Vielleicht könnte man ja Rassen halten, die weniger Milch geben aber dafür kein Zufutter brauchen. Ist vermutlich wirtschaftlich nicht darstellbar, solange sich das Zufüttern besser rechnet, hat aber mit Betriebsoptimierung viel und mit Nahrungsmittelsicherheit oder Umweltschutz (den beiden Hauptgründen für Landwirtschaftsunterstützung) nichts zu tun.Während weltweit über die Hälfte des Sojafutters in die Pouletmast fliesst, wird in der Schweiz der grösste Anteil an Rindvieh verfüttert. Dies, weil die Hochleistungsrassen in der Milchproduktion ebenfalls auf eiweissreiches Kraftfutter angewiesen seien. «Dieser Unterschied hat mich am meisten überrascht», sagt Gavilano, die neben ihrer Tätigkeit bei Greenpeace auch bei Extinction Rebellion aktiv ist, einer Umweltbewegung, die mittels zivilem Ungehorsam gegen die Folgen der Klimakrise kämpft. Viel Kraftfutter geht zudem in die Schweine- und Pouletmast. {Quelle}
Ebenfalls dort findet man Hinweise wie der, dass der meiste import-Futterweizen aus Deutschland kommt, wobei Weizen-Anbau dort aus Gründen der Nahrungsmittelsicherheit subventioniert wird und man nicht alles als Brotweizen verwenden kann.
Aus Sicht des Steuerzahlers ergibt sich ein undurchschaubarer Filz aus Hin- und Her-Exporten, Subventionen, Förderungen, Umweltbelastungen und so weiter, und jedesmal wenn die Frage kommt wieso da soviel Geld reingesteckt wird für was genau eigentlich heisst es, man sei gegen die Bauern.
Ich habe übrigens kein Problem mit Lebensmittelimporten, denn Schweizer Fleisch ist nicht deshalb besser, weil das Tier im Hoheitsgebiet der Schweiz gelebt hat, und das gilt genauso für ander Länder.

