Und so lange wir für die schlechtesten Käferfichten mehr Geld bekommen als für top Buchen, wird die Fichte der Brotbaum bleiben (müssen).
Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Wir *haben* übrigens einen Mischwald mit Altbäumen
Überangebot an Wirtsbäumen? Der Borkenkäfer ist jetzt nix neues. Wenn's allein an der "Fichtendichte" liegen würde, gäbe es schon lange keine Fichten(misch)wälder mehr.
Und so lange wir für die schlechtesten Käferfichten mehr Geld bekommen als für top Buchen, wird die Fichte der Brotbaum bleiben (müssen).
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Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Vielleicht brauchts da noch einen "Promi-Designer", der die Buche zum "Modeholz" macht, ...wie der Zirbe geschehen, ohne dass ich ihre besonderen Qualitäten schmälern möchte....dann gibt es "Buchenprodukte" zum Einwickeln! und die kommen mit dem Nachwachsen nicht mehr nach, denn als Brennholz ist es auch sehr gut.Rohana hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 14:20 Wir *haben* übrigens einen Mischwald mit AltbäumenÜberangebot an Wirtsbäumen? Der Borkenkäfer ist jetzt nix neues. Wenn's allein an der "Fichtendichte" liegen würde, gäbe es schon lange keine Fichten(misch)wälder mehr.
Und so lange wir für die schlechtesten Käferfichten mehr Geld bekommen als für top Buchen, wird die Fichte der Brotbaum bleiben (müssen).![]()
Natürlich wird es der Fichte, wenn die Tendenz anhält, zu heiß und trocken. Es geht im Wald halt schwer, kurzfristig auf ein anderes "Gemüse" umzusteigen.Betrifft aber auch die alpinen Schutzwälder.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Da sind allerdings so ziemlich alle Experten anderer Meinung ... 133 der 206 Brutvogelarten Bayerns stehen auf der roten Liste. Und da kommt man nicht bloss wegen "lokalen Bestandessschwankungen" schon drauf.Manfred hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 12:01 Was die Vögel angeht, haben die meisten Arten überhaupt kein Problem.
Lokale Bestandsschwankungen durch Nutzungsänderung gefährden diese Arten nicht.
Hast nicht du dich beklagt, dass die Megaherbivoren nicht mehr funktionieren, mangels Prädatoren? Und jetzt willste Prädatoren der Vögel dezimieren?Manfred hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 12:01Wer Vögel vermehren will, muss bei der Prädation eingreifen.
Wenn der Naturschutz das machte, würdest du ihm zu Recht vorwerfen, er hätte u.a. eine Feldmausplage provoziert.
Ach so. Obwohl die meisten Vogelschützer ehrenamtlich tätig sind.Manfred hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 12:01Aber das ist ja pfui und wirkt. Deshalb muss es unbedingt verhindert werden, damit "man" auch weiter etwas zu schützen hat.
Irgendwie muss man all die Milliarden, die man abgreift und versickern lässt, ja rechtfertigen.
Da hätten wir doch gerne Zahlen, wieviele MILLIARDEN das denn für den Vogelschutz sind.
Übrigens darf jeder Verein, also auch der LBV, selbst eingeworbene Gelder (Spenden, Mitgliederbeiträge usw.) im Rahmen seines in den Statuten definierten Zweckes verbrennen wie wann und wo er will, ohne dass das Aussenstehende etwas angeht. Es sind also nur die MILLIARDEN von Interesse, die von der öffentlichen Hand kommen, pardon, abgegriffen werden.
Da sich der LBV wie zahlreiche andere gemeinnützige Vereine der Transparenz verpflichtet hat, kann man die Zahlen auf denen ihrer Webseite nachlesen.
Geld verbrennen bedeutet doch den Einsatz von Geld, ohne dass es etwas bewirkt?Manfred hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 12:01Alleine für die gut 13 Millionen Euro, die der LBV Bayern jährlich verbrennt, könnte man 130 Berufsjäger samt Ausrüstung für die Prädatorenbejagung finanzieren. Da würde sich richtig was tun im Vogelschutz...
Nach dieser deiner Logik könnte man folglich bei den Landwirtschaftssubventionen auch noch viel Geld einsparen, denn die Bauern werden ja auch dauernd weniger. Und das sind tatsächlich ziemlich viele Milliarden (Euro pro Jahr), die als Steuergelder dort investiert werden (ich sage bewusst nicht verbrannt werden).
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
gut gut, dann kann der Schaden ja nicht so groß gewesen sein. Und klar sind Borkenkäfer nix neues, die gehören mit dazu. Und ja klar hat die Dürre der letzten zwei Jahre auch die Bäume geschwächt.Rohana hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 14:20 Wir *haben* übrigens einen Mischwald mit AltbäumenÜberangebot an Wirtsbäumen? Der Borkenkäfer ist jetzt nix neues. Wenn's allein an der "Fichtendichte" liegen würde, gäbe es schon lange keine Fichten(misch)wälder mehr.
Jeep, verständllich, obwohl es sich jetzt lohnen könnte umzusatteln.Rohana hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 14:20...Und so lange wir für die schlechtesten Käferfichten mehr Geld bekommen als für top Buchen, wird die Fichte der Brotbaum bleiben (müssen).![]()
Grad eben ist ja die Robinie als Baum des Jahres 2020 gewählt worden weil sie so robust ist.
Und ich dachte immer Lebewesen des Jahres werden gewählt weil sie besondere Aufmerksamkeit und Schutz bedürfen.
Grüße Rati
Was ist ist! Was nicht ist ist möglich!"
[Einstürzende Neubauten 1996]
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
das ist so nicht ganz richtig. Es sind nicht Schwärme von Katzen die durch die Lande marodieren. Es gibt Hotspots immer in der Nähe von Zivilisation. Gäbe es also ausreichend naturbelassene Gebiete in denen die Vögel Ruhe und Nistplätze finden, würden die Katzen auch nicht viel anrichten können. Das gleich gilt auch für Krähenvögel.Manfred hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 12:01 Was die Vögel angeht, haben die meisten Arten überhaupt kein Problem.
Lokale Bestandsschwankungen durch Nutzungsänderung gefährden diese Arten nicht.
Wer Vögel vermehren will, muss bei der Prädation eingreifen.
Tierheime und Tierärzte versuchen seit langem verwilderte Katzenpopulationen durch Sterilisationsaktionen einzudämmen, verzweifelt wird da immer wieder um Geldspenden gebeten. Dort und für das schaffen von Lebensräumen für Wildtiere wären die Millionen angebracht, statt es den Jägern in den Rachen zu werfen, die ja durchweg eher eine gute finanzielle Basis haben.Manfred hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 12:01Aber das ist ja pfui und wirkt. Deshalb muss es unbedingt verhindert werden, damit "man" auch weiter etwas zu schützen hat. Irgendwie muss man all die Milliarden, die man abgreift und versickern lässt, ja rechtfertigen.
Alleine für die gut 13 Millionen Euro, die der LBV Bayern jährlich verbrennt, könnte man 130 Berufsjäger samt Ausrüstung für die Prädatorenbejagung finanzieren. Da würde sich richtig was tun im Vogelschutz...
Grüße Rati
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Natürlich ist der Schaden gross gewesen. Wir müssen Bäume schlagen die a) noch hätten stehenbleiben können/sollen, sprich wir haben mehr geschlagen als wir normalerweise würden, b) bekommen wir für die Qualität einen Abschlag und c) ist der Marktpreis total für'n Popo, wir müssen die Bäume aber rausnehmen (fällt ja nicht nur bei uns, sondern überall massig Käfer- und Sturmholz an). Auf intensiven Käferecken kommt noch Harvester dazu, weil so viel händisch kaum noch zu bewältigen ist in kurzer Zeit. Wiederaufforsten müssen wir natürlich auch sofort, damit sich nicht irgendwelches Gestrüpp breit macht... da hängt also n bissl Rattenschwanz dran.Rati hat geschrieben: Sa 2. Nov 2019, 10:33gut gut, dann kann der Schaden ja nicht so groß gewesen sein. Und klar sind Borkenkäfer nix neues, die gehören mit dazu. Und ja klar hat die Dürre der letzten zwei Jahre auch die Bäume geschwächt.Rohana hat geschrieben: Fr 1. Nov 2019, 14:20 Wir *haben* übrigens einen Mischwald mit AltbäumenÜberangebot an Wirtsbäumen? Der Borkenkäfer ist jetzt nix neues. Wenn's allein an der "Fichtendichte" liegen würde, gäbe es schon lange keine Fichten(misch)wälder mehr.
Anekdote zum Thema: Schwippschwagers Tante dritten Grades (oder so ähnlich) hat irgendwo ein Stückchen Wald, wo sie regelmässig Geld für ihren Anteil am Holzeinschlag bekommt. Dieses Jahr kam im Umschlag - eine Rechnung
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Meldungen zur Überschrift "Lebensmittelproduktion":
Es gibt einige Engpässe. In China hat die Schweinepest einen erheblichen Teil der Schweine dahingerafft, was immerhin ein bedeutender Anteil an der Lebensmittelversorgung ist.
Nun kommt aus den USA die Meldung, dass die Maisernte sehr dünn ausfallen wird. Erst ist der letzte Winter extrem lang gewesen. Die Skisaison hat teilweise bis Juli gedauert.
Dann hat es im mittleren Westen viele Überschwemmungen gegeben und es konnte erst mit Verspätung gesät werden.
Und nun hat der erst "vor kurzem" aufgehörte Winter schon wieder angeklopft und der noch nicht geerntete Mais ist wahrscheinlich nicht mehr zu gebrauchen.
http://endoftheamericandream.com/archiv ... est-season
Es gibt einige Engpässe. In China hat die Schweinepest einen erheblichen Teil der Schweine dahingerafft, was immerhin ein bedeutender Anteil an der Lebensmittelversorgung ist.
Nun kommt aus den USA die Meldung, dass die Maisernte sehr dünn ausfallen wird. Erst ist der letzte Winter extrem lang gewesen. Die Skisaison hat teilweise bis Juli gedauert.
Dann hat es im mittleren Westen viele Überschwemmungen gegeben und es konnte erst mit Verspätung gesät werden.
Und nun hat der erst "vor kurzem" aufgehörte Winter schon wieder angeklopft und der noch nicht geerntete Mais ist wahrscheinlich nicht mehr zu gebrauchen.
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
@Renysol, schaun mer mal was davon hier Einfluss haben wird.
Sorry dafür.
Grüße Rati
o.k. das klang von oben herab und war nicht gut geschrieben.Rati hat geschrieben: Sa 2. Nov 2019, 10:33...gut gut, dann kann der Schaden ja nicht so groß gewesen sein...
Sorry dafür.
Grüße Rati
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
Ist mir aber klar dass die meisten die "Rattenschwänze" nicht so kennen - woher denn auch. Dafür schreibe ich es ja...
Diesen Winter machen wir nur das nötigste. Wird wohl wieder ein paar ältere Buchen geben - braucht jemand Holz für exklusive Möbel?
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion
und d), auch wenn das alles nicht wäre ist es einfach hässlich mitansehen zu müssen wie die Kulturen kaputtgehen, die man ja auch liebt.Rohana hat geschrieben: Sa 2. Nov 2019, 11:40 a) noch hätten stehenbleiben können/sollen
b) bekommen wir für die Qualität einen Abschlag
c) ist der Marktpreis total für'n Popo
Kannst du mit wärmeliebenden Edellaubholzarten aufforsten? Du hast sicher nix davon, aber vielleicht die Kinder deiner Enkel.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.

