Anlegen einer Streuobstwiese

matt23
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Re: Anlgegen einer Streuobstwiese

#1

Beitrag von matt23 »

Mit Geduld wird aus Gras Milch.
Blaue Wiener

Re: Anlgegen einer Streuobstwiese

#2

Beitrag von Blaue Wiener »

Ich würde auch nich 1-2 Quitten pflanzen kombiniert mit Äpfeln (roter Boskoop) und Birnen (Willi Christ) gibt das einen Klasse gelee/saft
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Buchkammer
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Re: Anlgegen einer Streuobstwiese

#3

Beitrag von Buchkammer »

Als Lektüre würde ich noch das Buch Apfelsorten von Herbert Petzold empfehlen. Das ist so das Standartwerk für Züchter und Anbauer. Leider aber momentan, weil vergriffen, nur antiquarisch erhältlich.
Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern. Heute bin ich weise und möchte mich verändern. (Rūmī)
https://www.bewusste-menschen.de/
raga

Re: Anlgegen einer Streuobstwiese

#4

Beitrag von raga »

und ich würde bei der Anlage der "Plantage" darauf achten wie ich mich in Zukunft am Leichtesten mit der Grundstückspflege tue (war das jetzt ein österreichischer Satz)
einfach gut überlegen womit man mähen will .. wie man die Früchte pflückt etc.

ich hab da einige alte Apfelsorten + Pfirsiche stehen
Das Faultier

Re: Anlgegen einer Streuobstwiese

#5

Beitrag von Das Faultier »

Es sollen doch Hochstämme werden - oder solls eine Buschbaumobstwiese werden?

Also für Hochstämme nur wurzelechte Bäume oder solche auf starkwüchsiger Wurzelunterlage
verwenden.

Noch ein paar gute Apfelsorten:
- Pinova
- Robinola
- Rote Sternrenette
- Gala
- Undine
- Topaz
- Gravensteiner

- Nicht vergessen:
Süßkirschen, Pfirsiche

Pflanzabstand mindestens 4,00m, besser 6,00m.


Das Faultier
Benutzer 72 gelöscht

Re: Anlgegen einer Streuobstwiese

#6

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

hallo!
Das Faultier hat geschrieben:Also für Hochstämme nur wurzelechte Bäume
:rot: was bedeutet das?
Etwa dass man nur Sämlinge pflanzen soll?

liebe Grüße!
roland

Re: Anlgegen einer Streuobstwiese

#7

Beitrag von roland »

ina maka hat geschrieben:Etwa dass man nur Sämlinge pflanzen soll?
Also, wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Beste ein natürlich aus dem Samen gewachsener Baum (Wurzelunterlage), auf den dann die veredelte Sorte(n) aufgesetzt wird.
Oder natürlich Samenfeste Sorten, aber die scheinen eher selten zu sein.

Roland
Benutzer 72 gelöscht

Re: Anlgegen einer Streuobstwiese

#8

Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

hallo!

zum Abstand:

ja mehr Meter du zwischen den Bäumen frei läßt, umso mehr "Wiese" passt dann rein - oder? :pfeif:

Vergiß nicht auf die Walnuss!

liebe Grüße!
roland

Re: Anlgegen einer Streuobstwiese

#9

Beitrag von roland »

Hi,
zur Pflanzdichte: ich denke, ein einzel stehender Baum bringt bei wesentlich weniger Arbeit mehr Ertrag wie viele kleine, oder? Die dichtstehenden Bäume auf meinem Grundstück regen sich zu starkem Höhenwachstum an, somit hängen nach den jahren ohne Schneiden fast alle guten Früchte in gefährlichen Höhen :ohoh:
Ich denke, viele kleine muss man viel Schneiden - dafür wächst einem Das Obst in den Mund. Einzelne Bäume haben weniger "Höhentrieb", müssen daher nicht so streng an die kandarre genommen werden - dafür muss man halt ne kleine Leiter (Halbstamm) nehmen.

Hm, was mir die ganze Zeit im Kopf rumspuckt:
Wie wäre es mit der Kombination von Kletterpark und Obstwiese?? Oben ein Sicherungsseil von Baum zu Baum, dafür die Bäume in Hochstammform (fast?) ohne Schneiden. (natürlicher Wuchs) :hmm: Dann zumindest für mich ist die Höhe beim rumklettern kein Problem, nur die Angst vor dem Absturz.

Roland
MTK-Martin

Re: Anlgegen einer Streuobstwiese

#10

Beitrag von MTK-Martin »

Helmut Palmer hat von Hochstämmen kategorisch abgeraten-"lebensgefährlich".
Google mal
"Auf die Bäume, Ihr Stücklesaffen!"
Buschbäume und Meterstämme auf Sämling
hat er durch kontinuierlichen Schnitt auf 5m Höhe halten können.
Von Typenunterlagen hat er -außerhalb von Kleingärten- gar nichts gehalten
wegen der größeren Anfälligkeit für Krankheiten.
Somit sind Ernte und Pflege relativ ungefährlich.
Wenn Du 10-12m Abstand wählst,
kannst Du die ersten 10-15 Jahre schwachwüchsige Spindelbüsche dazwischensetzen,
wenn die großen Bäume in den Vollertrag kommen,
sind die kleinen vergreist und zu roden.
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