Re: terra preta
Verfasst: So 31. Jan 2021, 11:52
Hallo Eberhard,
das liest sich ja schon viel freundlicher!
Danke
das liest sich ja schon viel freundlicher!
Danke
Das Forum für Selbstversorgung und Permakultur
https://selbstvers.org/forum/
Und zwar...ich dachte, ich hätte vor längerem mal irgendwo im Internetnirwana noch gelesen, dass man mit der Verbrennung hier auch viel falsch machen kann. Das Ganze würde bei unsachgemäßer Anwendung ehr giftig als nützlich sein.Sonne hat geschrieben: Mo 7. Okt 2019, 10:16Ich glaube ich habe schon mehrmals gefragt, aber irgendwie fällt diese Frage immer durch die Maschen:hobbygaertnerin hat geschrieben: Wir grillen nicht- sondern kochen mit dem Sampada draussen, was dabei anfällt wird verwendet.
Ist das wirklich die gleiche Holzkohle, wie sie in den großen Holzkohleöfen hergestellt wird? Ich meine nur - da hat es ja ganz andere Temperaturen und auch die Dauer der Verbrennung ist, soviel ich weiß, viel, viel länger? Ich weiß nicht, ob das dann die gleiche Beschaffenheit wie im Sampada sein kann.![]()
Ansonsten kaufe ich für meinen Bokashieimer Planzkohle vom EM-Shop aus dem Chiemgau und sammle was beim Grillen anfällt und was beim Heizen vom Holzofen übrig bleibt.
Die Pyrolysetechnik ist grundsätzlich mit erheblichen
Emissionsrisiken verbunden, da sich giftige Gase und
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
bilden können, bei Anwesenheit von Chlor aber auch
Dioxine. Nur bei sauberster und kontrollierter Pro-
zessführung kann dieser Technik überhaupt zuge-
stimmt werden. Bei einigen Anlagen ist dieses offen-
sichtlich gelungen: so ist die Pyreg-Anlage von Son-
nenerde in Österreich abfallrechtlich genehmigt
(Dunst 2013) und auch die Anlage im Berliner Bota-
nischen Garten hat nach Auskunft der Betreiber so
geringe Emissionen, dass sie nun immissionsschutz-
rechtlich zugelassen werden kann
www.bund.net>publications
Meine Frage ist jetzt einfach: Kann ich als Laie in der Herstellung mit einem Sampadaofen grundsätzlich bzw relativ leicht etwas falsch machen, so dass ich ein 'giftiges' Produkt bekomme, das ich als Laie rein optisch und ganz ohne Chemielabor, ja wahrscheinlich auch nicht auf seine Qualität hin bewerten kann. Scheinbar ist die Anwendung ja doch nicht so einfach. Oder mal grob ausgedrückt: Sie ist nicht unbedingt idiotensicher.Vorsicht PAK
Soweit klingt die Pyrolyse zu Pflanzenkohle nach einer unschlagbaren Kombination: Es wird Energie erzeugt, CO2 gebunden und mit dem Restprodukt auch noch der Boden verbessert. Aber Vorsicht ist angebracht. Das Stichwort dazu: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz PAK. Solche können bei der Herstellung von Pflanzenkohle entstehen und sind giftig. Und darum möchte man PAK selbstverständlich auch nicht im Boden haben. Die Kunst der Pflanzenkohle-Pyrolyse besteht darin, das Material so auszuwählen und den Verkohlungsprozess so zu steuern, dass sich möglichst wenig davon bilden – ob im Kon-Tiki-Modell des Ithaka-Instituts oder in einer industriellen Anlage wie in Basel.
https://www.energie-experten.ch/de/wiss ... d%20giftig.
Meinst du damit den Ofen? Ja...habe inzwischen nachgelesen. Das ist kein Sampada, sondern ein kleineres Modell, ähnlich wie ein Sampada.emil17 hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 18:58 eine Variante, aber sicher nicht stilgerecht und zu einfach
Ist das Ablöschen ein wichtiges Detail bei der Herstellung? War mir so nicht bewusst.emil17 hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 18:58 man kann sie auch ablöschen.
die könnte man auch in ein Wassergefäss fallen lassen.
Ein beliebiges Feuer.emil17 hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 18:58 Wenn man grosse Holzfeuer hat (z.B. Asthaufen, die einige Monate gelegen sind, damit sie besser brennen), dann bleibt immer noch viel Holzkohle übrig; man kann sie auch ablöschen.
Wenn man einen Holzbackofen hat, muss man die Glut rausholen...
Gerade ist Pflanzenkohle mit 0,55€ / Liter im Angebot.emil17 hat geschrieben: Fr 26. Feb 2021, 18:58 Bei den aufgerufenen Preisen von 62 Cent pro Liter Schüttvolumen Pflanzenkohle geht das ins Geld, wenn man bedenkt, wieviel man braucht.