öhm, nö,Rohana hat geschrieben:Auch in dem Fall werden die benachteiligt die im letzten Jahr eine schlechte Ernte hatten weil die Differenz niedriger ist...
Also ja, wer letztes Jahr ne schlechte Ernte hatte, könnte einen Nachteil gegenüber dem haben der ne gute Ernte hatte.
Allerdings ist das von mir erwähnte Geld keine Ausgleichszahlung für schlechte Ernten, denn so etwas sollte ein guter Landwirt immer einkalkuliert haben und möglichst so wirtschaften* das er das selber abfedern kann.
Hier geht es um Nothilfen die durch Extremwetterlagen ausgelöste Stark- und Totalernteverluste abfedern sollen. An sonsten würde ja das eintreffen was du schon zu Recht als negativ angekreidet hattest:
Aber auch diese Nothilfe sollte mMn nicht zur Regelmäßigkeit werden. Landwirte sollten noch eher als alle anderen begriffen haben das wir einen Klimawandel erleben und ihre Arbeitsweise darauf einstellen. siehe Sternchen.Rohana hat geschrieben:dass nicht die Betriebe die schlecht kalkulieren bzw. schlecht wirtschaften am meisten "gewinnen". Der, der jetzt trotz Dürre und Mindererträgen kein Grundfutter zukaufen muss weil er schon im Voraus gekauft/gut auf Vorrat gewirtschaftet hat, hat jetzt die Arschkarte im Gegensatz zu dem, der sich einfach verzockt hat....
Grüße Rati
*hier kommen dann die faktoren ins Spiel die in allen Diskussionsrunden so erwähnt werden.
zB:
-vielfältige Feldfrucht
-Viehbestände nach der eigenen Futtererzeugungskapazität ausrichten
- Erosionsschutz u.ä.
-Rücklagen bilden(eigene oder in Bäuerlichen Gemeinschaften
- anpassung der jahresabläufe an verschobenen jahreszeiten
- und, und, und

