Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

hobbygaertnerin
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#1

Beitrag von hobbygaertnerin »

Habe von dieser Familie auch schon einiges gelesen bzw. angesehen.
https://www.youtube.com/watch?v=7IbODJiEM5A
Auf alle Fälle von 400 qm so produktiven Garten leisten sie ganz schön was.
hobbygaertnerin
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#2

Beitrag von hobbygaertnerin »

Der Vorsatz für das neue Jahr:
endlich aufschreiben, was alles aus dem Garten geerntet wird.
Stelle fest, je fruchtbarer sich der Boden entwickelt, umso weniger Fläche wird benötigt.
Hildegard
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#3

Beitrag von Hildegard »

Klima ist dort wohl pflanzenwuchsfreudiger als bei uns....trotzdem: hat wer nachgewogen? Gezählt? :hmm:
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)
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Herbstelfe
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#4

Beitrag von Herbstelfe »

Der Neulich-Gärtner hatte das ein Jahr lang mal sehr detailliert gemacht. Das war sehr interessant...und ernüchternd ;)
Ich denke, für SV kommt es mehr auf Ausgewogenheit an, nicht nur auf Masse. Mit Obstbäumen kommt man sehr schnell auf eine Menge Kilos, die Frage ist ja aber wie man übers Jahr kommt. Muss das Video nachher mal schauen :)
Keine Zeit für dumme Späße, ich hab zu tun mit Älterwerden.
Südwind
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#5

Beitrag von Südwind »

hobbygaertnerin hat geschrieben:Der Vorsatz für das neue Jahr:
endlich aufschreiben, was alles aus dem Garten geerntet wird.
Stelle fest, je fruchtbarer sich der Boden entwickelt, umso weniger Fläche wird benötigt.
Wir haben letztes Jahr zumindest einige Kulturen aufgeschrieben. Alles aufschreiben wäre ja ein ziemlicher Zeitaufwand, und damit eher frustrierend. Es war schon sehr beeindruckend, was da so rauskam, auch wenn wir so manches stückweise gerechnet haben, weil ständiges wiegen ja auch lästig ist.
Wir sind gut dabei, aber genau wie in dem von Herbstelfe angesprochenen Video fehlt uns das ganze Fett und Öl und bei uns auch noch Getreide. Naja, man tut halt was man kann :)
Viele Grüße,
Südwind
hobbygaertnerin
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#6

Beitrag von hobbygaertnerin »

Ich habs auch schon versuchsweise aufgeschrieben, aber ich hab nicht die ganze Zeit durchgehalten.
Getreide und Öl für SV tue ich mir nicht an, bzw. hole ich mir vom Bauernhof-
die Hühner bekommen das ganze Jahr Ausputzgetreide dazugefüttert, aber ganz ohne Zukauf gehts nicht. Kaufe mir 100 kg Futterkartoffeln und die füttere ich ihnen gekocht im Winter mit saurer Milch und Getreideschrot gemischt dazu.
Der Anfall an Eiern und Fleisch aus dem Hühnerstall ist sehr lobenswert, aber der Mist ist für die Terra preta unverzichtbar.
Seit ich mich mit dem Wintergemüse befasst habe, es geht doch mehr als man meint.
Ostern gibts den letzten Zuckerhutsalat aus dem Hochbeet, war über die kalte Zeit ganz dick eingemümmelt, der hat es wirklich gepackt.
Wir haben aber auch schon wieder Portulak und Feldsalat, der Winterbutterkopf schaut nicht sehr lebendig aus-
Mit dem Klima - wie in dem Film - wäre vermutlich noch einiges mehr möglich.
Aber was ich für ganz wichtig erachte, Bewässerung, Wasser scheint mir das wichtigste Nährmittel für die Pflanzen zu sein.
Und die Bienen im Obstgarten- ich merke es am Ertrag, die lieben Viechers haben einen Vorteil, die sind blütenstetig, erst wenn in der Nähe alles abgegrast ist, fliegen sie woanders hin.
Himbeeren als Randbepflanzung und als Unterpflanzung Bärlauch, Brombeeren am Spalier, Erdbeeren bei den Johannisbeersträuchern, jap. Weinbeeren als Zaun am Spalier und Bienen- das passt gut zusammen.
Es macht meiner Erfahrung auch was aus, ob man für andere Gemüse miterzeugt oder selbst einen Naschgarten haben möchte.
Für andere hab ich hauptsächlich verschiedene Salate, Tomaten, Gurken gepflanzt, für uns haben wir noch alle möglichen Kohlsorten, Kartoffeln, Bohnen usw. im Garten herangezogen.
Gelöschter Benutzer 54

Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#7

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

bei getreide kann man mit der umpflanzmethode (gibts einträge dazu hier) auch auf wenig platz ganz guten ertrag erwirtschaften.

für die ölgewinnung braucht es meiner erfahrung nach bei den ackerpflanzen richtig viel platz. ich muss am platz nicht sparen, deswegen ists mir weitgehend egal und ich optimiere da nix dran, aber auch mit viel bemühen glaub ich nicht, dass man die ackerpflanzen auf ein rentables platz/ertragsverhältnis bringt. bei den nüssen ist das verhältnis da schon weitaus besser, und wenn man, ev. zusätzlich zu eigenen, walnüsse (hasel ist im vergleich eher mühsam) in der natur aufsammeln kann, kann man auch im bereich öl ne ganz gute SV-quote erzielen.
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Rohana
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#8

Beitrag von Rohana »

kraut_ruebe hat geschrieben:bei getreide kann man mit der umpflanzmethode (gibts einträge dazu hier) auch auf wenig platz ganz guten ertrag erwirtschaften.
Man könnte vielleicht, wenn man Mengen düngt die jenseits von gut und böse sind! Ich hab ja letztes Jahr versucht mit Till einen Vergleich zu betreiben und mich ein bisschen in die Geschichte eingelesen, da stehen mir immer noch die Haare zu Berge...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Herbstelfe
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Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#9

Beitrag von Herbstelfe »

Das Video ist ja echt beeindruckend. Was ich mich immer frage bei solchen Darstellungen, vor allem auf sehr kleinem Raum - wie funktioniert Kreislaufwirtschaft, wenn man dem System beständig so viele Nährstoffe entzieht? Klar, haben sie ein paar Tiere und einen Kompost. Aber das reicht doch nicht, um diese dichte Bepflanzung und Ernte dauerhaft am Leben zu erhalten?

Und wieso haben die keine Schnecken???? Das geht doch nicht mit rechten Dingen zu! :hmm:
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Gelöschter Benutzer 54

Re: Stadtgarten - Selbstversorgung auf 400 qm...

#10

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

rohana, ich habs vor jahren mal probiert, ohne großartig zu düngen (aber auf gutem boden). der ertrag war absolut ok, der aufwand ist halt nicht zu verachten. ich wollts damals wissen, und jetzt weiss ichs: mir ists derzeit zu anstrengend, aber wenn ich mal nebenbei keinen job machen muss, spiel ich mich gern wieder damit.

die grössere frage ist da vermutlich eher, was man mit dem getreide vor hat. ich gebs mit butz und stingel den tieren im winter, für das ist eigenanbau toll. will man es weiterverarbeiten für die küche, ist der nächstgelegene bauer mit küchenfertigen körnern u.u. schon ein segen.
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