprung werden ernsthaft erwogen. Etwas Grundschul-Physik und deswegen könnte man ruhiger schlafen. Wer soll denn die Erdachse verstellen, und warum?
Da werden Notvorräte für mehrere Jahre empfohlen, mit der Idee, immer alt zu essen und neu dahinter zu stapeln. Da ernährt man sich dann zur Hälfte mit fast abgelaufenen Lebensmitteln ...
Ganz selten gibt es dort Leute mit tieferschürfenden Erkenntnissen wie "Es gibt auch ein Leben vor der Katastrophe"
Einige Notvorräte machen Sinn, auch ein Ofen der ohne Strom funktioniert, aber man kann alles übertreiben.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Manfred
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Da braucht es keinen jemand für.emil17 hat geschrieben:Wer soll denn die Erdachse verstellen, und warum?
Das ist Erdgeschichtlich wohl ca. alle 250.000 Jahre passiert. Der letzte nachweispaare Polsprung ist allerdings schon fast 800.000 Jahre her. Deshalb und wegen des sich reduzierenden Erdmagnetfeldes gehen nicht wenige Geophysiker davon aus, dass in den nächsten ein- bis zweitausend Jahren wieder einer erfolgen wird. Sicher ist das aber nicht.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Der Eine hat alles outgesourced, keine Lebensmittel, kein Geschirr, kein Besteck zu Hause – es gibt ja genügend Futtermöglichkeiten nebenan…
Der Nächste hat einen Betonbunker mit Ausstattung für und gegen jede Eventualität, sowie Vorräten für Jahrzehnte…
Jeder hat so seine Sicht auf die Dinge.
Mit scheint, dem Durchschnittsbürger kommt es durchaus vernünftig vor, einen gewissen Vorrat zur Verfügung zu haben - selbst wenn er nur eine Art seelischer Beruhigungspille ist. Geschadet hat so was, glaube ich noch niemandem.
Aber es gibt auch eine Grenze: wenn es wirklich ganz knüppeldicke kommen sollte, so mit Atomstrahlung, Meteoriteneinschlägen, bösen Aliens, jahrelang Dunkelheit und Winter, da muss ICH dann nicht mehr dabei sein
Der Nächste hat einen Betonbunker mit Ausstattung für und gegen jede Eventualität, sowie Vorräten für Jahrzehnte…
Jeder hat so seine Sicht auf die Dinge.
Mit scheint, dem Durchschnittsbürger kommt es durchaus vernünftig vor, einen gewissen Vorrat zur Verfügung zu haben - selbst wenn er nur eine Art seelischer Beruhigungspille ist. Geschadet hat so was, glaube ich noch niemandem.
Aber es gibt auch eine Grenze: wenn es wirklich ganz knüppeldicke kommen sollte, so mit Atomstrahlung, Meteoriteneinschlägen, bösen Aliens, jahrelang Dunkelheit und Winter, da muss ICH dann nicht mehr dabei sein
Alle sagten: Das geht nicht. Da kam einer, der wußte das nicht und hat´s einfach gemacht.
- Thomas/V.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Eine "Verschiebung" der Erdachse ist was anderes als ein Polsprung. Meines Wissens nach hat die Rotationsachse nichts mit dem Umpolen des Erdmagnetfeld zu tun.Manfred hat geschrieben:Da braucht es keinen jemand für.emil17 hat geschrieben:Wer soll denn die Erdachse verstellen, und warum?
Das ist Erdgeschichtlich wohl ca. alle 250.000 Jahre passiert. Der letzte nachweispaare Polsprung ist allerdings schon fast 800.000 Jahre her. Deshalb und wegen des sich reduzierenden Erdmagnetfeldes gehen nicht wenige Geophysiker davon aus, dass in den nächsten ein- bis zweitausend Jahren wieder einer erfolgen wird. Sicher ist das aber nicht.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
- Thomas/V.
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Jepp. Für solche Fälle reicht eine Flasche Whisky und ein stabiler Ast und ein Strick...wenn es wirklich ganz knüppeldicke kommen sollte, so mit Atomstrahlung, Meteoriteneinschlägen, bösen Aliens, jahrelang Dunkelheit und Winter, da muss ICH dann nicht mehr dabei sein
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Manfred
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Da ist was dran. Hätte erst denken und dann antworten sollen.
Dann eben dieses Szenario:
http://www.zillmer.com/geo_46.html
Schließlich gibt es für fast alles eine passende Theorie.
Dann eben dieses Szenario:
http://www.zillmer.com/geo_46.html
Schließlich gibt es für fast alles eine passende Theorie.
- emil17
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Der Zillmer ist alternative Physik und Geologie vom feinsten 
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
