Vorteil Hochbeet!?

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ahora
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Re: Vorteil vom Hochbeet!?

#21

Beitrag von ahora »

Hej Fuxi :)

was ist dir denn über die Leber äh über das Gemüse gelaufen - lach -

Immer kommt einer daher und findet ein Haar in der Suppe :lol: , Fuxi, es soll Gegenden geben, da gibt es gar keine Schnecken,(z.b. bei mir hier im Sommer) oder oder oder

Manchmal haben die selbstgebauten Hochbeete doch sowieso irgendwo Ritzen, und die dann zu bepflanzen, finde ich eine gute Idee.

lg Ahora
Little Joe

Re: Vorteil vom Hochbeet!?

#22

Beitrag von Little Joe »

Gibt es eigentlich eine Bezeichnung für niedrige Hochbeete? Ich hab einige Beete die nur ne 30cm hohe Umrandung haben, die gelten wohl noch nicht als Hochbeete, aber wie nennt man die :hmm:
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Thomas/V.
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Re: Vorteil vom Hochbeet!?

#23

Beitrag von Thomas/V. »

Ich glaube auch, es wird öfter Hochbeet und Bankbeet verwechselt.
Hatte hier schon mal was geschrieben: http://www.selbstvers.org/forum/viewtop ... 6&start=30
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Landfrau
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Re: Vorteil vom Hochbeet!?

#24

Beitrag von Landfrau »

Der Vorteil vom Hochbeet ist auch, dass es so ungemein materialsparend und ressourcenschonend ist.

In der Hauswirtschaftsschule bekamen wir als Faustzahl "60 qm Land pro Person für gemüse, ohne Kartoffeln und ohne Erdbeeren" mit auf den Weg.

Und für nen 4 personenhaushalt zum zwecke der Selbstversorgung mal eben 240 qm Hochbeet zu bauen, ist doch nen Klacks, oder?

Wobei sich der echte Selbstversorger damit gewiss nicht zufrieden gibt, denn er will ja weder Kartoffeln noch Erdbeeren kaufen und legt nochmal das gleiche zu.

Da wir aber zum Glück keine Selbstversorger sind, ackern wir mit Dickmulch und Bodengewebe sehr gemütlich vor uns in - auf und in der Erde, wie es sich gehört.

Wobei ich grad an die Schwiegeroma denke, die mit über 80 noch ihren großen Gemöiüsegarten jährlich umgrub (Was wir dank Mulch und Gewebe nicht tun) - haben wir hier vllt mal wieder ein Luxusproblem mit ein paar qm Hochbeet, die wir doch bitteschön, um uns nicht anzustrengen, im Stehen bearbeiten wollen???? Von ausreichender Gemüseproduktion ganz schweigen, das kauft man dann doch besser zu oder isst lieber Nudeln mit soße. Mit etwas Basilikum aus dem überdimensionierten Balkonkasten "Hochbeet".

Allen Gärtnern viel Erfolg und Freude und gute Ernte und etwas Augenmaß.

L.
Den Inhalt einer Botschaft bestimmt der Empfänger :-)
Rati
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Re: Vorteil vom Hochbeet!?

#25

Beitrag von Rati »

OOch Landfrau, ich weis nicht. In unseren Hochbeeten wächst ziemlich viel ziemlich großes Gemüse. Wenn ich versucht hätte eine solche Qualität auf unserem Boden zu ebener Erde zu erreichen, wäre ich aber noch einige Jahre beschäftigt - so Bodenqualitätsmäßig betrachtet- Und auch wenn unsere Hochbeete nicht hundertpro Wühlmaussicher sind, dieses Jahr hätten wir außerhalb der Hochbeete nichts aber auch gar nichts geerntet.
Meine Kartoffeln (Äckerchen zur ebener Erde) gibt es nicht mehr, dieveres Büsche Bäume und Blumen haben erheblich Schäden oder sind sogar schon eingegangen. Sogar ein !Fingerhut! wurde unterirdisch gekappt!
Tja, und in den Hochbeeten können wir jeden Tag ernten. Schönes großes gesundes Gemüse. :aeh:

Grüße von nebenan.
Rati
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Re: Vorteil vom Hochbeet!?

#26

Beitrag von hobbygaertnerin »

Hallo Landfrau,
bin in den allermeisten Fällen absolut deiner Meinung, nur hier teile ich deine Meinung nicht. Mein Rücken ist von den Hochbeeten sehr angetan, ich habe verschiedene Höhen, schon 30 bis 40 cm Höhe schaffen eine enorme Rückenerleichterung.
Der Ertrag von Gemüse hat sich vervielfältigt, ich bekomme mit den Hochbeeten mit viel weniger Aufwand den Gemüsebedarf unserer Familie gedeckt, mir macht die Gartenarbeit richtig Freude, zuvor mit der Bückerei hat meine Wirbelsäule immer gemickert.
Hochbeete, Mulch, gute Kompostierung, in Trockenzeiten braucht es Bewässerung.
Ich bekomme mit den Hochbeeten ca. 90 % des Gemüsebedarfs gedeckt, einzig die späten Lagerkartoffeln ab Januar oder Februar werden zugekauft.
Kartoffeln wachsen in den Hochbeeten - seeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeehr erfreulich, trotz des heurigen Wetters war ich von den Erträgen der Frühkartoffeln sehr überrascht.
Ich bekomme dank Hochbeete inzwischen auch Frühkohl, Paprika, Auberginen so hin, dass sie mich sehr freuen, zuvor war das eine armselige Mühe mit wenig Erfolg.
Selbst der Zuckermais ist kein Kostverächter, der wächst auf den Hochbeeten in vollkommen anderer Qualität.
Der Materialaufwand- ein paar Bretter, etliche Schubkarren mit Mist, Holzhäcksel, da möchte ich nicht jammern.
Bei sehr nassem Wetter sind Hochbeete ideal, bei Trockenheit muss man mehr giessen, aber ich höre rundherum auch die anderen Gartler jammern, also wird es überall trocken.
Gartenarbeit ist für mich mit dieser Form der Bewirtschaftung einfach perfekt und ich möchte keinen Tag ohne diese Beete mehr sein.
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Thomas/V.
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Re: Vorteil vom Hochbeet!?

#27

Beitrag von Thomas/V. »

Selbermacherin hat geschrieben:Paprika wollen bei mir irgendwie nie etwas werden, was mich doch sehr ärgert! Hast du vielleicht ein paar hilfreiche Tipps für mich im Bezug auf den Paprikaanbau? Was mache ich falsch? :hmm:
Im Gewächshaus unter den Tomaten blieben meine Paprika auch immer mickrig. Vor allem die selbst aus Samen gezogenen. Die gekauften Jungpflanzen wurden etwas besser, aber auch nicht so der Hit.

Jetzt habe ich Jungpflanzen in Töpfen, die ich bei Bedarf (schlechtes Wetter) im GH auf Hängeregale stellen kann (da kriegen sie mehr Licht als unten zwischen den Tomaten) und bei schönem Wetter stehen sie neben dem GH.
So kann ich auch den Schnecken den Stinkefinger zeigen, die sonst über die Paprika herfallen, wenn es feucht ist.
In den Töpfen habe ich jetzt schon schöne Früchte, sind aber noch grün udn brauchen noch 4 Wochen.
Die Topfpaprika kann man sogar überwintern und dann nächstes Jahr wieder zum fruchten bringen, wenn man die geeigneten Räumlichkeiten hat.

Auf alle Fälle brauchen P. viel Sonne und Wärme sowie gute Nährstoffversorgung (Kompost und verrotteten Mist hab ich in die Töpfe gegeben) und auch viel Wasser.

In meinem überdachten Hochbeet hatte ich auch schon P. aber da haben sich auch die Schnecken dran vergriffen...
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Thomas/V.
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Re: Vorteil vom Hochbeet!?

#28

Beitrag von Thomas/V. »

Selbermacherin hat geschrieben:Paprika wollen bei mir irgendwie nie etwas werden, was mich doch sehr ärgert! Hast du vielleicht ein paar hilfreiche Tipps für mich im Bezug auf den Paprikaanbau? Was mache ich falsch? :hmm:
Hab vorhin mal die Paprika fotografiert.
Eindeutig ist die Pflanze, die immer den größten Topf hatte (hab sie nach dem Kauf 2x umgetopft) am besten entwickelt, hat die meisten und größten Früchte angesetzt.
Als Topffüllung hab ich anfangs nur Gartenerde mit Kompost genommen, beim letzten Umtopfen kam unten rein ein Drittel verrotteter, vorjähriger Kaninchenmist, dann reifer Kompost, dann der Ballen der Pflanze und der der Rand wurde auch mit Kompost aufgefüllt.
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Paprika in Töpfen
Paprika in Töpfen
20130729_01kl.jpg (52.96 KiB) 2221 mal betrachtet
die am besten gewachsene Pflanze hat 5 Früchte, gleichmäßig entwickelt
die am besten gewachsene Pflanze hat 5 Früchte, gleichmäßig entwickelt
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Re: Vorteil vom Hochbeet!?

#29

Beitrag von Spottdrossel »

Habe auch zum ersten Mal Paprikapflanzen im Kübel und bin ganz fasziniert, wie die loslegen. Die Tomaten daneben sehen unglücklicher aus.
Waren gekaufte Pflänzchen, mein Versuch mit selbst ausgesätem hatte nicht geklappt, die Pflänzchen waren viel zu klein, als die Saison los ging.

Aber Sabi(e)ne meinte ja ursprünglich die Schickimicki-Deko-Hochbeete.
Da wüßte ich was Schlimmeres: Deko-Enten, Deko-Hühner, Deko-Erdmännchen (?!), mir flatterte letztens ein Katalog ins Haus, der eher für Helloween taugen würde :eek: .
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Thomas/V.
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Re: Vorteil vom Hochbeet!?

#30

Beitrag von Thomas/V. »

Schickimicki-Deko-Hochbeete.
Naja, immerhin hat mich so eins http://www.poetschke.de/Gewaechshaeuser ... 95776.html zu meinem überdachten HB angeregt, hat nur ein paar 100er weniger gekostet :haha:
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