In gewisser Art und Weise habe ich schon vor einer ganzen Weile zu "planen" angefangen. Fand das Thema "Prepper" ziemlich interessant, auch wenn es in einer 45qm Wohnung in der Stadt nicht so gut funktioniert. Unser Garten ist mit 600qm deutlich größer, aber da kann man schlecht Sachen lagern.
An der Garage haben wir einen 1.000 Liter IBC Tank angeschlossen, sodass das gesamte Regenwasser da durchläuft (wenn er voll ist, läuft's in die normale Sickergrube). Das Wasser kann somit problemlos aufgefangen werden, wenn es regnet. Soooollte es nun zu einem Stromausfall für ein paar Tage kommen, haben wir genug Wasser zum trinken und waschen. Trinken in Verbindung mit so einem Filter, den ich schon vor 2-3 Jahren gekauft habe. Der filtert Schwebestoffe und Bakterien zu 99,9% raus. Sollte reichen, als Notlösung.
An Nahrungsmitteln konnten wir aufgrund des begrenzten Stauraums recht wenig lagern, aber 1-2 Wochen kommen wir gut hin. Bei entsprechender Rationierung auch 3-4 Wochen, denke ich. Wenn bis dahin das System nicht wieder läuft, haben wir eh ganz andere Probleme. Wir werden aber auch zusehen, unseren Ganzjahres"naschgarten" weiter auszubauen, sodass wir wirklich das ganze Jahr ernten können. Topinambur und Yacon sind super im Winter, ebenso wie Kartoffeln, die man dann noch eingelagert hat. Das macht gut satt.
Grünkohl, die ersten Salate und Spinat wachsen auch bereits wieder. Tomaten haben wir zu spät ausgesät, sodass wir da leider nicht durchgängig über den Winter ernten konnten (Zimmertomaten wie Red Robin, Frodo usw.). Wird dieses Jahr verbessert.
Empfinde es von großer Erleichterung, dass im Boden noch Essbares steckt. Den Topinambur können wir jederzeit rausholen, dürften noch rund 30-40kg sein. Mit dem Methan kann man dann die Wohnung wärmen

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