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Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:35
von Thomas/V.
Ich muß da immer an die idyllischen Bilder von alten Bauernhöfen denken...
https://www.wochenblatt-dlv.de/oesterre ... ert-580017
Das Holz ist wohl auch ne Art WIndschutz für die Wände, ich denke, schädlich ist es nur dann, wenn dahinter Wasser gelangt und keine Luft.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:38
von Zacharias
Und dem Haus schadet das nicht? Also weil die Wand vollgeräumt ist und dort Holz trocknet?
Da hab ich ein bisschen Sorge, ist ein Altbau.
Nein, man stapelt nie gegen die Wand, sondern so, dass von allen Seiten Luft dran kommt. Falls ihr noch nie gestapelt habt, schaut euch erst mal an wie, das ist sooo einfach nämlich nicht und ein einstürzender Stapel kann schnell mal ein Kind oder Tier begraben.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:40
von Thomas/V.
Ich muß da immer an die idyllischen Bilder von alten Bauernhöfen denken...
https://www.wochenblatt-dlv.de/oesterre ... ert-580017
Das Holz ist wohl auch ne Art WIndschutz für die Wände, ich denke, schädlich ist es nur dann, wenn dahinter Wasser gelangt und keine Luft.
An der Südseite ist eigentlich unser Mittagstisch und Sofa
Also ich finde ja so eine Holzwand idyllisch, warum davor keine Sitzecke? Ist natürlich Geschmackssache...Hab schon solche Häuser gesehen, da haben die Bewohner dann lustige Deko dran gebastelt, oder so kleine Fensterlein frei gelassen, oder Wagenräder integriert, Blumenampeln oder -kästen dran gebaut usw. damit die Holzwand aufgelockert wird.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:45
von Thomas/V.
Wenn man nicht so was basteln will
https://www.google.com/search?client=fi ... pr=1&aic=0
kann man auch runde, frei stehende Stapel/Mieten basteln.
https://www.kaminofen.info/die-erste-ho ... anleitung/
Woran man immer denken muß: Je nasser das Holz beim Aufstapeln, desto mehr schrumpft es beim Trocknen! Stapel werden also wackliger/unsicherer, und können einstürzen, wenn man nicht drauf achtet!
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 19:14
von Eule

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kann man machen, wenn man viel Zeit hat. Sieht hübsch aus, lohnt aber den Aufwand nicht.
so geht's einfacher und schneller

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Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 20:10
von emil17
Die Holzstapel am alten Bauernhaus sind nicht Windschutz.
Man will das Holz nahe beim Haus haben, wenn viel Schnee liegt.
Ein ordentlicher Holzstapel zeigt, dass die Bewohner ordentlich sind und vorsorgen.
Wenn ihr gegen eine Wand stapelt, dann mit einer Handbreit Abstand, damit der Wind hinten durch kann. Ein, zwei Stücke pro Quadratmeter Stapel sollen hinten an die Wand kommen, damit die Sache nicht nach hinten kippen kann.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 20:56
von Eule
emil17 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 20:10
Wenn ihr gegen eine Wand stapelt, dann mit einer Handbreit Abstand, damit der Wind hinten durch kann. Ein, zwei Stücke pro Quadratmeter Stapel sollen hinten an die Wand kommen, damit die Sache nicht nach hinten kippen kann.
...und ein stabiler Draht VOR dem Stapel, der ein Kippen nach vorn verhindert, hat sich auch als nützlich erwiesen, denn das Holz trocknet an der wandabgewandten Seite schneller (wegen besserer Belüftung und ggf. Bestrahlung), schrumpft darum stärker, weshalb die Stapel dazu neigen, sich zu neigen

Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 22:19
von Thomas/V.
emil17 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 20:10
Die Holzstapel am alten Bauernhaus sind nicht Windschutz.
Man will das Holz nahe beim Haus haben, wenn viel Schnee liegt.
Ein ordentlicher Holzstapel zeigt, dass die Bewohner ordentlich sind und vorsorgen.
Wenn ihr gegen eine Wand stapelt, dann mit einer Handbreit Abstand, damit der Wind hinten durch kann. Ein, zwei Stücke pro Quadratmeter Stapel sollen hinten an die Wand kommen, damit die Sache nicht nach hinten kippen kann.
Das ist sicher der Hauptgrund, ich denke aber, das ein Windschutz vor Auskühlung noch zusätzlicher Bonus ist. Und im Sommer Sonnenschutz.
Das meiste Holz wird sicher sowieso woanders gelagert, für nen ganzen WInter reicht das an der Außenwand gestapelte wohl kaum.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 23:15
von wombifahrer
Maria hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 12:00
Also mein Problem ist, wie krieg ich's Holz trocken, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist und es täglich regnet?
Moin
Mein gehacktes Holz kommt in Gitterboxen unter Blech.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Do 22. Jan 2026, 12:06
von Kirschkernchen
Maria...wieso nasses Holz, weil nasses bei mir vielleicht 30% billiger als trockenes ist. Und ich allein vom Liegenlassen steinreich werde.
Wenn du trockenes auf dem Gelände wachsen hast, nimmst du halt trockenes.
Zacharias meint, Nadelholz hat ne schlechte Heizleistung. Das stimmt. Hartholz kann ich aber mit meinen zittrigen Greifern und dem Beil nicht so leicht in kleine Spänchen zerkrümeln, es ist schwerer und es sägt sich blöd. Der Heizwert ist mir daher Wurscht. Soll Emil ausrechnen, um wieviel % Hartholz dann pro srm billiger ist. Ich schrieb es als mein Beispiel, wer Nadelholz für schwächlich und unmännlich hält, soll sich mit verdrehtem und astreichen Hartholz abplagen. Möglichst noch mit nem halben, eingewachsenen Maschendrahtzaun.
...oder nimmst ne Luftwärmepumpenheizung. Für den Sommer ist sie super.