Ich geh jetzt auf den Bauernmarkt... Das Obst der Bauern ist genauso gut oder schlecht wie meines. Kein Mensch spritzt seine Marillenbäume, die sind alle "bio". Andere Preise als die erwerbsbauern kann ich nicht verlangen.kraut_ruebe hat geschrieben:wenn man sich das schon hochrechnet, dann sollte man aber die preise vom bioladen/vergleichbares hochrechnen, nicht den supermarkt-mist. üblicher weise produziert man zuhause ja auch eine entsprechende qualität. da sollte so eine rechnung gleich ganz anders aussehen![]()
Und in der Marillen/Kirschen/Zwetschken...- Saison hat jeder dritte Kleingärtner seinen Überschuss zu verkaufen, natürlich zum Schleuderpreis.
Ich rechne auch nicht mit. Aber wenn man wirklich wissen will, ob der Garten einen Gewinn im betriebswirtschaftlichen Sinn bringt, dann muss man auch betriebswirtschaftlich rechnen, bis hin zu den Kosten der eigenen Arbeitsstunde.
Womöglich wäre die Entlastung fürs Budget größer, wenn man sich keinen Eigengarten anschafft, sondern sich finanziell an einem gewerblichen Biobetrieb beteiligt? Und Biogemüse könnte man auch kriegen?
Gärtnern macht Spaß. Dem Nächsten macht sein edles Motorrad Spaß. Der braucht auch nicht rechnen, wie viel billiger ihn sein Steckenpferd kommt als die Benutzung des öffentlichen Verkehrs. ;-)

