Planen fuer den Notfall oder nicht?
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
@ ohne Furcht und Adel
Die Frage der Zulässigkeit , Sinnhaftigkeit oder Sonstwas-immers des Verbots von Demonstrationen ist jetzt nicht unbedingt
SV relevant und gehört hier nicht rein.
woidler
Die Frage der Zulässigkeit , Sinnhaftigkeit oder Sonstwas-immers des Verbots von Demonstrationen ist jetzt nicht unbedingt
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woidler
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DennisKa
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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
In gewisser Art und Weise habe ich schon vor einer ganzen Weile zu "planen" angefangen. Fand das Thema "Prepper" ziemlich interessant, auch wenn es in einer 45qm Wohnung in der Stadt nicht so gut funktioniert. Unser Garten ist mit 600qm deutlich größer, aber da kann man schlecht Sachen lagern.
An der Garage haben wir einen 1.000 Liter IBC Tank angeschlossen, sodass das gesamte Regenwasser da durchläuft (wenn er voll ist, läuft's in die normale Sickergrube). Das Wasser kann somit problemlos aufgefangen werden, wenn es regnet. Soooollte es nun zu einem Stromausfall für ein paar Tage kommen, haben wir genug Wasser zum trinken und waschen. Trinken in Verbindung mit so einem Filter, den ich schon vor 2-3 Jahren gekauft habe. Der filtert Schwebestoffe und Bakterien zu 99,9% raus. Sollte reichen, als Notlösung.
An Nahrungsmitteln konnten wir aufgrund des begrenzten Stauraums recht wenig lagern, aber 1-2 Wochen kommen wir gut hin. Bei entsprechender Rationierung auch 3-4 Wochen, denke ich. Wenn bis dahin das System nicht wieder läuft, haben wir eh ganz andere Probleme. Wir werden aber auch zusehen, unseren Ganzjahres"naschgarten" weiter auszubauen, sodass wir wirklich das ganze Jahr ernten können. Topinambur und Yacon sind super im Winter, ebenso wie Kartoffeln, die man dann noch eingelagert hat. Das macht gut satt.
Grünkohl, die ersten Salate und Spinat wachsen auch bereits wieder. Tomaten haben wir zu spät ausgesät, sodass wir da leider nicht durchgängig über den Winter ernten konnten (Zimmertomaten wie Red Robin, Frodo usw.). Wird dieses Jahr verbessert.
Empfinde es von großer Erleichterung, dass im Boden noch Essbares steckt. Den Topinambur können wir jederzeit rausholen, dürften noch rund 30-40kg sein. Mit dem Methan kann man dann die Wohnung wärmen
An der Garage haben wir einen 1.000 Liter IBC Tank angeschlossen, sodass das gesamte Regenwasser da durchläuft (wenn er voll ist, läuft's in die normale Sickergrube). Das Wasser kann somit problemlos aufgefangen werden, wenn es regnet. Soooollte es nun zu einem Stromausfall für ein paar Tage kommen, haben wir genug Wasser zum trinken und waschen. Trinken in Verbindung mit so einem Filter, den ich schon vor 2-3 Jahren gekauft habe. Der filtert Schwebestoffe und Bakterien zu 99,9% raus. Sollte reichen, als Notlösung.
An Nahrungsmitteln konnten wir aufgrund des begrenzten Stauraums recht wenig lagern, aber 1-2 Wochen kommen wir gut hin. Bei entsprechender Rationierung auch 3-4 Wochen, denke ich. Wenn bis dahin das System nicht wieder läuft, haben wir eh ganz andere Probleme. Wir werden aber auch zusehen, unseren Ganzjahres"naschgarten" weiter auszubauen, sodass wir wirklich das ganze Jahr ernten können. Topinambur und Yacon sind super im Winter, ebenso wie Kartoffeln, die man dann noch eingelagert hat. Das macht gut satt.
Grünkohl, die ersten Salate und Spinat wachsen auch bereits wieder. Tomaten haben wir zu spät ausgesät, sodass wir da leider nicht durchgängig über den Winter ernten konnten (Zimmertomaten wie Red Robin, Frodo usw.). Wird dieses Jahr verbessert.
Empfinde es von großer Erleichterung, dass im Boden noch Essbares steckt. Den Topinambur können wir jederzeit rausholen, dürften noch rund 30-40kg sein. Mit dem Methan kann man dann die Wohnung wärmen
Gartenimruhrpott.de - unser Blog über unseren Garten und was darin so wächst.
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Momentan scheint es noch keinen run auf Saatgut zu geben, also zuschlagen, falls
noch Bedarf besteht !
noch Bedarf besteht !
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Ich telefonierte heute mit einer Eierkundin, die jobbedingt und typbedingt mit vielen Menschen zu tun hat. Sie erzählte, dass im Landhandel Saatgut, Pflanzkartoffeln und Erde stark nachgefragt wird. Die Leute würden mit dem typisch norddeutschen Schulterzucken sagen 'nun müssen wir unser Essen ja wieder selber anbauen'.
Ich fand das sehr interessant; begrüssenswert auf jeden Fall, ich setze mich ja schon lange und aus verschiedenen Gründen dafür ein, dass Menschen wieder mehr mit der Produktion ihrer Nahrung zu tun haben und auf der anderen Seite aber auch, wie fatalistisch anscheinend das Schicksal angenommen wird, jetzt wieder ein Stück Rasen zum Beet zu machen.
Ob die Samen wirklich in die Erde finden? Und je nachdem, wie diese Nummer ausgeht: ob die Menschen langfristig etwas daraus lernen oder nach einem Jahr wieder die Bequemlichkeit siegt?
Eine bessere Notfallvorsorge als sich auf eigene, praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten verlassen zu können und noch etwas Nahrung im Garten zu haben gibt es ja schon fast nicht.
Ich fand das sehr interessant; begrüssenswert auf jeden Fall, ich setze mich ja schon lange und aus verschiedenen Gründen dafür ein, dass Menschen wieder mehr mit der Produktion ihrer Nahrung zu tun haben und auf der anderen Seite aber auch, wie fatalistisch anscheinend das Schicksal angenommen wird, jetzt wieder ein Stück Rasen zum Beet zu machen.
Ob die Samen wirklich in die Erde finden? Und je nachdem, wie diese Nummer ausgeht: ob die Menschen langfristig etwas daraus lernen oder nach einem Jahr wieder die Bequemlichkeit siegt?
Eine bessere Notfallvorsorge als sich auf eigene, praktische Fähigkeiten und Fertigkeiten verlassen zu können und noch etwas Nahrung im Garten zu haben gibt es ja schon fast nicht.
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Gwenhwyfar
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- Familienstand: verheiratet
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Also mir zeigt die aktuelle Situation einfach mal wieder, dass ich offensichtlich nicht "normal" bin. Während um mich herum alle Panik bekommen, weil sie angeblich im Supermarkt nur leere Regale finden, habe ich davon noch nicht viel mitbekommen, da ich ohnehin nicht täglich einkaufen gehe und sowohl meine Tiefkühltruhen, als auch meine Speisekammer noch recht gut gefüllt sind. Selbst der Garten gibt noch das ein oder andere her.
Und ja.. Klopapier habe ich auch noch genug. Aber wenn der Notfall kommen würde, dann wäre das ehrlich gesagt auch meine geringste Sorge.
Trinkwasser ist bei uns auch nicht so das Thema, weil wir ja direkt am See wohnen.
Wir haben sogar einen kleinen Bunker ;-)
Für mich ist und bleibt der beste Plan für den Notfall einen eigenen Garten zu haben. Das hilft zumindest über kleine Durststrecken hinweg.
Wenn eine richtig große Katastrophe käme, dann nützt die eigene Scholle vermutlich auch nichts mehr, aber dann ist wohl auch jeder andere Notfallplan hinfällig.
Und ja.. Klopapier habe ich auch noch genug. Aber wenn der Notfall kommen würde, dann wäre das ehrlich gesagt auch meine geringste Sorge.
Trinkwasser ist bei uns auch nicht so das Thema, weil wir ja direkt am See wohnen.
Wir haben sogar einen kleinen Bunker ;-)
Für mich ist und bleibt der beste Plan für den Notfall einen eigenen Garten zu haben. Das hilft zumindest über kleine Durststrecken hinweg.
Wenn eine richtig große Katastrophe käme, dann nützt die eigene Scholle vermutlich auch nichts mehr, aber dann ist wohl auch jeder andere Notfallplan hinfällig.
Manche Menschen spüren den Regen, andere werden einfach nur nass.
- Rohana
- Förderer 2018

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Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Der Garten nützt derzeit nicht viel. Man kann nicht alle Notfälle auf den Sommer/Herbst verlegen
schade eigentlich...
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Aber wenn jetzt der Garten da ist, also eine zum anbauen halbweg geeignete Fläche und nicht nur
ein Stückwiese, dann kann man wenigstens jetzt was anbauen . In ein paar Wopchen gibts dann den ersten
frischen Feldsalat und Co zum Vorrat und im Sommer dann die ganze Auswahl.
Nach Aussagen des Robert-Koch-Instituts soll der Corona-Höhepunkt in 100 Tagen sein : also Ende
Juli /Anfang August, bis dahin wächst ja schon manches . Die Frage ist, ob man die Anbaukapazitäten
nicht noch ausweiten sollte, für größere Wintervorräte ....
Ein Seuchenausbruch im September wäre wesentlich schlimmer , weil man dann ja ein halbes Jahr nichts
anbauen und ernten kann. Es sei man hat ein Gewächshaus.
woidler ,
der jetzt froh ist, daß er vor drei Jahren wieder eine größere Fläche unter den Pflug genommen hat
ein Stückwiese, dann kann man wenigstens jetzt was anbauen . In ein paar Wopchen gibts dann den ersten
frischen Feldsalat und Co zum Vorrat und im Sommer dann die ganze Auswahl.
Nach Aussagen des Robert-Koch-Instituts soll der Corona-Höhepunkt in 100 Tagen sein : also Ende
Juli /Anfang August, bis dahin wächst ja schon manches . Die Frage ist, ob man die Anbaukapazitäten
nicht noch ausweiten sollte, für größere Wintervorräte ....
Ein Seuchenausbruch im September wäre wesentlich schlimmer , weil man dann ja ein halbes Jahr nichts
anbauen und ernten kann. Es sei man hat ein Gewächshaus.
woidler ,
der jetzt froh ist, daß er vor drei Jahren wieder eine größere Fläche unter den Pflug genommen hat
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Für alle die meinen, daß der Einsatz von Desinfektionsmittel neben Händewaschen sinnvoll sein könnte,
und außerdem der Ansicht sind, daß nicht alles rein biologische absolutes Teufelszeug ist :
zwei Rezepturen der WHO zur Herstellung von Desinfektionsmittel
Herstellung und Nutzung auf eigene Gefahr. Es macht Sinn , vorher vielleicht noch etwas zu googlen.
Die Preise für Grundstoffe sind in den letzten Tagen explodiert.
Durch die Verwendung von Glycerin soll sich das Desinfektionsmittel auch zur Händedesinfektion eignen.
Rezept 1
Ethanol 96 %: 830 ml
Wasserstoffperoxid 3 %: 45 ml
Glycerin 98 %: 15 ml
Abgekochtes Wasser: 110 ml
Rezept 2
Isopropylalkohol 99,8 %: 750 ml
Wasserstoffperoxid 3%: 45 ml
Glycerin 98 %: 15 ml
Abgekochtes Wasser: 190 ml
Seid vorsichtig mit dem Zeug .
Das Wasserstoffperoxid kann frau/man bei kleineren Mengen, die schnell verbraucht werden wohl weglassen , was man so lesen kann..
Ganz mutige und/oder umsichtige angehende Chemiepraktikanten können sich auch mit Wasserstoffperoxid beschäftigen , gibts auch frei al 12 % Lösung. .
Mit ohne Gewähr
woidler
und außerdem der Ansicht sind, daß nicht alles rein biologische absolutes Teufelszeug ist :
zwei Rezepturen der WHO zur Herstellung von Desinfektionsmittel
Herstellung und Nutzung auf eigene Gefahr. Es macht Sinn , vorher vielleicht noch etwas zu googlen.
Die Preise für Grundstoffe sind in den letzten Tagen explodiert.
Durch die Verwendung von Glycerin soll sich das Desinfektionsmittel auch zur Händedesinfektion eignen.
Rezept 1
Ethanol 96 %: 830 ml
Wasserstoffperoxid 3 %: 45 ml
Glycerin 98 %: 15 ml
Abgekochtes Wasser: 110 ml
Rezept 2
Isopropylalkohol 99,8 %: 750 ml
Wasserstoffperoxid 3%: 45 ml
Glycerin 98 %: 15 ml
Abgekochtes Wasser: 190 ml
Seid vorsichtig mit dem Zeug .
Das Wasserstoffperoxid kann frau/man bei kleineren Mengen, die schnell verbraucht werden wohl weglassen , was man so lesen kann..
Ganz mutige und/oder umsichtige angehende Chemiepraktikanten können sich auch mit Wasserstoffperoxid beschäftigen , gibts auch frei al 12 % Lösung. .
Mit ohne Gewähr
woidler
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viktualia
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Diese Rezepte sind sicher hervorragend geeignet um Operationsbesteck zu reinigen,
für meine Hände bevorzuge ich Mittel, die auch meinem Säureschutzmantel eine Chance lassen:
Seife, Natron, Salz, Essig.
Aber das muss jeder selber Entscheiden.
(Glyzerin sorgt dafür, dass das Wasser nicht entweicht, wie bei diesen Duftstäbchen.)
Als kleine "Entscheidungshilfe":
gefunden hier: https://www.heise.de/tp/features/Covid- ... 84484.html
für meine Hände bevorzuge ich Mittel, die auch meinem Säureschutzmantel eine Chance lassen:
Seife, Natron, Salz, Essig.
Aber das muss jeder selber Entscheiden.
(Glyzerin sorgt dafür, dass das Wasser nicht entweicht, wie bei diesen Duftstäbchen.)
Als kleine "Entscheidungshilfe":
https://www.medrxiv.org/content/10.1101 ... 1.full.pdfDie amerikanische Gesundheitsinstituts NIH und die amerikanische Seuchenschutzbehörde CSC haben währenddessen untersuchen lassen, wie lange das neue Virus auf verschiedenen Oberflächen ansteckend bleibt. Dabei kam heraus, dass es
in Aerosolen drei Stunden,
auf Papier und Karton 24 Stunden,
auf Edelstahl 48 und
auf Kunststoff 72 Stunden überleben kann.
Auf Kupfer hielt sich der Erreger dagegen nur vier Stunden.
Türklinken aus der Kupferlegierung Messing, die früher verbreitet waren, wären deshalb für einen Schutz vor Ansteckung deutlich besser geeignet als die heute üblichen aus Stahl oder Kunststoff.
Das Virus verliert seine Ansteckungskraft aber nicht blitzartig nach vier, 48 oder 72 Stunden. Stattdessen nimmt sie mit der Zeit immer mehr ab. Bei hohen Temperaturen und einer niedrigen Luftfeuchtigkeit geht das schneller als bei niedrigen Temperaturen und einer hohen Luftfeuchtigkeit.
gefunden hier: https://www.heise.de/tp/features/Covid- ... 84484.html
Re: Planen fuer den Notfall oder nicht?
Also alles Eingekaufte erst einmal für 2 Tagen in den Taschen lassen und so wegglegen. Erst dann einräumen. So sollte man dann eine mögliche Kontamination sehr gering halten, nachdem man sich die Hände gewaschen oder desinfiziert hat. 
