Permakultur im Nordosten ?
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Benutzer 3370 gelöscht
Re: Permakultur im Nordosten ?
Danke für die Erklärung, kommt wohl für meinen Lehmboden nicht in Betracht 
Re: Permakultur im Nordosten ?
Aber warum machst Du Dir soviel Arbeit? Einmal Pappe und Mulchkartoffeln und Du hast denselben Effekt.
Oder erst Hühner, dann Mulchkartoffeln:
Ein Jahr davor war das noch Wiese, dann hat eine meiner Hühnergruppen hier gewohnt, die wurden dann umquartiert. Einmal kurz mit der Grabegabel durch, da der bindige Boden ziemlich verdichtet war, Kartoffeln gelegt (just unter der Erdoberfläche), Mulch drauf. Fertig bis zur Ernte.

july18 008 by outbackhens, on Flickr
Der Boden nach der Ernte:
july18 011 by outbackhens, on Flickr
Jetzt stehen hier Kohl, Lauch etc. für Winter und Frühjahr.
Sehr rückenschonend
Oder erst Hühner, dann Mulchkartoffeln:
Ein Jahr davor war das noch Wiese, dann hat eine meiner Hühnergruppen hier gewohnt, die wurden dann umquartiert. Einmal kurz mit der Grabegabel durch, da der bindige Boden ziemlich verdichtet war, Kartoffeln gelegt (just unter der Erdoberfläche), Mulch drauf. Fertig bis zur Ernte.

july18 008 by outbackhens, on FlickrDer Boden nach der Ernte:
july18 011 by outbackhens, on FlickrJetzt stehen hier Kohl, Lauch etc. für Winter und Frühjahr.
Sehr rückenschonend
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Manfred
Re: Permakultur im Nordosten ?
Gerade für schwere, verdichtete Böden wurde diese Technik entwickelt, um einen tief gelockerten Wurzelraum für anspruchsvolles Wurzelgemüse wie z.B. Sellerie zu schaffen. Versuch mal eine kleine Ecke. Evtl. klappt es dann auch mit Knollen in Supermarktgröße.RichardBurgenlandler hat geschrieben:Danke für die Erklärung, kommt wohl für meinen Lehmboden nicht in Betracht
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Benutzer 3370 gelöscht
Re: Permakultur im Nordosten ?
Lehmboden ist echt hartnäckig und bei den ganzen Fuhren Heu und Kompost und Sand, die ich in den Boden bereits eingearbeitet habe wirds mit ein wenig "Umschichten" auch nicht getan sein.Manfred hat geschrieben:Versuch mal eine kleine Ecke.
- Thomas/V.
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Re: Permakultur im Nordosten ?
So richtig versteh ich Spencer auch nicht.
Rigolen macht nur Sinn, wenn der Boden sehr schwer und tiefgründig verdichtet ist. und nach 20cm schon Schluß ist mit Humus.
Bei Sandboden dürfte das doch eher sinnlos sein...
Aber diese Arbeit hab ich mir nicht gemacht, da ist es arbeitssparender, wenn man Hügel- oder Hochbeete anlegt. Wenn die dann eingeebnet werden, ist der Boden darunter auch humoser und lockerer geworden.
Rigolen macht nur Sinn, wenn der Boden sehr schwer und tiefgründig verdichtet ist. und nach 20cm schon Schluß ist mit Humus.
Bei Sandboden dürfte das doch eher sinnlos sein...
Aber diese Arbeit hab ich mir nicht gemacht, da ist es arbeitssparender, wenn man Hügel- oder Hochbeete anlegt. Wenn die dann eingeebnet werden, ist der Boden darunter auch humoser und lockerer geworden.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
- Spencer
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Re: Permakultur im Nordosten ?
Na Thomas, jetzt muss ich Dich aber belehren das in Meck/Pom nicht alles Sandwüste ist 
Unsere Ecke ist eher dem Urstromtal zuzuordnen. Lehm, Lehm und nochmals Lehm. Also ich hab einen Spatentief die Wiese, dann kommen noch mal ein paar Zentimeter bissel "Erde" und dann stoße ich schon auf eine betonharte Lehm-Erde-Schicht. Außerdem hat die LPG auf der Ecke wo ich jetzt gebuddelt habe, früher Stroh gelagert. Das ist da alles echt gut verdichtet. Na ja, und jede Menge "Sackband" durfte ich auch rauspuhlen.
Ich hab festgestellt das Rigolen wirklich das Beste ist der Wiese Herr zu werden. Mit Pappbeet, Mulchbeet, Strohbeet hab ich rumprobiert und die Quecke kommt immer wieder. Und zwar sofort. Auf meinen Experimentierbeeten hatte ich dieses Jahr Kartoffeln um den Boden zu lockern. Die Wurzeln von der Quecke haben sich durch die Kartoffeln gebohrt.
Selbst wo ich mehrmals gefräst und abgesammelt und geharkt hatte, kommt die Quecke immer wieder
Mein Schwager ( "alter LPGler") hat nach dem Betrachten des Landes gesagt.."nicht böse sein Spencer. Aber es gibt wirklich Queckenbauern und Du bist einer, die wirst Du niemals richtig los werden"
Ich hatte gleich zum Anfang mal ein paar Quadratmeter rigolt und muss sagen das ich damit die besten Erfolge in Beikkrautvernichtung und Lockerheit des Bodens hatte. Deshalb jetzt das "große" Beet.
Unsere Ecke ist eher dem Urstromtal zuzuordnen. Lehm, Lehm und nochmals Lehm. Also ich hab einen Spatentief die Wiese, dann kommen noch mal ein paar Zentimeter bissel "Erde" und dann stoße ich schon auf eine betonharte Lehm-Erde-Schicht. Außerdem hat die LPG auf der Ecke wo ich jetzt gebuddelt habe, früher Stroh gelagert. Das ist da alles echt gut verdichtet. Na ja, und jede Menge "Sackband" durfte ich auch rauspuhlen.
Ich hab festgestellt das Rigolen wirklich das Beste ist der Wiese Herr zu werden. Mit Pappbeet, Mulchbeet, Strohbeet hab ich rumprobiert und die Quecke kommt immer wieder. Und zwar sofort. Auf meinen Experimentierbeeten hatte ich dieses Jahr Kartoffeln um den Boden zu lockern. Die Wurzeln von der Quecke haben sich durch die Kartoffeln gebohrt.
Selbst wo ich mehrmals gefräst und abgesammelt und geharkt hatte, kommt die Quecke immer wieder
Mein Schwager ( "alter LPGler") hat nach dem Betrachten des Landes gesagt.."nicht böse sein Spencer. Aber es gibt wirklich Queckenbauern und Du bist einer, die wirst Du niemals richtig los werden"
Ich hatte gleich zum Anfang mal ein paar Quadratmeter rigolt und muss sagen das ich damit die besten Erfolge in Beikkrautvernichtung und Lockerheit des Bodens hatte. Deshalb jetzt das "große" Beet.
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Benutzer 3370 gelöscht
Re: Permakultur im Nordosten ?
Spencer hat geschrieben:Also ich hab einen Spatentief die Wiese, dann kommen noch mal ein paar Zentimeter bissel "Erde" und dann stoße ich schon auf eine betonharte Lehm-Erde-Schicht.
- Spencer
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Re: Permakultur im Nordosten ?
Es wird langsam Winter. Obwohl wir es mit den Temperaturen in diesem Hebst gut getroffen haben. Heute wollte ich Topis buddeln. Aber ich muss eine unwarscheinliche Population von Wühlmäusen auf dem Land haben. Die haben mir so gut wie keine Topis gelassen.
Auch sonst ich nicht mehr viel zu holen. Die Erdmandeln haben sich gut ausgebreitet und ein paar Rosenkohl haben die Raupen gelassen.
aber nicht geplant war die Masse an Pastinaken, die sich selbst ausgesät haben.
Auch sonst ich nicht mehr viel zu holen. Die Erdmandeln haben sich gut ausgebreitet und ein paar Rosenkohl haben die Raupen gelassen.
aber nicht geplant war die Masse an Pastinaken, die sich selbst ausgesät haben.
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mot437
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- Registriert: So 10. Feb 2013, 23:02
- Familienstand: verpartnert
- Wohnort: annaburg
Re: Permakultur im Nordosten ?
Woww. Schones gemuese.
Das mit den topis find ich.
Hast wenigstens grad fale gestelt.
Ps Schikst du mier eine mandel.
Liebfrag.
Das mit den topis find ich.
Hast wenigstens grad fale gestelt.
Ps Schikst du mier eine mandel.
Liebfrag.
Sei gut cowboy
- Spencer
- Förderer 2019

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- Registriert: Di 11. Sep 2012, 11:30
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Re: Permakultur im Nordosten ?
Na ja, paar Topis hab ich ja ernten können und gestern so 1,5 kg Rohkostsalat gemacht. Hälfte / Hälfte mit Möhren. Der erste Topi im Jahr "haut" immer gut durch
Bis jetzt hab ich keine Fallen aufgestellt, nein ich besitze nicht mal Fallen. Aber da die Wühlmäuse es ja nicht anders haben wollen, werd ich mir darüber wohl Gedanken machen müssen...
Wenn ich die Erdmandeln rausgeholt habe, kann ich Dir welche schicken.
Bis jetzt hab ich keine Fallen aufgestellt, nein ich besitze nicht mal Fallen. Aber da die Wühlmäuse es ja nicht anders haben wollen, werd ich mir darüber wohl Gedanken machen müssen...
Wenn ich die Erdmandeln rausgeholt habe, kann ich Dir welche schicken.
