Wenn zuviele Cucurbitacine im Gemüse sind, schmecken die wirklich sehr sehr bitter. Man sollte dann auf seine Sinne hören und sich das Zeug nicht runterwürgen, obwohl sich eigentlich alles in einem dagegen sträubt.
Gurken sind ja alle gezüchtet und es gibt keine per se gifigen Gartengemüse-Arten. Bei machen neuen Sorten konnte man es nur schaffen, die Cucurbitacine noch weiter zu reduzieren, als bei älteren Sorten, und die Gefahr, dass sie auch bei ungünstigen Umständen bitter werden, ist viel geringer.
Ich hab übrigends auch die Chinisischen Schlangengurken von Gartenrot und hab in diesem Jahr ab und an mal leicht bittere dabei. Wie gesagt: so lange ich die noch mit Genuss essen kann, esse ich die auch. Man muss halt im Hinterkopf haben, dass es nicht die "guten" Bitterstoffe sind (wie im Schwedenbitter
Ich hab auch schon von einem Fall gelesen, bei dem sich jemand mit der Oxalsäure im Sauerampfer umgebracht hat. Der hat wohl eine Suppe aus 1/2 kg (!) Sauerampfer gegessen. Die Willensstärke muss man erstmal haben, diese Menge runter zu bekommen. Ich hab ne speziell gezüchtete milde Sorte und mach ab und an mal ein Würzöl mit ca 5 Blättern und das allein muss man vorsichtig dosieren, um nicht sein Essen damit ungeniesbar zu machen.

