rekordverdächtige Werte
Gibt es jetzt überhaupt noch (normalerweise, ohne "Dürre") heimische Lagerkartoffel?
Ich meinte, im Supermarkt kamen um die Jahreszeit immer schon die Frühkartoffel aus Ägypten??

Der Herr Ellenberg von der Kartoffelvielfalt (hier in D) hat bestimmt noch ein paar der letzten Ernte - auch verschiedene Sorten.ina maka hat geschrieben: Gibt es jetzt überhaupt noch (normalerweise, ohne "Dürre") heimische Lagerkartoffel?
Oelkanne hat geschrieben:Richard, bist du immer noch der Meinung daß der Artikel PR war?
Normal schon bei uns,ab Hof... ich habe aber keine Ahnung wie es im SM ausschaut. Ich plane halt so, dass mein Vorrat bis zu den Frühkartoffeln reicht, und wenn es mal ein paar Tage keine gibt, deswegen wird daheim auch nicht verhungert. Anders schaut es in der Gastronomie und in Großküchen aus.Gestern erzählte mir eine Dame ..ganz entsetzt... dass sie auch ägyptische heimbrachte.Aber es dürfen auch ägyptische Bauern leben, oder nicht?ina maka hat geschrieben: Gibt es jetzt überhaupt noch (normalerweise, ohne "Dürre") heimische Lagerkartoffel?
Ich meinte, im Supermarkt kamen um die Jahreszeit immer schon die Frühkartoffel aus Ägypten??


Eine Studie des Instituts Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen weist nach, wie eine kleine Gruppe von Akteuren aus Politik, Bauernverband und Agrarwirtschaft Schlüsselpositionen besetzt.
Demnach ist die Landwirtschaftspolitik in Brüssel und Berlin durchsetzt von Abgeordneten, die auch Lobbyisten sind.
Das sei ein wesentlicher Grund dafür, weshalb Umwelt und Natur, Tierwohl, Gewässer- und Klimaschutz bei politischen Entscheidungen häufig auf der Strecke bleiben, lautet ein Fazit der Studie.

Quelle: Schweizerisches Bundesamt für Umwelt BAFUIn der Schweiz fallen jährlich 2,6 Mio. Tonnen Lebensmittelverluste (Frischsubstanz) an. Zwei Drittel davon sind vermeidbare Verluste, das heisst, die Lebensmittel wären zum Zeitpunkt ihrer Entsorgung und bei rechtzeitiger Verwendung geniessbar. Pro Person gehen in der Schweiz somit jedes Jahr rund 190 kg geniessbare Lebensmittel verloren: von der Verarbeitung direkt nach der Ernte über die Lieferkette bis hin zum Detailhandel und schliesslich den Haushalten als Konsumenten.
Bei den Privathaushalten ist die geringe Wertschätzung von Nahrungsmitteln und Bequemlichkeit die Hauptursache.Die Analysen zeigen, dass von den 1.7 Mio. Tonnen vermeidbaren Lebensmittelverlusten rund 43% in der Lebensmittelindustrie und 28% in privaten Haushalten anfallen.
Es braucht eine ausgewogene Mischung von Praktikern (um absurde Vorschläge von Umweltfanatikern zu begegnen), von Umweltfacheuten (um der Umwelt den ihr gebührenden Stellenwert zu garantieren) und von Vertretern der lebensmittelverarbeitenden Industrie (um die Aspekte der Verabeitung und Verteilung gebührend zu berücksichtigen).Rohana hat geschrieben:Cui bono, wenn an den Schlüsselpositionen (noch mehr) Leute sitzen, die keine Ahnung haben?