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Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:07
von Maria
Zacharias hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 12:22Was sehr feucht ist, eine Woche an einer warmen Stelle.
sehr gut! Für den laufenden Bedarf können wir einiges neben der Treppe in's Obergeschoss lagern. Das gekaufte verschimmelte Buchenholz wollte ich dort nicht, aber wenn's Holz ok ist, dann ist das schon mal etwas
edit: wir heizen ja noch nicht, das (verschimmelte Buchenholz aus dem Baumarkt) war nur ein spontaner Vorfreude-Kauf meines Mannes, aber wegwerfen will ich's auch nicht. Die Tochter hat ein paar gestürzte Bäume auf ihrem Grundstück und wir haben einige Baum-Büsche, die wir zurückschreiben wollen. Dieses Kleinholz heizt auch gut. Aber es muss halt getrocknet werden..
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:15
von Maria
Thomas/V. hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 13:01Wenn ihr ein Vordach habt, dann könntet ihr doch dort das Holz stapeln? Idealerweise natürlich Südseite, aber Ost- oder Westseite reichen auch, um Holz übern Sommer fast trocken zu kriegen.
Vordach ja, an der Westseite. Aber dort fließt halt auch der Bach. An der Südseite ist eigentlich unser Mittagstisch und Sofa
Thomas/V. hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 13:01Wenn Du also gehacktes Holz an einer Wand aufstapelst, dann ist das in einem halben Jahr (übern Sommer) eigentlich trocken genug.
Und dem Haus schadet das nicht? Also weil die Wand vollgeräumt ist und dort Holz trocknet?
Da hab ich ein bisschen Sorge, ist ein Altbau.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:35
von Thomas/V.
Ich muß da immer an die idyllischen Bilder von alten Bauernhöfen denken...
https://www.wochenblatt-dlv.de/oesterre ... ert-580017
Das Holz ist wohl auch ne Art WIndschutz für die Wände, ich denke, schädlich ist es nur dann, wenn dahinter Wasser gelangt und keine Luft.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:38
von Zacharias
Und dem Haus schadet das nicht? Also weil die Wand vollgeräumt ist und dort Holz trocknet?
Da hab ich ein bisschen Sorge, ist ein Altbau.
Nein, man stapelt nie gegen die Wand, sondern so, dass von allen Seiten Luft dran kommt. Falls ihr noch nie gestapelt habt, schaut euch erst mal an wie, das ist sooo einfach nämlich nicht und ein einstürzender Stapel kann schnell mal ein Kind oder Tier begraben.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:40
von Thomas/V.
Ich muß da immer an die idyllischen Bilder von alten Bauernhöfen denken...
https://www.wochenblatt-dlv.de/oesterre ... ert-580017
Das Holz ist wohl auch ne Art WIndschutz für die Wände, ich denke, schädlich ist es nur dann, wenn dahinter Wasser gelangt und keine Luft.
An der Südseite ist eigentlich unser Mittagstisch und Sofa
Also ich finde ja so eine Holzwand idyllisch, warum davor keine Sitzecke? Ist natürlich Geschmackssache...Hab schon solche Häuser gesehen, da haben die Bewohner dann lustige Deko dran gebastelt, oder so kleine Fensterlein frei gelassen, oder Wagenräder integriert, Blumenampeln oder -kästen dran gebaut usw. damit die Holzwand aufgelockert wird.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 13:45
von Thomas/V.
Wenn man nicht so was basteln will
https://www.google.com/search?client=fi ... pr=1&aic=0
kann man auch runde, frei stehende Stapel/Mieten basteln.
https://www.kaminofen.info/die-erste-ho ... anleitung/
Woran man immer denken muß: Je nasser das Holz beim Aufstapeln, desto mehr schrumpft es beim Trocknen! Stapel werden also wackliger/unsicherer, und können einstürzen, wenn man nicht drauf achtet!
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 19:14
von Eule

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kann man machen, wenn man viel Zeit hat. Sieht hübsch aus, lohnt aber den Aufwand nicht.
so geht's einfacher und schneller

- Stapel.jpg (177.8 KiB) 48 mal betrachtet
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 20:10
von emil17
Die Holzstapel am alten Bauernhaus sind nicht Windschutz.
Man will das Holz nahe beim Haus haben, wenn viel Schnee liegt.
Ein ordentlicher Holzstapel zeigt, dass die Bewohner ordentlich sind und vorsorgen.
Wenn ihr gegen eine Wand stapelt, dann mit einer Handbreit Abstand, damit der Wind hinten durch kann. Ein, zwei Stücke pro Quadratmeter Stapel sollen hinten an die Wand kommen, damit die Sache nicht nach hinten kippen kann.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 20:56
von Eule
emil17 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 20:10
Wenn ihr gegen eine Wand stapelt, dann mit einer Handbreit Abstand, damit der Wind hinten durch kann. Ein, zwei Stücke pro Quadratmeter Stapel sollen hinten an die Wand kommen, damit die Sache nicht nach hinten kippen kann.
...und ein stabiler Draht VOR dem Stapel, der ein Kippen nach vorn verhindert, hat sich auch als nützlich erwiesen, denn das Holz trocknet an der wandabgewandten Seite schneller (wegen besserer Belüftung und ggf. Bestrahlung), schrumpft darum stärker, weshalb die Stapel dazu neigen, sich zu neigen

Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Verfasst: Mi 21. Jan 2026, 22:19
von Thomas/V.
emil17 hat geschrieben: Mi 21. Jan 2026, 20:10
Die Holzstapel am alten Bauernhaus sind nicht Windschutz.
Man will das Holz nahe beim Haus haben, wenn viel Schnee liegt.
Ein ordentlicher Holzstapel zeigt, dass die Bewohner ordentlich sind und vorsorgen.
Wenn ihr gegen eine Wand stapelt, dann mit einer Handbreit Abstand, damit der Wind hinten durch kann. Ein, zwei Stücke pro Quadratmeter Stapel sollen hinten an die Wand kommen, damit die Sache nicht nach hinten kippen kann.
Das ist sicher der Hauptgrund, ich denke aber, das ein Windschutz vor Auskühlung noch zusätzlicher Bonus ist. Und im Sommer Sonnenschutz.
Das meiste Holz wird sicher sowieso woanders gelagert, für nen ganzen WInter reicht das an der Außenwand gestapelte wohl kaum.