die Anwendungsgebiete für Beinwell:Räubermutter hat geschrieben:Wofür denn alles, würde mich auch sehr interessieren!
• Gelenkschmerzen
• Hautschäden
• Knochenbrüche
• Muskelschmerzen
• Prellungen
• Quetschungen
• Schmerzen bei Verletzungen
• Schwellungen
• Verletzungen des Bewegungsapparates
• Verstauchungen
• Rheuma
• Verflüssigt Wundsekrete
• Hilft schnell neues Gewebe zu bilden
Ich habe gelesen, dass es sogar als Wickel bei Tonsilitis helfen soll, da bin ich allerdings skeptisch.
Letztes Jahr hab ich mir beim Schlittschuhlaufen auf der Alster heftigst das Handgelenk gestaucht, da hat mir Beinwell super geholfen und mir den Arztbesuch gespart.
Noch ein paar Infos:
Beinwell wirkt entzündungshemmend, analgetisch und antiexsudativ (Verhinderung der Absonderung eiweißreicher Stoffe bei entzündlichen Prozessen). Darüber hinaus fördert er Granulation und Gewebsneubildung. Nach Knochenbrüchen unterstützt Beinwell an der Bruchstelle die Neubildung von Knochen (Kallusbildung). Die Wirksamkeit wird vor allem auf die Inhaltsstoffe Allantoin und Rosmarinsäure zurückgeführt.
Hauptwirkstoff ist Allantoin. Er bewirkt die Beschleunigung des Zellaufbaus und der Zellbildung, was in der alten Heilkunde vor allem bei der Behandlung von Unterschenkelgeschwüren genutzt wurde. Weiterhin sind Schleimstoffe, Gerbstoffe (Rosmarinsäure), Asparagin, Harz, Gummi, Flavonoide, Tri-terpene, ätherisches Öl, Kieselsäure und Stigmasterol enthalten.
Allantoin wird auch synthetisch hergestellt und Salben zugesetzt, aber die natürliche Zusammensetzung im Beinwell zusammen mit den anderen Inhaltsstoffen scheint nach der Erfahrung von Kräuterweiblein wie mir wesentlich effektiver zu sein. Die Beinwellsalbe aus der Apotheke wirkt bei mir nicht halb so gut wie die selbstgemachte.
Auch ganz interessant: Kaut man die Wurzel, werden die Geschmacksnerven anästhesiert und es tritt eine deutliche Verminderung des Geschmacksempfindens ein.
Wichtig: nur äußerlich anwenden. Manchmal wird Tee aus den Blättern empfohlen, das würde ich lassen. Denn Beinwell enthält wechselnde Mengen von Pyrrolizidinalkaloiden, die (in hoher Dosierung und als Einzelsubstanz) leberschädigend und krebsauslösend wirken.
Nicht wirklich.geizhals hat geschrieben:Ringelblume ist doch auch für Gelenke, oder?
Ich auch...moorhexe hat geschrieben: ich mache das immer an vollmondtagen..ist ne alte moorhexenmarotte![]()


