Manfred hat geschrieben: Sa 1. Jan 2022, 21:01
Ich weise seit Jahren darauf hin, dass die Grünen in steter Regelmäßigkeit Regelungen unterstützen und beschließen, die genau das Gegenteil dessen bewirken, was die Grünen laut Wahlprogramm angeblich erreichen wollen.
Das passiert keiner anderen Partei?
Leider gibt es da die unbequeme Tatsache, dass die Grünen noch nie eine Regierungsmehrheit hatten. Der dauernd sich verschlechternde Zustand der Landwirtschaft kann also nicht nur durch diese "angebliche" Umweltschutzpartei verursacht sein. Der Strukturwandel von vielen Kleinen zu wenigen Grossen vollzieht sich in allen Ländern und in vielen Gewerben und seit mehreren Jahrzehnten.
Nach der Logik, wenn wir es hier nicht machen, machen sie es im Ausland zu schlechteren Standards, kann man alles ins Gegenteil verkehren. Spätestens wenn man das dann den Handelnden als eigentliche Absicht unterstellt, wird es unfair.
Das läft etwa so (siehe
hier):
Bayern scheidet Waldschutzgebiete aus --> Das Holz muss nun importiert werden --> Der verantwortliche Minister will, dass vermehrt Urwald gerodet wird.
Wenn der Staat andersrum seine Wälder nachhaltig bewirtschaftet, ist das so gewonnene Holz nicht konkurrenzfähig, der verantwortliche Minister verschwendet also Steuergelder und bedient seine Klientel mit fetten Pfründen.
Mit dieser Art Argumentation kann man alles demontieren. Konstruktiv geht anders.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.