Im zweiten Jahr hat während des Brütens von 12 Enteneiern das Thermostat gesponnen und die Eier "gekocht". Anruf beim Versender war ernüchternd: Ich sollte mal am Ende des Fühlers "wackeln", das würde oft helfen ..
Ach watt!
UNd Moin erst mal.
Das bestätigt mich jetzt aber wieder in meiner Überzeugung, überschaubare Maschinen selbst zu bauen. Man muss sich sehr mit der Materie beschäftigen und macht unbezahlbare eigene Erfahrungen, Spass machts auch noch. Sicher wird meine Maschine niemals perfekt, aber ich kenn wenigstens ihre Macken.
Zum Vergleich: Den Motor von unserem Oldtimer hab ich von der Kurbelwelle an selbst zusammengeschraubt, und wenn mal der Unterdruckschlauch vom Vergaser abgeht, dann hör ich das während der Fahrt, weil ich weiß, wozu der gut ist.
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Eben hab ich statt des kleinen Axiallüfters einen größeren Radiallüfter eingebaut, weil ich noch nicht zufrieden war. Mach grade Messungen der Temperaturverteilung. Der saugt jetzt die Luft direkt über der Wasserschale an, so werd ich auch die Luftfeuchte besser halten können. Ne vernünftige Halterung für den Sensor hab ich inzwischen auch.
Vermutlich fang ich noch heut abend wieder zu brüten an.
Danach werd ich die Glühbirne (40 Watt mit Dimmer runtergeregelt, 25 reichen auch, knapp) durch 2 40er ersezten, als Redundanz, dann kann ich nämlich einfach den Dimmer hochdrehen und brauch die Kiste nicht aufmachen. Fürn paar Euro vielleicht noch nen Temperaturwächter einbauen, der Alarm gibt, wenn eben z.B. ne Birne durchbrennt und die Kiste zu kalt wird. Zu heiß kann ich mir nicht vorstellen, von der Steurung hab ich noch nichts schlechtes dahingehend gehört.
Und wenn in gekauften Maschinen Eier gekocht werden, hab ich auch nicht mehr sooo ein schlechtes Gewissen, wenn meine Quote anfangs zugegebener Maßen dürftig ist.
LG
Olaf