Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Zu der Nachricht aus der Zeit: In Deutschland kann man das komplett lesen. Es geht um eine spezielle Situation in Sachsen-Anhalt. Dort gab es gerade einen Regierungswechsel von einer grünen Agrarministerin zu einem CDU-Agrarminister. Der will zukünftig Ökolandbau auf Landesebene nicht mehr so stark fördern, wie seine Vorgängerin. Also ziemlich genau das, was den jeweiligen Wahlprogrammen entspricht und was zu erwarten war.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Form der Umsetzung der neuen EU-Agrarregelungen in D haben die Grünen sowohl im Bundestag im Dezember als auch vorher auf EU-Ebene mit beschlossen, und damit den Ökolandbau und die extensive Grünlandwirtschaft massiv geschwächt.
Erzähl mir da nix von Wahlprogrammen...
Erzähl mir da nix von Wahlprogrammen...
- emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Mir ist schon klar, dass aus deiner Sicht die Grünen an allem schuld sind, was in der Landwirtschaft schief läuft.
In Sachsen war es ja, wie ich eben erfahre, ein CDU-Mann, der die Förderung für den Ökolandbau zurückfährt.
Man gestatte mir deshalb die Frage: Wer hatte das denn auch noch mit beschlossen und damit (ich zitiere) dem Ökolandbau massiv geschadet? Da die Grünen eine Partei mit knapp 15% Wähleranteil sind, müssen da noch massiv andere mitbeschlossen haben, sonst wäre so ein Beschluss nicht zustandegekommen.
Sind diese anderen auch mitschuldig an der Misere und falls ja, warum werden sie nicht erwähnt?
Ich möchte bloss verstehen, wie man zu dieser Aussage kommt.
In Sachsen war es ja, wie ich eben erfahre, ein CDU-Mann, der die Förderung für den Ökolandbau zurückfährt.
Man gestatte mir deshalb die Frage: Wer hatte das denn auch noch mit beschlossen und damit (ich zitiere) dem Ökolandbau massiv geschadet? Da die Grünen eine Partei mit knapp 15% Wähleranteil sind, müssen da noch massiv andere mitbeschlossen haben, sonst wäre so ein Beschluss nicht zustandegekommen.
Sind diese anderen auch mitschuldig an der Misere und falls ja, warum werden sie nicht erwähnt?
Ich möchte bloss verstehen, wie man zu dieser Aussage kommt.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die grünen hatten im Wahlkampf angekündigt, der besagte Regelung im Bundestag nicht zuzustimmen und sie nach der Wahl um Vorteil der Bio- und Grünlandbetreibe zu ändern.
Nicht wenige Biobauern haben genau deshalb die Grünen gewählt.
Der stärkste Widerstand kam zudem aus Bayern. Kaniber hat bis zum Schluss versucht, entsprechende Korrekturen zu erreichen.
Ich weise seit Jahren darauf hin, dass die Grünen in steter Regelmäßigkeit Regelungen unterstützen und beschließen, die genau das Gegenteil dessen bewirken, was die Grünen laut Wahlprogramm angeblich erreichen wollen.
Nicht ohne Grund ging gleich einer der ersten Auftritte der Außenministerin aus der "Friedenspartei" massiv gegen Russland.
Ich wiederhole meine Prognose nochmal: Wir werden in dieser Legislaturperiode einen massiven Schwund an landwirtschaftlichen Betrieben, besonders kleinen Familienbetrieben, und eine Umverteilung weiterer Agrargelder an einschlägige NGOs, Kontrollindustrie, Behördenarbeitsplätze etc., sprich die grünen Spender und Parteigänger, sehen.
Ein beschleunigter Strukturwandel hilft bei der angestrebten Umverteilung.
Nicht wenige Biobauern haben genau deshalb die Grünen gewählt.
Der stärkste Widerstand kam zudem aus Bayern. Kaniber hat bis zum Schluss versucht, entsprechende Korrekturen zu erreichen.
Ich weise seit Jahren darauf hin, dass die Grünen in steter Regelmäßigkeit Regelungen unterstützen und beschließen, die genau das Gegenteil dessen bewirken, was die Grünen laut Wahlprogramm angeblich erreichen wollen.
Nicht ohne Grund ging gleich einer der ersten Auftritte der Außenministerin aus der "Friedenspartei" massiv gegen Russland.
Ich wiederhole meine Prognose nochmal: Wir werden in dieser Legislaturperiode einen massiven Schwund an landwirtschaftlichen Betrieben, besonders kleinen Familienbetrieben, und eine Umverteilung weiterer Agrargelder an einschlägige NGOs, Kontrollindustrie, Behördenarbeitsplätze etc., sprich die grünen Spender und Parteigänger, sehen.
Ein beschleunigter Strukturwandel hilft bei der angestrebten Umverteilung.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
In den Artikel aus der Zeit, der oben verlinkt es, geht es nur um Landespolitik in Sachsen-Anhalt. Dort gab es vorher eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen und seit letztem Jahr gibt es eine Koalition aus CDU, SPD und FDP. Im Rahmen der neuen Koalitionsbildung ging das Landwirtschaftsministerium von den Grünen an die CDU. Der neue CDU-Mann gibt halt nun ein Interview, und betont, was vorher alles schief gelaufen ist und was er nun besser macht. Die Regelungen vorher hat aber ebenso die CDU mitgetragen. Wenn man mal den Artikel zu Ende liest, geht es nur um minimale Änderungen. Den speziellen Artikel würde ich absolut nicht hoch hängen, der hat halt nur eine populistische Überschrift.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Die Auslöschung diverser Betriebe kann man natürlich als minimale Änderung bezeichnen.
Für die Betroffenen ist sie das nicht.
Ich gehe davon aus, dass du schlicht und ergreifend nicht verstehst, wovon du redest.
Für die Betroffenen ist sie das nicht.
Ich gehe davon aus, dass du schlicht und ergreifend nicht verstehst, wovon du redest.
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Manfred
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
China ist uns auch bei der Insektenproduktion voraus.
Während in Bayern innerhalb von 3 Jahren ein Startup einen Modellbetrieb für die Produktion von Larven der Soldatenfliege errichtet hat,
wurden in China mal eben mehrere Großbetriebe aus dem Bodengestampft, die mit Milliarden von Schaben die Lebensmittelabfälle von Millionenstädten in Eiweißfutter für Nutztiere veredeln:
https://www.facebook.com/watch?v=359432361549061
Während in Bayern innerhalb von 3 Jahren ein Startup einen Modellbetrieb für die Produktion von Larven der Soldatenfliege errichtet hat,
wurden in China mal eben mehrere Großbetriebe aus dem Bodengestampft, die mit Milliarden von Schaben die Lebensmittelabfälle von Millionenstädten in Eiweißfutter für Nutztiere veredeln:
https://www.facebook.com/watch?v=359432361549061
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ich kann da Video nicht anschauen, aber ist es bei uns nicht relativ Neu, dass es erlaubt ist Insekten zu verfüttern? China hat da bestimmt eine andre Rechtslage
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wieso kann man als Landwirt nicht die Preise für seine Produkte erhöhen um sich zu finanzieren?
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Benutzer 4754 gelöscht
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Der Preis für Weizen wird in Paris gemacht, der für Mais in Chicago.Ferry hat geschrieben: So 2. Jan 2022, 01:04 Wieso kann man als Landwirt nicht die Preise für seine Produkte erhöhen um sich zu finanzieren?
Entweder verkauft man zu diesen Preis oder bleibt auf deiner Ware sitzen.
Selbst Großbetriebe die direkt an Mühlen zehntausende Tonnen verkaufen können nur marginal am Vertragspreis drehen.
