Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Verfasst: Do 15. Okt 2020, 08:18
Es gibt zwei Standpunkte. Die Lösung ist irgendwo dazwischen.
Wenn allerdings gewisse Kreise nicht begreifen, dass Fakten nicht verhandelbar sind, dann gibts keine Lösung auf dem Verhandlungsweg. Die Fakten sind einfach: Es gibt zu viele zu hohe Grundwasserbelastungen.
Der Vorwurf, der Verhandlungsgegner sei gar nicht an einer Lösung interessiert, sondern sei am Fortbestand des Problems interssiert, um seine anderweitigen politischen Ziele durchzusetzen, kommt gewöhnlich dann, wenn man auf Sachebene nicht überzeugen konnte.
Nur so zur Erinnerung: Im Falle des Nitratproblems wurde seitens der Behörden solange nichts getan, bis Deutschland von der EU dazu verdonnert wurde, endlich etwas zu unternehmen! Details stehen in diesem Forumsthema irgendwo weiter vorne.
Im konkreten Fall sollten diejenigen Kreise, die behaupten eine Lösung zu kennen, den "gewissen Kreisen" nicht nur erklären, warum zwar sehr viele Messtellen ungeeignet sind, weil sie Belastungen messen, die nicht der aktuellen Landwirtschaft anzulasten sind. (Das ist insofern schon ein Fortschritt, als dass die Messwerte selber offenbar nicht mehr angezweifelt werden).
Warum wird nicht auf die zweifellos existierenden Flächen eingegangen, wo ausser intensiver Landwirtschaft nichts anderes plausibel ist?
Wenn schon Robinien erwähnt werden, sollten man doch bitte mit mindestens der gleichen Akribie darlegen, warum Robinien ein wahrscheinlicher Belastungsgrund sind.
Aus der Biologie dieser Pflanzen: Was machen Robinien anders als andere, angebaute Leguminosen?
Zur Messertbeeinflussung: Enthält Bodenwasser unter Robinienbestand mehr Nitrat als ein daneben liegender Mais- oder Rübenacker?
Wie gross ist der Bestand?
Bei wievielen Flächen mit zu hohen Messwerten gibt es überhaupt Robinien?
Gibt es einen statistischen Zusammenhang zwischen Robinienhäufigkeit und Nitratbelastung?
Wenn allerdings gewisse Kreise nicht begreifen, dass Fakten nicht verhandelbar sind, dann gibts keine Lösung auf dem Verhandlungsweg. Die Fakten sind einfach: Es gibt zu viele zu hohe Grundwasserbelastungen.
Der Vorwurf, der Verhandlungsgegner sei gar nicht an einer Lösung interessiert, sondern sei am Fortbestand des Problems interssiert, um seine anderweitigen politischen Ziele durchzusetzen, kommt gewöhnlich dann, wenn man auf Sachebene nicht überzeugen konnte.
Nur so zur Erinnerung: Im Falle des Nitratproblems wurde seitens der Behörden solange nichts getan, bis Deutschland von der EU dazu verdonnert wurde, endlich etwas zu unternehmen! Details stehen in diesem Forumsthema irgendwo weiter vorne.
Im konkreten Fall sollten diejenigen Kreise, die behaupten eine Lösung zu kennen, den "gewissen Kreisen" nicht nur erklären, warum zwar sehr viele Messtellen ungeeignet sind, weil sie Belastungen messen, die nicht der aktuellen Landwirtschaft anzulasten sind. (Das ist insofern schon ein Fortschritt, als dass die Messwerte selber offenbar nicht mehr angezweifelt werden).
Warum wird nicht auf die zweifellos existierenden Flächen eingegangen, wo ausser intensiver Landwirtschaft nichts anderes plausibel ist?
Wenn schon Robinien erwähnt werden, sollten man doch bitte mit mindestens der gleichen Akribie darlegen, warum Robinien ein wahrscheinlicher Belastungsgrund sind.
Aus der Biologie dieser Pflanzen: Was machen Robinien anders als andere, angebaute Leguminosen?
Zur Messertbeeinflussung: Enthält Bodenwasser unter Robinienbestand mehr Nitrat als ein daneben liegender Mais- oder Rübenacker?
Wie gross ist der Bestand?
Bei wievielen Flächen mit zu hohen Messwerten gibt es überhaupt Robinien?
Gibt es einen statistischen Zusammenhang zwischen Robinienhäufigkeit und Nitratbelastung?