alte Rezepte

Doris L.
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Re: alte Rezepte

#361

Beitrag von Doris L. »

Ein Rezept wie man aus Kartoffelschalen Mehl und aus Kartoffeln und Bier Hefe macht: http://www.alfred-ulrich-lindemann.de/K ... /Apr97.pdf Rezepte aus der Nachkriegszeit.
hobbygaertnerin
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Re: alte Rezepte

#362

Beitrag von hobbygaertnerin »

Welche Spannweite- heute die Verschwendung von Lebensmitteln und der Blick auf früher, wo sogar die Kartoffelschalen verwendet wurden.
Ich hab mir nur gedacht, hoffentlich brauchen wir diese Notverwertung von allem Essbaren nicht.
Entweder ich habs überlesen, ich dachte auch immer, dass Kartoffelschalen nicht gesund seien, wobei die Schalen unserer Pellkartoffeln die Hühner mit Begeisterung verputzen.
sybille
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Re: alte Rezepte

#363

Beitrag von sybille »

Kartoffeln koche ich immer mit Schale und esse diese auch. Geschälte Karotffeln haben nie und nimmer das Aroma einer in Schale gekochter Kartoffel.
Zur Verschwendung - gibt es bei mir nicht. Ich verwerte das ganze Gemüse.
Hühner sind Menschen wie Du und ich, nur das sie zur Hausordnung Hackordnung sagen.
Benutzer 146 gelöscht

Re: alte Rezepte

#364

Beitrag von Benutzer 146 gelöscht »

https://www.ugb.de/exklusiv/fragen-serv ... oalkaloide
das mit den Kartoffelschalen verdient eine etwas differenziertere Betrachtung, denke ich :holy:
Kartoffeln enthalten natürlicherweise kleine Mengen der beiden Glykoalkaloide -Solanin und -Chaconin. Sie gehören wie Coffein oder Nikotin zur Gruppe der Alkaloide und dienen der Pflanze zur Abwehr von Fraßschädlingen. Glykoalkaloide sind in größeren Mengen auch für den Menschen giftig. Je nach Dosis können sie zunächst zu Magen- und Darmbeschwerden sowie Halskratzen führen; in größeren Mengen kann es zu Beeinträchtigungen des zentralen Nervensystems kommen. Solanin und Chaconin befinden sich hauptsächlich in bzw. unter der Kartoffelschale und in den Keimansätzen. Der Gesamtgehalt von Solanin und Chaconin in der Kartoffel wird als SGA-Wert angegeben. Generell gilt eine Aufnahme bis zu 1 mg pro kg Körpergewicht als verträglich.
Für Erwachsene wird selbst bei einer SGA-Belastung von 100 mg pro Kilogramm Kartoffeln keine toxische Aufnahme erreicht. Gut gelagerte Kartoffeln ohne Druckstellen oder Verletzungen können daher durchaus auch einmal mit Schale genossen werden. Anders sieht es bei grünen, beschädigten und gekeimten Knollen aus. Hier kann der Solaningehalt Werte bis 10.000 mg SGA pro kg Kartoffeln erreichen.
Kinder können aufgrund ihres geringeren Körpergewichts viel schneller problematische Werte erreichen. Sie sollten daher generell keine Kartoffeln mit Schale essen, zumal man der Kartoffel nicht ansieht, wie viel Solanin sie genau enthält.
Doris L.
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Re: alte Rezepte

#365

Beitrag von Doris L. »

Frodo, ich habe mehrmals gelesen das Kartoffelschalen verwendet wurden. Den Text von dir fand ich aber auch. https://senak.inf.tu-dresden.de/wordpre ... -schon.pdf Hier, Knäckebrot aus Kartoffelschalen.
Bisher habe ich mir nichts dabei gedacht, aber hin und wieder habe ich Schalen mitgegessen.
hobbygaertnerin
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Re: alte Rezepte

#366

Beitrag von hobbygaertnerin »

Finde es total interessant, dasss es noch die vielen Rezepte aus den verschiedenen Zeitepochen gibt, auch aus den absoluten Zeiten des Mangels.
Bei Kartoffelschalen kommt es auch darauf an, die ganz frisch geernteten Kartoffeln haben noch so eine dünne Schale, die stört nicht, aber wenn es dann ins späte Frühjahr geht, dann verwende ich die Schale nicht mehr für uns, sondern für die Hühner.
Und wenn es bei Kartoffeln mal ganz schnelll gehen muss, dann müssen die Kartoffeln als Salzkartoffeln in den SKT. hilft nix.
Gestern hab ich die letzten Herbstrüben vom Garten als Salat gemacht, hätte nicht gedacht, dass die noch so gut schmecken würden, werde den kommenden Herbst die Rübenanbaufläche vergrössern, die Kaninchen freuen sich über das Grün.
hobbygaertnerin
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Re: alte Rezepte

#367

Beitrag von hobbygaertnerin »

Ich habe diese Woche etwas ausprobiert:
Knochen als Suppe gekocht, ganz angsam im Wecktoppf gesimmert- am ersten Tag schmeckte es nach gar nichts, ich gebe beim Auskochen der Knochen nie Salz mitrein, das kann ich später bei der Suppe immer noch nachwürzen, am 2. Tag wurde der Geschmack schon besser, so jetzt nach 4 Tagen langsamen dahinsimmerns ist eine köstliche Suppe geworden. Da kann kein Suppenwürfel mithalten.
In alten Kochbüchern hab ich das schon ein paar Mal gelesen, die Geschmacksnerven können das bestätigen. Ist natürlich ein Aufwand, aber die Mühe war es wert.
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Re: alte Rezepte

#368

Beitrag von si001 »

Suppenwürfel können eh nie mithalten.
Hast du die Knochen wirklich 4 Tage durchweg simmern lassen, oder haben die die meinste Zeit nur im "Wasser" gelegen. Der Teitaufwand wär mir egal - ich muss ja nicht daneben stehen - aber der Energieaufwand?

Ich koche ja auch jeden Knochen aus. Je länger, desto besser. Ich koche sie allerdingst im Schnellkochtopf bei kleinestmöglicher Herdeinstellung über Stunden. Die erkaltete Brühe ist dann wie Gelee.
Liebe Grüße, si001!
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Doris L.
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Re: alte Rezepte

#369

Beitrag von Doris L. »

Die erkaltete Brühe ist dann wie Gelee. Es gibt alte Rezepte da wird dieses Gelee noch getrocknet und bei Bedarf wird ein Stück abgebrochen . Wo ich das gelesen hatte weiß ich nicht mehr.
Hobbygärtnerin wird auf einen Holzofen kochen :pft: Einen ElektroOfen würde ich ohne Aufsicht nicht in einem Stück anhaben.

Entenknochen geben eine leckere Brühe.
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Sonne
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Re: alte Rezepte

#370

Beitrag von Sonne »

Doris L. hat geschrieben: Hobbygärtnerin wird auf einen Holzofen kochen :pft: Einen ElektroOfen würde ich ohne Aufsicht nicht in einem Stück anhaben.
Man könnte es sicher auch im Slowcooker machen. Das ist nicht so umständlich wie auf einem Elektroherd, weil
man nie - oder fast nie -Wasser nachfüllen muss. Kann also durchaus über Stunden unbeaufsichtigt leiben.

Der Wecktopf ist aber wahrscheinlich größer.

Frierst du die Brühe dann ein?
Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte; und siehe da, es war sehr gut. 1. Mose 1, 31
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