Gruß aus der Altmark

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yen-zen
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Gruß aus der Altmark

#1

Beitrag von yen-zen »

Einen schönen guten Tag Dir, du Leser/in meiner Vorstellung hier im Forum.
Ich habe mich hier mal angemeldet weil mir in meinem derzeitigen Dasein der Austausch über meine Interessen mit meinen Mitmenschen nicht ausreicht. Ob mich die Kommunikation über die Maschiene befriedigt werde ich mich mal überraschen lassen. Ich stehe ja lieber im Garten oder vor der Baustelle und schwadroniere darüber, vielleicht schaffe ich das über Fotos, schaun wir mal.
Ich bin seit 20Jahren Bauwagenbewohner und habe einige Experimente der Selbstversorgung durchlebt. Energieversorgung (Strom + Holz) klappt störungsfrei. An einer Biogasanlage arbeite ich gerade obwohl ich Gas kaum brauche.
Ich habe derzeit ca 200qm Gemüsegarten in Mischkultur der mir täglich etwas Grünes zu Essen liefert und in dem ich die Sorgen des Alltags vergessen kann. Seelenpflege sozusagen :grinblum:

Träumen tue ich von einer Selbstversorgung in einer Gruppe, die auch nicht auf einem Hof glucken muß und ohne Plenum auskommt. :schaf_1:

UndUndUndUnd.........
Wenn der liebe Gott einen strafen will erfüllter ihm alle Wünsche
Schaun wir mal
Gruß. Jensen
Wo kämen wir Hin wenn keiner schaute wo man hin käme wenn man ginge um zu sehen wohin man käme.
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si001
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Re: Gruß aus der Altmark

#2

Beitrag von si001 »

Hallo, willkommen hier!
Arendsee? War ich vor Urzeiten im ZV Lager. :roll: Aber sonst kein schlechtes Fleckchen Erde!
Liebe Grüße, si001!
-----------------------
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greymaulkin
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Re: Gruß aus der Altmark

#3

Beitrag von greymaulkin »

Hallo und willkommen!

Das mit der Biogasanlagen interessiert uns dann doch immer noch :pft: Wir bauen deswegen immer Luftschlösser und planen und überlegen...
Magst du über deine Gedanken und Versuche dazu etwas in der entsprechenden Rubrik schreiben?

Gruß, Bärbel und Harald
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yen-zen
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Re: Gruß aus der Altmark

#4

Beitrag von yen-zen »

Ich lese noch im Forum die Beiträge über Biogas zuende und dann fang ich mal an meinen Bau zu beschreiben. Es ist nur eine Kleinstanlage aus einem 200l-Faß die nur zum Kochen für mich im Sommer ausreichen sollte. Habt bitte ein bischen Geduld, ich bin mehr draußen als im weltweitwech. :holy:
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Olaf
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Re: Gruß aus der Altmark

#5

Beitrag von Olaf »

ich suche nach "homöopathischen" Ideen. Keine Gewaltakte mit Rindermist oder so.
Vielleicht Rindermist in Potenz, D6 oder so?
Kann man dann zumindest gießen. :duckundweg:
Ich wohne auch auf ner Kiegrube. Nun können die Pflanzen nun mal keinen Sand verarbeiten, also muß das, woraus sie wachsen sollen irgendwo herkommen, wenn es von natur aus nicht da ist, nach meiner Überzeugung. Aber ich will Dir nicht die Hoffnung nehmen.
LG
Olaf
Eigentlich bin ich ein netter Kerl.
Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen.
Adjua
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Re: Gruß aus der Altmark

#6

Beitrag von Adjua »

Wie wärs mit exzessivem Gebrauch von Untersaaten? Mischungen mit Leguminosen drin sollten etwas Stickstoff in den Boden bringen.
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yen-zen
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Re: Gruß aus der Altmark

#7

Beitrag von yen-zen »

Hey dom,
ich wohne hier auf aufgeschüttetem Spülsand aus den 60er Jahren der von Magerrasen bedeckt ist. Vor 3 Jahren wurde mein Gartenstück durch 10 Kubikmeter Mutterboden (schönes Wort für lehmigen Sand) aufgebessert und dann Alles kreuz und quer gepflanzt. Ich habe den Garten letztes Jahr im August übernommen und habe den Winter über Alles mit der Grabegabel durchgearbeitet, gesiebt mit Durchwurfgitter, verrotteten Pferdemist eingearbeitet und gemulcht. Damit war der Garten frei von Himbeeren, Brombeeren, Kartoffeln, Ackerdiestel, Quecke und ein bischen sortiert. Vor der Aussaat nochmal ein bischen Komposterde eingearbeit und nochmal gemulcht( außer auf die Saat).Und jetzt wächst alles fröhlich vor sich hin, ich ernte täglich meinen Bedarf an Grünfutter und bin zufrieden.
Vieleicht würdest Du meinen Einsatz als Gewaltakt bezeichnen, aber alles andere wäre vielleicht auf mehrjährige Bodenpflege ohne Vielfältige Gemüseernte rausgelaufen. Ich hatte Zeit und Lust was an der frischen Luft zu tun und ich tat es.
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Olaf
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Re: Gruß aus der Altmark

#8

Beitrag von Olaf »

Kein witz. Werde diese Woche mit Sepia c30 experemtieren. Wieso sollte nicht auch der Boden reagieren?
Wenns klappt mach ich das auch :) !
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Adjua
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Re: Gruß aus der Altmark

#9

Beitrag von Adjua »

Lupinen brauchen einen eher sauren Boden und vor allem die richtige Bakterienkultur, wenn auf dem Feld noch nie Lupinen gestanden sind. Bei mir ist es von vornherein eher sauer und ich habe immer brav gebeizt (Hi-Stick Lupine), daher auch Erfolg.

Es gibt mehrere gute Gründüngungsmischungen, die aus Grob- und Feinleguminosen einerseits bestehen, also Kleesorten und Lupinen und Futtererbsen, andererseits etwas wie Buchweizen und Phacelia enthalten (für die Bodengare und die Grünmasse).

Bekannte Mischungen sind die Saatgutmischung Hohebuch (abfrierend) und das Landsberger Gemenge (friert nicht ab). Ich verwende die Hohebuch. In die Mischungen kann man noch reintun, was einem sinnvoll erscheint, zum Beispiel Kulturmalve (schliesst verdichteten Boden auf) oder Sonnenblumen oder Dicke Bohnen. Oder auch Ölrettich, der hilft dem Boden auch.

Die Mischung Hohebuch bekommst du bei Becker-Schoell in .de, die sind sehr freundlich und hilfsbereit. Die kann man jetzt auch noch gut säen. Der Vorteil bei solchen Mischungen ist, irgendwas kommt sicher. (Bei mir ist es der Buchweizen, der wie die Hölle kommt). Da ist es dann egal, wenn eine Pflanze nicht so gut geht, solange man das Ganze recht dicht sät.
Recke Klaus (1962)
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Re: Gruß aus der Altmark

#10

Beitrag von Recke Klaus (1962) »

Guten morgen Jensen,

ein schönes fleckchen Erde hast du dir da ausgesucht. Hab gleich mal auf die Karte geschaut...naja mit`n Fahrrad von uns aus ein bischen
zu weit. Mit`s Auto (bei meiner Fahrweise...ich werde nicht geblitzt...ich werde gemalt) ca. 1-1,5h denke ich mal.
Weil du schreibst ,,Selbstversorgung Gruppe,, , womöglich können wir einen Tauschhandel auch mit den umliegenden SVlern ankurbeln.
Oftmals ist es ja so, daß man(n)/frau verschiedene Dinge hat die nicht benötigt werden und woanderst fehlt`s. Ohne commerziellen
Hintergedanken. Oder Gemüse tauschen...so in der Art. Nebenbei lernt man(n)/frau sich kennen und schon ist der erste Baustein für eine
Gruppe gelegt wenn es so in der Art gewünscht wird.
Soweit erstmal, schönen Tag noch...bei uns regnet es endlich mal ...liebe Grüße aus (von den) Isterbies(tern)
Verblödung ist staatstragend. Ein verdummtes Volk kann besser regiert werden,
weil es sich leichter bescheißen lässt. G.Schramm - Die Anstalt -
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