Glyphosat-Diskussion

Rati
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1701

Beitrag von Rati »

Rohana hat geschrieben:...Ich meinte auch eher die Zuverlässigkeit, denn du kannst mir viel erzählen wie toll diese und jene Früchte erlöst hätten, blah.. verstehst? Da es ja über den tatsächlichen Verlust bei der Ernte geht, wird immer noch der mehr profitieren der tatsächlich mehr Verluste hat, unabhängig von seiner Gesamtgrösse. Ob und in welcher Höhe die Hilfen für die regulären Feldfrüchte kommen, ist auch noch gar nicht raus...
klar entschieden ist es noch nicht, und is ja auch Ländersache, aber nach meinem Wissensstand hat Frau Klöckner vorgeschlagen nach Bedarf und Bedürftigkeit zu trennen.
Bedarf hat der welcher im Vergleich zum Vorjahr min. 30% Verluste hat, bedürftig ist wer ohne Nothilfe pleite wäre.
Also, ist es egal was der Acker ohne Dürre theoretisch erbracht hätten, Maßstab ist die letzte Ernte.... behaupte ich jetzt mal. :aeh:

Grüße Rati
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1702

Beitrag von Rohana »

Dann kannst du in jedem normalen Jahr nach einem guten Jahr auch Bedarf haben ;) da muss schon ein Durchschnitt rangezogen werden von mindestens 3 Ernten...
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Rati
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1703

Beitrag von Rati »

Rohana hat geschrieben:Dann kannst du in jedem normalen Jahr nach einem guten Jahr auch Bedarf haben ;) ...
neeee, kannst'de nich, :)
weil das ein Nothilfeprogramm für die diesjährige Dürre sein soll und ne einmalige Leistung ist.

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Re: Glyphosat-Diskussion

#1704

Beitrag von Manuela »

Oelkanne hat geschrieben:
Die Erstattung nicht genutzter Mittel der Krisenreserve:
In jedem Haushaltsjahr werden die Direktzahlungen aller landwirtschaftlichen Betriebe, die mehr als 2.000 Euro Direktzahlungen erhalten, um ca. 1,5% gekürzt. Diese Mittel stehen zur Finanzierung von gezielten Maßnahmen im Falle einer Krise im Agrarsektor zur Verfügung. Werden die Mittel nicht genutzt, weil keine Krise vorlag oder Krisenmaßnahmen über andere Quellen finanziert wurden, erhalten landwirtschaftliche Betriebe, die Direktzahlungen beantragen, im folgenden Haushaltsjahr eine Erstattung in Höhe des gekürzten Beitrags. Wird die Krisenreserve nur zum Teil genutzt, erfolgt die Erstattung anteilig.
Wird jetzt diese Krisenreserve genutzt, oder ist diese Notfallhilfe wieder "frisches" Geld?
oder Krisenmaßnahmen über andere Quellen finanziert wurden
warum muss man, wenn doch Geld für Krisen zurück gelegt wird, überhaupt über andere Quellen finanzieren :hmm:
das dürfte doch dann eigentlich nur "Kleinbetriebe" betreffen, die weniger als 2000€ erhalten und das werden wohl nicht mehr sooooo viele sein :hmm:
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1705

Beitrag von Rohana »

Rati hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben:Dann kannst du in jedem normalen Jahr nach einem guten Jahr auch Bedarf haben ;) ...
neeee, kannst'de nich, :)
weil das ein Nothilfeprogramm für die diesjährige Dürre sein soll und ne einmalige Leistung ist.

Grüße Rati
Auch in dem Fall werden die benachteiligt die im letzten Jahr eine schlechte Ernte hatten weil die Differenz niedriger ist. Durchschnittswerte zu nehmen macht schon Sinn. Ist die selbe Augenwischerei wie wenn die Medien behaupten der Milchpreis wäre durch die Decke gegangen weil er sich um drölfzig Prozent zum Vorjahresmonat gesteigert hat und dabei ist er nur knapp auf oder über dem Niveau eines langjährigen Mittels...
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1706

Beitrag von Rati »

Rohana hat geschrieben:Auch in dem Fall werden die benachteiligt die im letzten Jahr eine schlechte Ernte hatten weil die Differenz niedriger ist...
öhm, nö, :)
Also ja, wer letztes Jahr ne schlechte Ernte hatte, könnte einen Nachteil gegenüber dem haben der ne gute Ernte hatte.
Allerdings ist das von mir erwähnte Geld keine Ausgleichszahlung für schlechte Ernten, denn so etwas sollte ein guter Landwirt immer einkalkuliert haben und möglichst so wirtschaften* das er das selber abfedern kann.
Hier geht es um Nothilfen die durch Extremwetterlagen ausgelöste Stark- und Totalernteverluste abfedern sollen. An sonsten würde ja das eintreffen was du schon zu Recht als negativ angekreidet hattest:
Rohana hat geschrieben:dass nicht die Betriebe die schlecht kalkulieren bzw. schlecht wirtschaften am meisten "gewinnen". Der, der jetzt trotz Dürre und Mindererträgen kein Grundfutter zukaufen muss weil er schon im Voraus gekauft/gut auf Vorrat gewirtschaftet hat, hat jetzt die Arschkarte im Gegensatz zu dem, der sich einfach verzockt hat....
Aber auch diese Nothilfe sollte mMn nicht zur Regelmäßigkeit werden. Landwirte sollten noch eher als alle anderen begriffen haben das wir einen Klimawandel erleben und ihre Arbeitsweise darauf einstellen. siehe Sternchen.

Grüße Rati

*hier kommen dann die faktoren ins Spiel die in allen Diskussionsrunden so erwähnt werden.
zB:
-vielfältige Feldfrucht
-Viehbestände nach der eigenen Futtererzeugungskapazität ausrichten
- Erosionsschutz u.ä.
-Rücklagen bilden(eigene oder in Bäuerlichen Gemeinschaften
- anpassung der jahresabläufe an verschobenen jahreszeiten
- und, und, und
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1707

Beitrag von Rohana »

Sorry, das Klimawandel-Argument hängt mir zum Hals raus. Was genau sollen damit diejenigen anfangen, die im letzten Jahr abgesoffen sind und dieses Jahr vertrocknet? Sollen die Wüstenreis anbauen oder die vielen anderen Pflanzen, die sowohl mit ersaufen als auch mit verdursten super klarkommen? :grinblum: Dein Sternchen ist leider auch hinfällig denn genau dies wird bereits getan, schon länger als es den "Klimawandel" und die Diskussionen darüber gibt. Hilft trotzdem nicht gegen Extremwetterereignisse wie dieses Jahr, wo von unseren 5 Kulturen eine (!) einen halbwegs durchschnittlichen Ertrag hatte - und wir sind nichtmal extrem betroffen gewesen. Bei ständig wachsenden Anforderungen nebenbei (bitte nicht mehr spritzen sondern dies und das und jenes tun, mehr Tierwohl, mehr Kontrollen, mehr... ), die immer mehr Kosten verursachen, sollen wir natürlich noch einen draufsetzen und NOCH MEHR ... ja was auch immer. Es wird eh nie genug sein.
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1708

Beitrag von Rati »

Rohana hat geschrieben:Sorry, das Klimawandel-Argument hängt mir zum Hals raus...
mag ja sein, das ändert aber nix daran das es nun mal so ist, :aeh:
Rohana hat geschrieben: Dein Sternchen ist leider auch hinfällig denn genau dies wird bereits getan, schon länger als es den "Klimawandel" und die Diskussionen darüber gibt. Hilft trotzdem nicht gegen Extremwetterereignisse wie dieses Jahr, wo von unseren 5 Kulturen eine (!) einen halbwegs durchschnittlichen Ertrag hatte - und wir sind nichtmal extrem betroffen gewesen.
mußt schon alle Sternche lesen Rohana:
Rati hat geschrieben:Rücklagen bilden(eigene oder in bäuerlichen Gemeinschaften)-.....- und, und, und...
vor allem das letzte. Denkt euch halt was aus, ihr habt doch die Macht am Acker und wenn es euch zu sehr frustet, produziert ihr halt nur noch für euch und/oder macht nen anderen Job. :aeh:
Wenn mein Chef von mir plötzlich andere Sachen oder mehr Sachen verlangt, kann ich entweder versuchen mich der Herausforderung zu stellen, oder ne'n Betriebsrat gründen oder ich kann kündigen. :aeh:

Grüße & schönes Wochenende
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1709

Beitrag von Rohana »

Sag ich ja, redet sich so schön einfach. :)
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Re: Glyphosat-Diskussion

#1710

Beitrag von Rati »

Hab nicht behauptet das es leicht wäre. :)

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