Permakultur im Nordosten ?

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Benutzer 3370 gelöscht

Re: Permakultur im Nordosten ?

#191

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

Danke für die Erklärung, kommt wohl für meinen Lehmboden nicht in Betracht :ohoh:
utebo
Beiträge: 259
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#192

Beitrag von utebo »

Aber warum machst Du Dir soviel Arbeit? Einmal Pappe und Mulchkartoffeln und Du hast denselben Effekt.
Oder erst Hühner, dann Mulchkartoffeln:
Ein Jahr davor war das noch Wiese, dann hat eine meiner Hühnergruppen hier gewohnt, die wurden dann umquartiert. Einmal kurz mit der Grabegabel durch, da der bindige Boden ziemlich verdichtet war, Kartoffeln gelegt (just unter der Erdoberfläche), Mulch drauf. Fertig bis zur Ernte.
Bild
Bildjuly18 008 by outbackhens, on Flickr

Der Boden nach der Ernte:

Bildjuly18 011 by outbackhens, on Flickr

Jetzt stehen hier Kohl, Lauch etc. für Winter und Frühjahr.

Sehr rückenschonend :mrgreen:
Manfred

Re: Permakultur im Nordosten ?

#193

Beitrag von Manfred »

RichardBurgenlandler hat geschrieben:Danke für die Erklärung, kommt wohl für meinen Lehmboden nicht in Betracht :ohoh:
Gerade für schwere, verdichtete Böden wurde diese Technik entwickelt, um einen tief gelockerten Wurzelraum für anspruchsvolles Wurzelgemüse wie z.B. Sellerie zu schaffen. Versuch mal eine kleine Ecke. Evtl. klappt es dann auch mit Knollen in Supermarktgröße.
Benutzer 3370 gelöscht

Re: Permakultur im Nordosten ?

#194

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

Manfred hat geschrieben:Versuch mal eine kleine Ecke.
Lehmboden ist echt hartnäckig und bei den ganzen Fuhren Heu und Kompost und Sand, die ich in den Boden bereits eingearbeitet habe wirds mit ein wenig "Umschichten" auch nicht getan sein.
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Thomas/V.
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#195

Beitrag von Thomas/V. »

So richtig versteh ich Spencer auch nicht.
Rigolen macht nur Sinn, wenn der Boden sehr schwer und tiefgründig verdichtet ist. und nach 20cm schon Schluß ist mit Humus.
Bei Sandboden dürfte das doch eher sinnlos sein... :pfeif:

Aber diese Arbeit hab ich mir nicht gemacht, da ist es arbeitssparender, wenn man Hügel- oder Hochbeete anlegt. Wenn die dann eingeebnet werden, ist der Boden darunter auch humoser und lockerer geworden.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Spencer
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#196

Beitrag von Spencer »

Na Thomas, jetzt muss ich Dich aber belehren das in Meck/Pom nicht alles Sandwüste ist ;)

Unsere Ecke ist eher dem Urstromtal zuzuordnen. Lehm, Lehm und nochmals Lehm. Also ich hab einen Spatentief die Wiese, dann kommen noch mal ein paar Zentimeter bissel "Erde" und dann stoße ich schon auf eine betonharte Lehm-Erde-Schicht. Außerdem hat die LPG auf der Ecke wo ich jetzt gebuddelt habe, früher Stroh gelagert. Das ist da alles echt gut verdichtet. Na ja, und jede Menge "Sackband" durfte ich auch rauspuhlen.

Ich hab festgestellt das Rigolen wirklich das Beste ist der Wiese Herr zu werden. Mit Pappbeet, Mulchbeet, Strohbeet hab ich rumprobiert und die Quecke kommt immer wieder. Und zwar sofort. Auf meinen Experimentierbeeten hatte ich dieses Jahr Kartoffeln um den Boden zu lockern. Die Wurzeln von der Quecke haben sich durch die Kartoffeln gebohrt.

Selbst wo ich mehrmals gefräst und abgesammelt und geharkt hatte, kommt die Quecke immer wieder :platt:

Mein Schwager ( "alter LPGler") hat nach dem Betrachten des Landes gesagt.."nicht böse sein Spencer. Aber es gibt wirklich Queckenbauern und Du bist einer, die wirst Du niemals richtig los werden" :hmm:

Ich hatte gleich zum Anfang mal ein paar Quadratmeter rigolt und muss sagen das ich damit die besten Erfolge in Beikkrautvernichtung und Lockerheit des Bodens hatte. Deshalb jetzt das "große" Beet.
Benutzer 3370 gelöscht

Re: Permakultur im Nordosten ?

#197

Beitrag von Benutzer 3370 gelöscht »

Spencer hat geschrieben:Also ich hab einen Spatentief die Wiese, dann kommen noch mal ein paar Zentimeter bissel "Erde" und dann stoße ich schon auf eine betonharte Lehm-Erde-Schicht.
:ohoh: Den Spaten bekommst bei mir nur mit dem Vorschlaghammer spatentief. Bei mir beginnt der Lehm gleich unter der 1-2 cm dicken Grasnarbe. Und mit dem Lehm kannst Ziegelbrennen, oder luftgetrocknet ist er hart wie Kruppstahl :bang:
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Spencer
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#198

Beitrag von Spencer »

Es wird langsam Winter. Obwohl wir es mit den Temperaturen in diesem Hebst gut getroffen haben. Heute wollte ich Topis buddeln. Aber ich muss eine unwarscheinliche Population von Wühlmäusen auf dem Land haben. Die haben mir so gut wie keine Topis gelassen.
Auch sonst ich nicht mehr viel zu holen. Die Erdmandeln haben sich gut ausgebreitet und ein paar Rosenkohl haben die Raupen gelassen.
aber nicht geplant war die Masse an Pastinaken, die sich selbst ausgesät haben.
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#199

Beitrag von mot437 »

Woww. Schones gemuese.

Das mit den topis find ich. :motz:
Hast wenigstens grad fale gestelt.



Ps Schikst du mier eine mandel.

Liebfrag.
Sei gut cowboy
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Spencer
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Re: Permakultur im Nordosten ?

#200

Beitrag von Spencer »

Na ja, paar Topis hab ich ja ernten können und gestern so 1,5 kg Rohkostsalat gemacht. Hälfte / Hälfte mit Möhren. Der erste Topi im Jahr "haut" immer gut durch :lol:
Bis jetzt hab ich keine Fallen aufgestellt, nein ich besitze nicht mal Fallen. Aber da die Wühlmäuse es ja nicht anders haben wollen, werd ich mir darüber wohl Gedanken machen müssen...

Wenn ich die Erdmandeln rausgeholt habe, kann ich Dir welche schicken.
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