Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 15. Okt 2020, 10:40
Ihr begeht da einen Irrtum:
Niemand behauptet, es sei die Landwirtschaft alleiniger Verursacher einer Nitratproblematik.
Die Landwirtschaft ist aber einer der wichtigen.
Wenn nun "die Landwirtschaft" behauptet, es müsssten zuerst alle anderen möglichen und vermuteten und sicher bekannten Quellen saniert werden, bevor überhaupt auch nur verlangt werden könne, dass man düngemengenseitig auch handeln müsse, dann liegt der Verdacht schon nahe, dass da seitens der Bauern auch gemauert wird.
Wenn die Behörde mich dazu verknallt, ich solle meine marode Abwasserleitung erneuern, und ich sage, warum, solange es im Wald nebenan ein paar Robinien hat, was wäre das für eine Art Argumentation?
Deshalb auch meine wiederholte Frage, was dort geschehen soll, wo nur die Landwirtschaft als Verursacher in Frage kommt. Solche Flächen gibt es und sie sind nicht selten.
Manfred, hör bitte auf mit dieser (ich zitiere aus dem obigen Beitrag) gebetmühlenartigen (Ende Zitat) Behauptung, "Das wissen die interessierten Kreise auch und versuchen deshalb, Lösungen mit allen Mitteln zu verhindern, damit sie weiter dieser Hebel missbrauchen können".
Wenn dir die politische Linie einer Partei nicht passt, kannst du denen am besten an die Substanz, indem du ihnen die Argumentation nimmst, worauf sie bauen. Solange die für jedermann wahrnehmbaren Umweltprobleme (in der Landwirtschaft Nitrat, Biodiversitätsschwund, üble Gerüche, Pestizidrückstände in Lebensmitteln) nicht behoben werden, werden die viele Wählerstimmen erhalten, denn das Anliegen ist berechtigt und nicht alle Wähler lassen sich hinters LIcht führen. Natürlich bauschen "interessierte Kreise" einiges auf, aber rein erfunden ist das alles eben leider auch nicht.
Damit hilfst du folglich indirekt nur den Hardlinern, die nicht bereit oder nicht fähig sind, sich in die Lage der Landwirte zu versetzen. Das (Schein)Argument ist zudem billig, denn es vermeidet, sich mit den wirklichen Problemen auseinandersetzen zu müssen. Deshalb verwendet auch ein gewisser Präsident eines gewissen grossen Landes (mit dem ich Dich übrigens weiter nicht vergleichen will) in seinem Wahlkampf diese Art von Argumentation.
Von Dir als Erwerbslandwirt würde ich übrigens wirklich gerne erfahren, wie das jetzt mit Robinien und anderen Leguminosen und Nitrat denn so ist.
Niemand behauptet, es sei die Landwirtschaft alleiniger Verursacher einer Nitratproblematik.
Die Landwirtschaft ist aber einer der wichtigen.
Wenn nun "die Landwirtschaft" behauptet, es müsssten zuerst alle anderen möglichen und vermuteten und sicher bekannten Quellen saniert werden, bevor überhaupt auch nur verlangt werden könne, dass man düngemengenseitig auch handeln müsse, dann liegt der Verdacht schon nahe, dass da seitens der Bauern auch gemauert wird.
Wenn die Behörde mich dazu verknallt, ich solle meine marode Abwasserleitung erneuern, und ich sage, warum, solange es im Wald nebenan ein paar Robinien hat, was wäre das für eine Art Argumentation?
Deshalb auch meine wiederholte Frage, was dort geschehen soll, wo nur die Landwirtschaft als Verursacher in Frage kommt. Solche Flächen gibt es und sie sind nicht selten.
Manfred, hör bitte auf mit dieser (ich zitiere aus dem obigen Beitrag) gebetmühlenartigen (Ende Zitat) Behauptung, "Das wissen die interessierten Kreise auch und versuchen deshalb, Lösungen mit allen Mitteln zu verhindern, damit sie weiter dieser Hebel missbrauchen können".
Wenn dir die politische Linie einer Partei nicht passt, kannst du denen am besten an die Substanz, indem du ihnen die Argumentation nimmst, worauf sie bauen. Solange die für jedermann wahrnehmbaren Umweltprobleme (in der Landwirtschaft Nitrat, Biodiversitätsschwund, üble Gerüche, Pestizidrückstände in Lebensmitteln) nicht behoben werden, werden die viele Wählerstimmen erhalten, denn das Anliegen ist berechtigt und nicht alle Wähler lassen sich hinters LIcht führen. Natürlich bauschen "interessierte Kreise" einiges auf, aber rein erfunden ist das alles eben leider auch nicht.
Damit hilfst du folglich indirekt nur den Hardlinern, die nicht bereit oder nicht fähig sind, sich in die Lage der Landwirte zu versetzen. Das (Schein)Argument ist zudem billig, denn es vermeidet, sich mit den wirklichen Problemen auseinandersetzen zu müssen. Deshalb verwendet auch ein gewisser Präsident eines gewissen grossen Landes (mit dem ich Dich übrigens weiter nicht vergleichen will) in seinem Wahlkampf diese Art von Argumentation.
Von Dir als Erwerbslandwirt würde ich übrigens wirklich gerne erfahren, wie das jetzt mit Robinien und anderen Leguminosen und Nitrat denn so ist.