Glyphosat-Diskussion

Rati
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1701

Beitrag von Rati »

Rohana hat geschrieben:Auch in dem Fall werden die benachteiligt die im letzten Jahr eine schlechte Ernte hatten weil die Differenz niedriger ist...
öhm, nö, :)
Also ja, wer letztes Jahr ne schlechte Ernte hatte, könnte einen Nachteil gegenüber dem haben der ne gute Ernte hatte.
Allerdings ist das von mir erwähnte Geld keine Ausgleichszahlung für schlechte Ernten, denn so etwas sollte ein guter Landwirt immer einkalkuliert haben und möglichst so wirtschaften* das er das selber abfedern kann.
Hier geht es um Nothilfen die durch Extremwetterlagen ausgelöste Stark- und Totalernteverluste abfedern sollen. An sonsten würde ja das eintreffen was du schon zu Recht als negativ angekreidet hattest:
Rohana hat geschrieben:dass nicht die Betriebe die schlecht kalkulieren bzw. schlecht wirtschaften am meisten "gewinnen". Der, der jetzt trotz Dürre und Mindererträgen kein Grundfutter zukaufen muss weil er schon im Voraus gekauft/gut auf Vorrat gewirtschaftet hat, hat jetzt die Arschkarte im Gegensatz zu dem, der sich einfach verzockt hat....
Aber auch diese Nothilfe sollte mMn nicht zur Regelmäßigkeit werden. Landwirte sollten noch eher als alle anderen begriffen haben das wir einen Klimawandel erleben und ihre Arbeitsweise darauf einstellen. siehe Sternchen.

Grüße Rati

*hier kommen dann die faktoren ins Spiel die in allen Diskussionsrunden so erwähnt werden.
zB:
-vielfältige Feldfrucht
-Viehbestände nach der eigenen Futtererzeugungskapazität ausrichten
- Erosionsschutz u.ä.
-Rücklagen bilden(eigene oder in Bäuerlichen Gemeinschaften
- anpassung der jahresabläufe an verschobenen jahreszeiten
- und, und, und
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Rohana
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1702

Beitrag von Rohana »

Sorry, das Klimawandel-Argument hängt mir zum Hals raus. Was genau sollen damit diejenigen anfangen, die im letzten Jahr abgesoffen sind und dieses Jahr vertrocknet? Sollen die Wüstenreis anbauen oder die vielen anderen Pflanzen, die sowohl mit ersaufen als auch mit verdursten super klarkommen? :grinblum: Dein Sternchen ist leider auch hinfällig denn genau dies wird bereits getan, schon länger als es den "Klimawandel" und die Diskussionen darüber gibt. Hilft trotzdem nicht gegen Extremwetterereignisse wie dieses Jahr, wo von unseren 5 Kulturen eine (!) einen halbwegs durchschnittlichen Ertrag hatte - und wir sind nichtmal extrem betroffen gewesen. Bei ständig wachsenden Anforderungen nebenbei (bitte nicht mehr spritzen sondern dies und das und jenes tun, mehr Tierwohl, mehr Kontrollen, mehr... ), die immer mehr Kosten verursachen, sollen wir natürlich noch einen draufsetzen und NOCH MEHR ... ja was auch immer. Es wird eh nie genug sein.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1703

Beitrag von Rati »

Rohana hat geschrieben:Sorry, das Klimawandel-Argument hängt mir zum Hals raus...
mag ja sein, das ändert aber nix daran das es nun mal so ist, :aeh:
Rohana hat geschrieben: Dein Sternchen ist leider auch hinfällig denn genau dies wird bereits getan, schon länger als es den "Klimawandel" und die Diskussionen darüber gibt. Hilft trotzdem nicht gegen Extremwetterereignisse wie dieses Jahr, wo von unseren 5 Kulturen eine (!) einen halbwegs durchschnittlichen Ertrag hatte - und wir sind nichtmal extrem betroffen gewesen.
mußt schon alle Sternche lesen Rohana:
Rati hat geschrieben:Rücklagen bilden(eigene oder in bäuerlichen Gemeinschaften)-.....- und, und, und...
vor allem das letzte. Denkt euch halt was aus, ihr habt doch die Macht am Acker und wenn es euch zu sehr frustet, produziert ihr halt nur noch für euch und/oder macht nen anderen Job. :aeh:
Wenn mein Chef von mir plötzlich andere Sachen oder mehr Sachen verlangt, kann ich entweder versuchen mich der Herausforderung zu stellen, oder ne'n Betriebsrat gründen oder ich kann kündigen. :aeh:

Grüße & schönes Wochenende
Rati
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1704

Beitrag von Rohana »

Sag ich ja, redet sich so schön einfach. :)
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1705

Beitrag von Rati »

Hab nicht behauptet das es leicht wäre. :)

Grüße Rati
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1706

Beitrag von Sonnenstrahl »

Gestern 700 km mit dem Auto gefahren und keine Fliegen an der Scheibe..... :hmm:
Gelöschter Benutzer 54

Re: Glyphosat-Diskussion

#1707

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

flammenwerfer-traktoren als alternative unkraut- und schädlingsbekämpfung:

https://nerdist.com/flamethrowers-tract ... h-science/
Benutzer 4754 gelöscht

Re: Glyphosat-Diskussion

#1708

Beitrag von Benutzer 4754 gelöscht »

kraut_ruebe hat geschrieben:flammenwerfer-traktoren als alternative unkraut- und schädlingsbekämpfung:

https://nerdist.com/flamethrowers-tract ... h-science/
Die Abflammtechnik ist "ein alter Hut" und hat drei entscheidende Nachteile:
1. nur vor dem Auflaufen der Kultur einsetzbar
2. die Maschinen schlucken imense Mengen Gas und machen das Verfahren sehr teuer.
3. es wirkt nur auf kleine Unkräuter, altverunkrautung und wurzelunkräuter lachen nur darüber.

Nebenbei ist die CO2-Bilanz dieses Verfahrens grauenhaft.

Durch Punkt 1 und 2 kommt die abflammtechnik in DE fast ausschließlich in Sonderkulturbetrieben der Bio-Branche zum Einsatz.
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Taraxacum
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1709

Beitrag von Taraxacum »

Bei der diesjährigen Trockenheit wäre das der Supergau bei den vertrockneten Äckern und Feldrändern sowie den angrenzenden Wäldern geworden. Hat so schon genug gebrannt hier ringsum. Also auch kein Allheilmittel.
Gelöschter Benutzer 54

Re: Glyphosat-Diskussion

#1710

Beitrag von Gelöschter Benutzer 54 »

die suche nach allheilmittel hat uns zum status quo gebracht.

von der idee, irgendwas für alles und jedes zu nutzen, wieder abzukommen, wäre der erste schritt zur besserung. bzw. ist er, siehe praxisbericht von ölkanne - wos für manche bios passt, machen sies ja schon.
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