ja, da stimme ich dir 100 % zu.Oli hat geschrieben: Do 21. Mai 2020, 10:58 Jaaber es entspricht nicht mehr der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen so zu leben. Ich glaube, dass die allermeisten absolut keinen Bezug mehr haben zu Gemüsebau, Tierzucht und wahrscheinlich auch nicht zu echten, produktiven Berufen.
Insofern wäre Rohanas Vorschlag ein gangbarer Weg, jedem in seinem Lebenslauf einmal die Möglichkeit zum Einblick zu geben.
Ein verplichtendes Praktikum in der Landwirtschaft/Gartenbau (vielleicht von 3 Monaten)- so in der Richtung wie der Bundesfreiwilligendienst gemacht wird wäre gut. Es ist genug Zeit, das in einem Betrieb der Praktikant angelernt werden kann (und es nicht nur Aufwand für den Praktikumsbetrieb ist), und für den Praktikanten genug Zeit um auch verschiedene Bereiche zu machen, und es nicht nur als ein "lustiges Abenteuer" zusehen. Vielleicht nach der Schule? Oder am Übergang zwischen den Schulstufen? Oder das ganze in den Schulbetrieb integrieren (Projektarbeit über den Zeitraum von 3 Monaten). Nur wie soll man das praktikabel umsetzten. Viele Schüler und nicht so viele Höfe/Produktionsbetriebe.
In einigen Bereichen außerhalb der Landwirtschaft wird ja auch vor der Ausbildung praktische Erfahrungen erwartet (obwohl der Grund da eher ist, das man sich sicher sein soll, ob es der "richtige" Bereich für einen ist).

