Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
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Olaf
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Ich muss leider gleich weg, erst noch schnell die Tiere machen und dann ab zur halloween-Party unten am See, die Schulkinder schnitzen seit Wochen Kürbisse, der ganze See wird erleuchtet sein.
Ich find das aber eine sehr intererssante Diskussion, vielleicht sollten wir die rausnehmen aus dem Thread und ihr einen eigenen gönnen?
Ich find das aber eine sehr intererssante Diskussion, vielleicht sollten wir die rausnehmen aus dem Thread und ihr einen eigenen gönnen?
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
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Benutzer 68 gelöscht
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Hallo hobbygaertnerin,
Ich hab welchen mosten lassen, bin mit dem Ergebnis aber nicht ganz zufrieden. Ist etwas zu süß, der gekaufte Direktsaft ist besser. Wahrscheinlich muss ich mehr unreife Früchte reintun...
machst Du den komplett selbst?hobbygaertnerin hat geschrieben:...selbstgemachter Apfelsaft schmeckt nach den Apfelsorten (hab auch schon sortenreine Apfelsäfte gemacht) und nicht ständig der gleiche Einheitsgeschmack,
Ich hab welchen mosten lassen, bin mit dem Ergebnis aber nicht ganz zufrieden. Ist etwas zu süß, der gekaufte Direktsaft ist besser. Wahrscheinlich muss ich mehr unreife Früchte reintun...
Igitt!hobbygaertnerin hat geschrieben:Brauch diese aromatisierten Teesorten nicht,
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Sabi(e)ne
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
@Theo: kriegst du bei dir deinen eigenen Saft zurück?
Hier gibt es nur Gutscheine für soundsoviel Liter, aber nie den eigenen zurück.
Hier gibt es nur Gutscheine für soundsoviel Liter, aber nie den eigenen zurück.
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Olaf
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Das ist tatsächlich etwas einfältig von Theo, aber wenn ich größere Mengen hätte, ich würd auch lohnmosten lassen.
*lach*
Olaf
*lach*
Olaf
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
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hobbygaertnerin
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Hallo Theo,
mit unreifen Früchten hab ich es nicht so im trinkbaren Saft, unser Obst- un Gartenbauverein hat eine Presse, man muss allerdings mit gewaschenen Äpfeln ankommen, die Äpfel selbst in den Muser werfen, die 2. Person den Saft in einen Kanister füllen und zu Hause den Saft erhitzen und einfüllen. Aber ich kann die Äpfel bei grösseren Mengen so sortieren, dass ich an sortenreinen Saft komme- für Süssmost mag ich keine grünen Äpfel verwenden, für den Most zur Apfelessigbereitung kommen sie dazu.
Ich könnte die Äpfel auch in eine in der Nähe liegende Saftfabrik bringen, mir einen Gutschein holen und aus einer sehr grossen Auswahl an Fertigsäften zurücknehmen.
Unsere alten Apfelsorten sind mir dafür fast zu schade und der von dort kommende Streuobststaft ergibt eine sehr kleine Ausbeute, weil man für die Äpfel sehr wenig Saft bekommt, ausserdem schmeckt auch hier jede Flasche vollkommen gleich.
Das sind die schönen Momente des Selbstversorgerlebens, wenn unser eigener Apfelsaft schön ettiketiert in den Regalen lagert.
Und genau deswegen mache ich es, weil ich hier sehr vieles selbst gestalten kann.
@Sabi(e)ne, ich weiß um den Wert meiner Arbeit und meines Könnens, aber neulich hab ich gesehen, wenn ich mit der edlen Gewürzdose eines bekannten Fernsehkoches angerauscht gekommen wäre, hätte es lauter ah´s und oh´s gegeben, so wurde mein Geschenk etwas lieblos zur Seite gestellt. Ist mir vor einer Weile mit meinen selbstgemachten Pralinen ebenso passiert, also bild ich mir das nicht ein. Also zieh ich den Schluss daraus, dass meine Kreationen nur noch wirklich an ausgewählte Leute verschenkt werden. Liebe esse ich meine selbstgemachten Pralinen dann doch selbst, aber ich möchte auch nicht auseinandergehen wie ein Hefeteig.
Für einen Anlass mach ich demnächst Wachteleierlikör, bei dem zu Beschenkenden weiß ich, dass er sich darüber sehr freuen wird.
Der grosse Teil der Menschen ist mit Geschmacksverstärkern so bedient, die können mit den selbstgemachten Sachen nichts mehr anfangen, weil es eben nicht so schmeckt. Und wer diese Dinge nicht macht, wer keinen eigenen Garten hat, kennt auch nicht die Mühe und den Aufwand, bis ein Salatkopf erntereif ist. Das Bücken überlassen viele den anderen und damit verliert es auch an Wertschätzung.
Da ich die Würzmischungen in erster Linie für mich selbst mache, kann ich damit leben.
Zitronensalz, Brennesselsamen/Paprika, Kräuter der Provence und mediterrane Mischung aus meinem Kräutergarten.
Ich hab das Gefühl, dass in meinem Umfeld die Selbstversorgung noch immer den Touch von Kleinhäuslertum und Armut hat, aber ich sehe es als Reichtum und ausgelebte Kreativität.
Man kann sicher den Wert vom eigenen Gemüsesamen, den man bis zur fertigen Pflanze dann weiter in den Kochtopf, in das Teller oder als eingeweckte Konserve für den Winter begleitet- nicht genau beziffern oder eben die eigenen Gewürzkreationen, auch die Freude die mit der eigenen Wertschöpfung verbunden ist,
ich möchte auf diese Werte einfach nicht mehr verzichten.
Gruss
hobbygaertnerin
mit unreifen Früchten hab ich es nicht so im trinkbaren Saft, unser Obst- un Gartenbauverein hat eine Presse, man muss allerdings mit gewaschenen Äpfeln ankommen, die Äpfel selbst in den Muser werfen, die 2. Person den Saft in einen Kanister füllen und zu Hause den Saft erhitzen und einfüllen. Aber ich kann die Äpfel bei grösseren Mengen so sortieren, dass ich an sortenreinen Saft komme- für Süssmost mag ich keine grünen Äpfel verwenden, für den Most zur Apfelessigbereitung kommen sie dazu.
Ich könnte die Äpfel auch in eine in der Nähe liegende Saftfabrik bringen, mir einen Gutschein holen und aus einer sehr grossen Auswahl an Fertigsäften zurücknehmen.
Unsere alten Apfelsorten sind mir dafür fast zu schade und der von dort kommende Streuobststaft ergibt eine sehr kleine Ausbeute, weil man für die Äpfel sehr wenig Saft bekommt, ausserdem schmeckt auch hier jede Flasche vollkommen gleich.
Das sind die schönen Momente des Selbstversorgerlebens, wenn unser eigener Apfelsaft schön ettiketiert in den Regalen lagert.
Und genau deswegen mache ich es, weil ich hier sehr vieles selbst gestalten kann.
@Sabi(e)ne, ich weiß um den Wert meiner Arbeit und meines Könnens, aber neulich hab ich gesehen, wenn ich mit der edlen Gewürzdose eines bekannten Fernsehkoches angerauscht gekommen wäre, hätte es lauter ah´s und oh´s gegeben, so wurde mein Geschenk etwas lieblos zur Seite gestellt. Ist mir vor einer Weile mit meinen selbstgemachten Pralinen ebenso passiert, also bild ich mir das nicht ein. Also zieh ich den Schluss daraus, dass meine Kreationen nur noch wirklich an ausgewählte Leute verschenkt werden. Liebe esse ich meine selbstgemachten Pralinen dann doch selbst, aber ich möchte auch nicht auseinandergehen wie ein Hefeteig.
Für einen Anlass mach ich demnächst Wachteleierlikör, bei dem zu Beschenkenden weiß ich, dass er sich darüber sehr freuen wird.
Der grosse Teil der Menschen ist mit Geschmacksverstärkern so bedient, die können mit den selbstgemachten Sachen nichts mehr anfangen, weil es eben nicht so schmeckt. Und wer diese Dinge nicht macht, wer keinen eigenen Garten hat, kennt auch nicht die Mühe und den Aufwand, bis ein Salatkopf erntereif ist. Das Bücken überlassen viele den anderen und damit verliert es auch an Wertschätzung.
Da ich die Würzmischungen in erster Linie für mich selbst mache, kann ich damit leben.
Zitronensalz, Brennesselsamen/Paprika, Kräuter der Provence und mediterrane Mischung aus meinem Kräutergarten.
Ich hab das Gefühl, dass in meinem Umfeld die Selbstversorgung noch immer den Touch von Kleinhäuslertum und Armut hat, aber ich sehe es als Reichtum und ausgelebte Kreativität.
Man kann sicher den Wert vom eigenen Gemüsesamen, den man bis zur fertigen Pflanze dann weiter in den Kochtopf, in das Teller oder als eingeweckte Konserve für den Winter begleitet- nicht genau beziffern oder eben die eigenen Gewürzkreationen, auch die Freude die mit der eigenen Wertschöpfung verbunden ist,
ich möchte auf diese Werte einfach nicht mehr verzichten.
Gruss
hobbygaertnerin
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Picassa
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Es gibt auch die Möglichkeit, den Saft der eigenen Äpfel zu bekommen. Das ist meistens etwas teurer, aber man weiß, was man bekommt. Abfüllung in 5- oder 10l-Kartons, in denen der Saft (bei geöffneten Kartons) bis zu 3 Monaten haltbar ist.
Beispiel - guckst du hier :
http://apfel-paradies.de/index.php
Beispiel - guckst du hier :
http://apfel-paradies.de/index.php
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Benutzer 68 gelöscht
Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Jaaah! Kann man zugucken. Da kam auch einer mit zwei Kistchen Birnen, das gab drei Kanister.Sabi(e)ne hat geschrieben:@Theo: kriegst du bei dir deinen eigenen Saft zurück?
Hier gibt es nur Gutscheine für soundsoviel Liter, aber nie den eigenen zurück.
Sonst würde ich ja nicht überlegen, eine andere Mischung zu nehmen.
Es soll ja besser sein, zwischen dem Pressen und dem Erhitzen etwas Zeit vergehen zu lassen, vielleicht ist auch das der Unterschied.
Was?Olaf hat geschrieben:Das ist tatsächlich etwas einfältig von Theo,
Das ist wohl das Hauptproblem. Natürlich ist auch die Verpackung wichtig, aber inzwischen ist sie das Entscheidende (und vielleicht noch ein Markenname), weil kaum noch jemand sensorisch die Qualität beurteilen kann.hobbygaertnerin hat geschrieben:ich weiß um den Wert meiner Arbeit und meines Könnens, aber neulich hab ich gesehen, wenn ich mit der edlen Gewürzdose eines bekannten Fernsehkoches angerauscht gekommen wäre, hätte es lauter ah´s und oh´s gegeben, so wurde mein Geschenk etwas lieblos zur Seite gestellt. Ist mir vor einer Weile mit meinen selbstgemachten Pralinen ebenso passiert, also bild ich mir das nicht ein. Also zieh ich den Schluss daraus, dass meine Kreationen nur noch wirklich an ausgewählte Leute verschenkt werden. ...
Der grosse Teil der Menschen ist mit Geschmacksverstärkern so bedient, die können mit den selbstgemachten Sachen nichts mehr anfangen, weil es eben nicht so schmeckt.
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Olaf
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
Sorry Theo,
ist mir so "rausgerutscht".
Du glaubst ja sicherlich nicht wirklich, Deinen eigenen Saft zu bekommen oder irgendwie nennenswert auf den Geschmack Einfluss nehmen zu können, klang aber so. Trotzdem beneide ich jeden, der soviel Äpfel hat, um es in die Mostereri zu geben. Ich müsste die Äpfel kaufen, hier sind ringsum Plantagen, und eine Besitzerin kenn ich gut, da krieg ich sogar nen Sonderpreis (Ich kauf da manchmal für die Ziegen). Da ich aber weiss, dass sie alles unverkäufliche in die Mosterei gibt, kann ich auch gleich da kaufen,bzw. den Saft, den sie dann auch anbietet.
LG
Olaf
ist mir so "rausgerutscht".
Du glaubst ja sicherlich nicht wirklich, Deinen eigenen Saft zu bekommen oder irgendwie nennenswert auf den Geschmack Einfluss nehmen zu können, klang aber so. Trotzdem beneide ich jeden, der soviel Äpfel hat, um es in die Mostereri zu geben. Ich müsste die Äpfel kaufen, hier sind ringsum Plantagen, und eine Besitzerin kenn ich gut, da krieg ich sogar nen Sonderpreis (Ich kauf da manchmal für die Ziegen). Da ich aber weiss, dass sie alles unverkäufliche in die Mosterei gibt, kann ich auch gleich da kaufen,bzw. den Saft, den sie dann auch anbietet.
LG
Olaf
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- ahora
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
hallo olaf,
ich weiß ja nicht, wo theo keltert, aber bei uns in hessen gibt es kleine lohnkeltereien, da hilft man sogar die ganze zeit mit, und da bekomm ich meinen saft von meinen äpfel. und dann gibt es doch diese kleinkeltereien, die von ortschaft zu ortschaft ziehen, auch dort bekommt man seinen eigenen saft - machmal sogar abgepackt fix und fertig in diesen boxen.
lg ahora
ich weiß ja nicht, wo theo keltert, aber bei uns in hessen gibt es kleine lohnkeltereien, da hilft man sogar die ganze zeit mit, und da bekomm ich meinen saft von meinen äpfel. und dann gibt es doch diese kleinkeltereien, die von ortschaft zu ortschaft ziehen, auch dort bekommt man seinen eigenen saft - machmal sogar abgepackt fix und fertig in diesen boxen.
lg ahora
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Olaf
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Re: Die schönen Momente des Selbstversorgerlebens
oh, dann nehm ich alles zurück und muss mich einfältig schimpfen!
Hier weis ich nur eine große und da wäre es sicher illusorisch!
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