Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Was meinst du, wieso Hendricks Tag ein, Tag aus über die "Massentierhaltung" schimpft?
Ihr Ziel ist es, die Intensivtierhaltung mit allen Mitteln abzuschaffen.
Ich bin auch kein Freund davon, aber diese Lügen und Tricksereien gehen mir gewaltig auf den Sack.
Es spricht nichts gegen eine offene Diskussion und die nachfolgende Einführung entsprechender Regeln zur Tierhaltung.
Aber das da abläuft, schlägt jedem Fass den Boden aus.
In der Klimafrage macht sie es ja genauso.
Ich habe neulich für die Schaf-Foren mal die C02-Bilanz meiner Tierhaltung überschlagen:
"Ich habe auf meinen Flächen in den letzten 5 Jahren den Humusanteil im Schnitt um 1,6% angehoben.
Wenn ich annehme, das beträfe nur die oberen 10 cm des Bodens:
Schüttgewicht Boden 1600 kg / m3.
Angenommene mittlere Bodenfeuchtigkeit 25%
Bleiben 1200 kg Trockenmasse.
Davon 1,6% Humuszuwachs wären 19,2 kg.
Davon 60% Gewichtsanteil Kohlenstoff sind 11,52 kg.
In den oberen 10 cm wären das 1,15 kg.
Kohlendioxid besteht vom Masseanteil her zu 12 Teilen aus Kohlenstoff und 32 Teilen aus Sauerstoff. Gesamtmasse 44 g / mol.
1,15 kg Kohlenstoff entsprechen also 1,15*44/12 = 4,22 kg CO2 pro m2. Das sind 42,2 Tonnen CO2 pro ha.
Mal 30 ha sind 1266 Tonnen CO2, die ich dank der Arbeit meiner Tiere und mit etwas Management auf meinen Flächen gebunden habe.
Wie gesagt in den oberen 10 cm. Die tieferen Bodenschichten werden auch nicht ganz ohne Humusanstieg geblieben sein.
Dazu kommt die nicht gemessene CO2-Fixierung meiner Waldflächen.
Dem entgegen steht ein Treibstoffverbrauch von ca. 1.500 Liter Diesel + 500 Liter Benzin pro Jahr (macht 2 x 0,84 x 2,64 = 4,4 Tonnen CO2) + der anteiligen Herstellungsaufwand für Maschinen und Gebäude. Mineraldünger werden nicht eingesetzt.
Die Methan-Bilanz lasse ich mal außen vor, möchte aber anmerken, dass die Mikroorganismen eines gesunden Gründlandbodens deutlich mehr Methan binden, als die darauf stehenden Wiederkäuer absondern.
Wo ist mein Rechenfehler, der meine Tierhaltung von der angeglichen Klimasau zur CO2-Senke macht?"
Und es ist beim besten Willen nicht, als ob das Ministerium das nicht wüsste.
Das Savory-Institut war auf der Koferenz in Paris vertreten und Frankreich und Großbritannien haben die Humus-Problematik längst erkannt.
Und unsere Ministerin stellt sich allen ernstes hin und behauptet pauschal, die Tierhaltung sei schlecht fürs Klima und der Fleischkonsum müsse halbiert werden.
Das ist alles rein ideologiegesteuert und hat mit Tatsachen und Vernunft nichts mehr zu tun.
Ihr Ziel ist es, die Intensivtierhaltung mit allen Mitteln abzuschaffen.
Ich bin auch kein Freund davon, aber diese Lügen und Tricksereien gehen mir gewaltig auf den Sack.
Es spricht nichts gegen eine offene Diskussion und die nachfolgende Einführung entsprechender Regeln zur Tierhaltung.
Aber das da abläuft, schlägt jedem Fass den Boden aus.
In der Klimafrage macht sie es ja genauso.
Ich habe neulich für die Schaf-Foren mal die C02-Bilanz meiner Tierhaltung überschlagen:
"Ich habe auf meinen Flächen in den letzten 5 Jahren den Humusanteil im Schnitt um 1,6% angehoben.
Wenn ich annehme, das beträfe nur die oberen 10 cm des Bodens:
Schüttgewicht Boden 1600 kg / m3.
Angenommene mittlere Bodenfeuchtigkeit 25%
Bleiben 1200 kg Trockenmasse.
Davon 1,6% Humuszuwachs wären 19,2 kg.
Davon 60% Gewichtsanteil Kohlenstoff sind 11,52 kg.
In den oberen 10 cm wären das 1,15 kg.
Kohlendioxid besteht vom Masseanteil her zu 12 Teilen aus Kohlenstoff und 32 Teilen aus Sauerstoff. Gesamtmasse 44 g / mol.
1,15 kg Kohlenstoff entsprechen also 1,15*44/12 = 4,22 kg CO2 pro m2. Das sind 42,2 Tonnen CO2 pro ha.
Mal 30 ha sind 1266 Tonnen CO2, die ich dank der Arbeit meiner Tiere und mit etwas Management auf meinen Flächen gebunden habe.
Wie gesagt in den oberen 10 cm. Die tieferen Bodenschichten werden auch nicht ganz ohne Humusanstieg geblieben sein.
Dazu kommt die nicht gemessene CO2-Fixierung meiner Waldflächen.
Dem entgegen steht ein Treibstoffverbrauch von ca. 1.500 Liter Diesel + 500 Liter Benzin pro Jahr (macht 2 x 0,84 x 2,64 = 4,4 Tonnen CO2) + der anteiligen Herstellungsaufwand für Maschinen und Gebäude. Mineraldünger werden nicht eingesetzt.
Die Methan-Bilanz lasse ich mal außen vor, möchte aber anmerken, dass die Mikroorganismen eines gesunden Gründlandbodens deutlich mehr Methan binden, als die darauf stehenden Wiederkäuer absondern.
Wo ist mein Rechenfehler, der meine Tierhaltung von der angeglichen Klimasau zur CO2-Senke macht?"
Und es ist beim besten Willen nicht, als ob das Ministerium das nicht wüsste.
Das Savory-Institut war auf der Koferenz in Paris vertreten und Frankreich und Großbritannien haben die Humus-Problematik längst erkannt.
Und unsere Ministerin stellt sich allen ernstes hin und behauptet pauschal, die Tierhaltung sei schlecht fürs Klima und der Fleischkonsum müsse halbiert werden.
Das ist alles rein ideologiegesteuert und hat mit Tatsachen und Vernunft nichts mehr zu tun.
- fuxi
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- Registriert: Di 3. Aug 2010, 10:24
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ja, eine ähnliche Pauschalverurteilung hat mich letztens auch an Cowspiracy gestört, als ich das jetzt doch mal geguckt habe.
Danke für die Erklärung.
Danke für die Erklärung.
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Benutzer 146 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Manfred hat geschrieben:Jetzt aber:
Bauer Willi hat die Karte mit den von den jeweiligen Ländern an die EU gemeldeten Nitrat-Messstellen ausgegraben.
Noch irgendwelche Fragen?http://www.bauerwilli.com/staatliche-manipulation/
Schließe mich an:fuxi hat geschrieben:Ja. Qui bono?Manfred hat geschrieben:Noch irgendwelche Fragen?
Welchen Zweck soll diese "staatliche Manipulation" verfolgen?
wer manipuliert hier aus welchen Motiven? Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast....
Es findet sich immer Jemand mit Professorentitel, der sich missbrauchen lasst, um irgendwelche Bürokraten zu beeindrucken.
Fragt sich nur, mit welchem Ziel...
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Welche der vielen Brunnen nach Brüssel gemeldet werden, entscheidet das Ministerium schon selbst.
Sie könnte es einfach wie alle anderen Ländern machen und alle erfassten Brunnen melden. Dann hätte sich das mit der Klage längst erledigt.
Sie könnte es einfach wie alle anderen Ländern machen und alle erfassten Brunnen melden. Dann hätte sich das mit der Klage längst erledigt.
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Benutzer 146 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Diese Würmer werden für richtiges Geld zum Kauf angeboten, um aus einer aufwändigen Mistlagerstätte eine einfache Kompostierungsanlage zu machen http://www.regenwurm.de/pdf/wohin-mit-d ... demist.pdf.Manfred hat geschrieben:Zur Abwechslung mal eine andere Meldung zum Thema Wirtschaftsdünger:
Misthaufen geklaut...
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/r ... index.html
Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen?
Es hätten aber ein paar Eimer zum "Impfen" genügt, - vielleicht will der Dieb ja einen Großhandel aufziehen..
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ganz anderes Thema: Ackergold http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinlan ... n-100.html 
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
- connymatte
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Geflügelpest in Schleswig Holstein STALLPFLICHT https://www.schleswig-holstein.de/DE/La ... lpest.html
Alt genug um es besser zu wissen,
Jung genug um es nochmal zu tun!
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Zumindest beim Deutschlandradio waren die Nitrat-Trickserein schon Thema:
http://www.deutschlandradiokultur.de/tr ... _id=280778
http://www.deutschlandradiokultur.de/tr ... _id=280778
- Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 20384.html Yup, das gönne ich der Hendricks.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Auch in Holland kommen die Tierwohl-Schweine wegen des höheren Preises beim Handel nicht an:
https://www.topagrar.com/news/Schwein-N ... 59992.html
https://www.topagrar.com/news/Schwein-N ... 59992.html
