Diese Rubrik ist für Blogging-Threads gedacht, in denen Ihr über den Fortgang Eurer Selbstversorger-Projekte berichten könnt.
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Ok, das klingt schon besser.
Ja, wenn du nicht mehr in den Garten gehen magst, mach halt Rasen drauf. dann haben die Hühner was zum Kratzen. Ein paar Kräutertöpfe machen keine Arbeit.
Klima im Vogtland ist wahrscheinlich wirklich nicht so doll, aber das können wir nicht ändern. Urlaub klingt aber gut. Der rettet "alles"
Vielleicht kannst du dich aber mit deiner SV-Erfahrung hier im Forum einbringen. Du bist ja einer der erfahrenen alten Hasen.
Und ... du kennest ja noch den "Ignorieren-Knopf" für den Fall, dass dir jemand auf die Ketten geht.
Naja, die Hunde machen mehr Arbeit als die Schwiemu. Die wohnt zum Glück nicht mit im Haus und ist noch halbwegs eigenständig, bis auf Arztbesuche, Einkaufen usw., wo sie einen Chauffeur braucht. Aber den macht meistens meine Frau.
Aber insgesamt ist seit 3 Jahren halt mehr los als vorher. Da muß man sich die Zeit schon bissl einteilen.
Ja, ich mach die Beete weg und lass Wiese wachsen, säen brauch ich nicht, da wächst eh schon überall Unkraut, weil ich im Sommer nichts mehr machen konnte und wollte.
Hab nun die letzten schönen Tage (eigentlich ja sogar Wochen) angefangen, den Garten, der ja letztes Jahr völig verwarlost ist, wieder bissl her zu richten und gleich mit "um zu bauen".
Behalten werde ich die Obststräucher, die machen ja wenig Arbeit und die ist ja auch nicht so schwer. Bissl ausschneiden und Düngen. Auch fressen die Schnecken die Beeren nicht, nur gegen Vögel muß ich manchmal was machen.
Hab eine Stachelbbeere raus gemacht, die nur rum gemickert hat, so ne Art Mehltau jedes Jahr auf den Beeren.
Dafür hab ich noch ne Johannisbeere, die wild in einer Ecke wuchs (vermutlich von Vögeln ausgesät) gerettet und mit in die Reihe gesetzt.
Dann hab ich ebenfalls halb verwilderte Himbeerruten ausgegraben und auf ein vormaliges Gemüsebeet gesetzt, wo sie jetzt erstmal anwachsen und dann vernünftig weiter kultiviert werden sollen. Die verwilderten muß ich im Zaum halten, also alles Rasenmähergerecht herrichten.
Das alte Hochbeet hab ich fast ganz weg gerissen, aus noch guten Brettern und den Eckpfosten sowie dem noch brauchbaren Dach hab ich ein neues Beet gebaut, so brauchte ich auch nicht die ganze Erde ausheben.
Den großteil der HB-Erde hab ich dann in alte Zinkwannen und die alte löchrige Schubkarre geschüttet, mit Kompost und bissl Dünger angereichert.
Da will ich Mangold und Salat und Kohlrabi rein pflanzen. In die große Wanne sollen 2 Zucchini rein, entsprechend mehr hab ich natürlich gedüngt mit Schafwolle, Kompost, Pferdemistpellets und Hornspänen.
Ich hoffe ja, das sie wenigstens bissl geschützter sind wenn Schneckenalarm ist.
Im GH hab ich ein paar Kübel und große Schalen mit Salat, Rukola und Radieschen besät, Rukola kommt schon raus.
Ins GH sollen dann ein paar Tomaten, aber vor allem Paprika, alles in Töpfen und Kübeln, kommen.
Gurken lasse ich bleiben, die haben die letzten Jahre mehrmals die Blüten abgeworfen wegen Kälteeinbrüchen...Tagelang ne Heizung laufen lassen um 10° im Juli zu erreichen, ist ja Irrsinn...
Ab morgen fange ich an, die restlichen Beete ab zu bauen und nur noch als Gründüngungsflächen, Blumen- und Kräuterbeet zu bewirtschaften.
Also Beeteinfassungen weg machen (ist eh nur vergammeltes Holz), nur grubbern und rechen und dann was aussäen wenn es wärmer ist.
Nur ein Beet werd ich nochmal aufbereiten und dann dort den großen Folientunnel aufbauen für Tomaten.
Naja, die verlodderten Beete hab ich ja auch nicht fotografiert
Irgendwie halbwegs ordentlich soll das Grundstück ja doch aussehen, bloß eben dann mit weniger Arbeit, vor allem sinnloser Arbeit wie Gemüseanbau für die Schnecken.
Das Zeug in Gefäßen aller Art ist ja eigentlich nur Spielerei, satt werden kann man davon ja auch nicht.
2 Zentner Kartoffeln oder 40kg Erdbeeren, die ich früher mal geerntet hab, sind damit nicht zu machen
Apropos Erdbeeren: in das Beet mit dem Dach werd ich ein paar pflanzen, 3 Jahre dürfte das Beet noch halten und wenigstens mal ein paar zum Naschen könnten ja dran sein. Dieses Jahr ein paar Salate und Kohlrabi dazwischen, die Jungpflanzen sind ja noch klein und tragen erst nächstes Jahr.
Mit dem Dach drüber kann ich sie auch bissl verfrühen.
Das Zeug in Gefäßen aller Art ist ja eigentlich nur Spielerei, satt werden kann man davon ja auch nicht.
Sag das nicht. Aus Kübeln kann man schon einiges ernten. Ok, Kartoffeln lohnt sich wirklich nicht. Aber manches Gemüse (Kohlrabi, Mangold, Zucchini, Gurken, Tomaten, Stangenbohnen, Paprika, Salat ...) macht sich gut in Kübeln. Auf der Terrasse in meiner letzten Wohnung konnte ich mich den Sommer über aus den Kübeln ernähren. Die Stangen der Stangenbohnen hatte ich an dem Balkon über meiner Terrasse festgebunden und reichlich Ernte.
Ist schon klar, hab ja auch schon etliches im Kübel gepflanzt und geerntet. Aber ich muß hier eben viel irgendwie in GH oder unter Folien anbauen, und dazu kommt das Schneckenproblem bei jedem Niederschlagsereignis. Der Aufstellplatz für große Mengen an Kübeln ist auch nicht vorhanden, früher hab ich 50 Tomaten in 2 GH gehabt, sowas geht in Kübeln einfach nicht.
Und die Erde von den Beeten will ich halt auch nicht benutzen, ich vermute ja, das sich Krankheitserreger und Schädlinge sowie irgendwelche Mängel "angereichert" haben. Also muß ich gekaufte Erde nehmen, zumindest zum Teil. Das artet dann alles auch wieder in Mehrarbeit aus.
Aber ich kann natürlich dann mal noch in Tomatenkübel Buschbohnen pflanzen oder sowas ähnlich kombinieren. Aber es ersetzt natürlich keine 100m2 Beetfläche.