Worüber ich mich idR "beklage", das sind Aussagen anderer User "man müsste nur XY" oder "das ist doch alles ganz einfach so und so". Genauso übrigens wie dein Förster der schon auf einen zukommt und man ja sonst nix tun muss - in Bayern gibt es zwar jederzeit Beratungsmöglichkeiten die man kostenfrei aufsuchen kann, aber maximal kommt hier der Staatsförster auf dich zu wenn es brennt! Es ist jeder grundsätzlich verpflichtet seinen Wald selbst zu betreuen bzw. dafür zu sorgen dass es gemacht wird, dazu gehört Käferkontrolle und Handeln im Bedarfsfall.*Die konventionelle Bewirtschaftung hat sich in den letzten paar Jahren (wo du dich echt oft beklagt hast) schon relativ gelohnt - durch glückliche Fügung an an den Märkten. Über die letzten Jahrzehnte gesehen lief es oft genug aber auch überhaupt nicht gut - beispielsweise die Jahre nach Kyrill.
Und was bitte ist eine konventionelle Bewirtschaftung (und was im Gegensatz dazu eine unkonventionelle?) Einschlagen kann man nur was da ist, ungeachtet deiner Einstellung dazu...
Last not least liegt der grösste Unterschied zwischen deinem und meinem Fall schlicht darin dass bei uns der Forst zum Haupterwerb gehört. Land- und Forstwirtschaft finanzieren hier einen 6-Personen-Haushalt. Da ist logisch dass wir auf die Wirtschaftlichkeit achten, auch wenn die irgendwo in einer Zukunft liegt die man immer nur bedingt einschätzen kann. Kann ja auch sein dass alles in 10 Jahren aufgegeben wird und unsere Enkel nie im Wald stehen werden
Bevor sich jemand beschwert dass ich mich nicht genug beschwere: Grundsteuer machen mit ELSTER ...
* Ich weiss nicht wie's bei euch da oben so aussieht mit den Besitzverhältnissen im Wald, hier sind die Strukturen teilweise zum davonlaufen. Bald fangen sie an die Bäume zu teilen! Da ist fast logisch dass man dem Förster nicht zumuten kann hinter jedem Waldbesitzer her zu sein. Die Streifen sind so 10 bis 15m breit und gehören alle verschiedenen Leuten

