Impfempfehlungen ab 2026

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Bludnik
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Impfempfehlungen ab 2026

#1

Beitrag von Bludnik » Do 27. Nov 2025, 22:09

Werden die Hausärzte in D ab 2026 Impfempfehlungen nach medizinischen oder doch eher nach kaufmännischen Abwägungen abgeben?
https://individuelle-impfentscheidung.d ... a92df47156

(https://individuelle-impfentscheidung.de/)

Erinnert mich schwer an "Strukki-Vorgaben": 'Bis zum Quartalsenden noch xxx Stück ... (Lebensversicherungen/Bausparverträge) ... verkaufen!'

Bitte nix in der Art: Als SVler kuriert man sich selbst und braucht keinen Arzt. Mache ich auch, aber als Arbeitnehmer braucht man manchmal eben zwingend den ärztlichen Beleg für den Arbeitgeber.

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si001
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Re: Impfempfehlungen ab 2026

#2

Beitrag von si001 » Fr 28. Nov 2025, 08:54

Hm, es ist ja noch eine persönliche Entscheidung, ob man sich impfen lässt, oder nicht. Wer sich informiert, kann entscheiden. Der Arzt kann mich beraten, aber mehr auch nicht. (Außer es ist Pandemie. :roll: , davon rede ich aber jetzt nicht.)
Ist wie bei den IGEL-Leistungen. Kann man machen, kann man aber auch lassen, nur lassen sich viele einschüchtern und zahlen dann für unnötiges Zeug.

Ich gehe auch nur zum Arzt, wenn ich allein nicht weiter komme, oder zu Vorsorgeuntersuchungen (Hautkrebs z.B.) . Husten, Schnupfen, Heiserkeit habe ich nur alle paar Jahre mal. Das ist dann lästig, aber nicht tödlich.

PS: Ich kenne noch die Zeiten der Reihenimpfung in dem Kindergarten und in der Schule, wo man nur rauskam, wenn der Bruder gerade mal wieder krank war. ;) :lol:
Liebe Grüße, si001!
-----------------------
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Bludnik
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Re: Impfempfehlungen ab 2026

#3

Beitrag von Bludnik » Fr 28. Nov 2025, 10:41

si001 hat geschrieben:
Fr 28. Nov 2025, 08:54
... Der Arzt kann mich beraten, aber mehr auch nicht. ....
Ist wie bei den IGEL-Leistungen. Kann man machen, kann man aber auch lassen, nur lassen sich viele einschüchtern und zahlen dann für unnötiges Zeug.
Für "zu wenig" IGEL-Leistungen bekommt der Arzt aber keine Reduzierung der Vergütung reingedrückt. :hmm:

Schon mal in einem Sanitätshaus "Beratung bezüglich verschiedener Versorgungsvarianten hinsichtlich eines verschriebenen Hilfsmittels" erlebt?
Ich halte es für gut möglich (bei Sanihäusern bin ich mir sicher), daß Ärzte spätestens demnächst "psychologische Tipps" bekommen, wie sie das Zeug an (besser: in) die Leute bekommen.
Und wenn es sooo deftig an den eigenen Geldbeutel geht ...

Elli1
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Re: Impfempfehlungen ab 2026

#4

Beitrag von Elli1 » Fr 28. Nov 2025, 17:08

Schon mal in einem Sanitätshaus "Beratung bezüglich verschiedener Versorgungsvarianten hinsichtlich eines verschriebenen Hilfsmittels" erlebt?
Ich halte es für gut möglich (bei Sanihäusern bin ich mir sicher), daß Ärzte spätestens demnächst "psychologische Tipps" bekommen, wie sie das Zeug an (besser: in) die Leute bekommen.
Ich selbst kenne die "Sanitätshausberatung" nicht aber eine Kundin (MS Patientin) erzählte davon. Das scheint nur noch ums Geld zu gehen und nicht ums Wohlergehen der Patienten. Beim Impfen wird doch jetzt schon nur noch kaufmännisch gedacht. Jeder ab 60 soll sich gegen dieses und jenes impfen lassen egal in welchem gesundheitlichen Zustand er ist. Solange das alles keine Pflicht wird soll es mir egal sein.
sybille ist nach PC-Problemen Elli1

Bludnik
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Re: Impfempfehlungen ab 2026

#5

Beitrag von Bludnik » Fr 28. Nov 2025, 18:23

Es geht schon - durchaus - ums Wohlergehen des Patienten :pfeif: , aber die bieten am liebsten DIE Möglichkeit an, an der das Sanihaus am meisten verdient, Geschäftsführerschreibtische und -autos müssen halt finanziert werden.
Ich hatte diesbezüglich etliche Telefonate mit meiner KK, wo ich mir habe aufschlüsseln lassen, WIE sich die Beiträge und die Zuzahlungen zusammensetzen. Und da gibt es ja so schöne viele "Bezeichnungen" für die zusätzlichen Kosten, die Otto Normalo gar nicht so versteht und realisiert, ging mir ja bis dahin auch so :eek:
Bei meinen Kompressionsstrümpfen war die Spanne der Zuzahlungen (bei identischem Artikel !!!) zwischen Sanihaus und Apotheke jedenfalls beachtlich (Apotheke bedeutend günstiger :grr: ).

Nein, Impfen wird keine Pflicht, jedenfalls erstmal nicht von staatlicher Seite (Masern und die vorausgesetzten Impfungen für medizinisches Personal mal außen vor). Indirekter Erfüllungsgehilfe wird jetzt der Hausarzt, dem ist das Hemd verständlicherweise auch näher als die Hose. Wie wird der empfinden, wenn er, die IT machts ja möglich, kurz vor Ultimo (Quartalsende) weiß: "Mir fehlen jetzt für die volle Vorhaltepauschale noch 4 Impfungen, wie bekomme ich die ran." Oder gar: "Wegen 1 - i.W. EINER !!! - fehlenden Impfung wird mir jetzt die Pauschale empfindlich gekürzt."
Ärzte sollen doch nach medizinischen Gründen entscheiden.

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