Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1671

Ungelesener Beitrag von emil17 »

kaulli hat geschrieben:Es ist auch nicht besonders motivierend, wenn man fürs Nichtstun ungefähr gleich viel Geld bekommt.
Deshalb kein Geld ohne Leistung - wäre meine Idee. Ausgenommen Kranke und Alleinerzieher oder bei Paaren eben einer davon.
Wer nicht arbeitet, soll nicht essen, diese Einstellung ist zum Glück überholt - die jüngere Geschichte zeigt warum.
Zudem gab und gibt es genug Leute, für die kein Geld ohne Leistung schlicht nicht zutrifft, weil sie viel Geld haben, ohne je gearbeitet zu haben. Um das abzustellen, müsste man das Erben verbieten, denn es verletzt das Recht auf Chancengleichheit. Also müsste es heissen "Kein Geld von anderen ohne Leistung"

Dann müsste man differenzieren nach solchen, die ohne eigenes Verschulden arbeitslos geworden sind, und immer und ausnahmslos den Grundbezug bei Untätigkeit niedriger ansetzen als jedes Arbeitsentgelt - also Mindestlohn.

Man kann eben nicht alle gleich und alle gerecht behandeln, deswegen ist das Durchfüttern einiger Fauler auf Kosten der Allgemeinheit die weniger schlechte Lösung, als kein Geld ohne Leistung.
Dazu würde konsequenterweise eine höhere Besteuerung aller leistungsloser Einkommen gehören.
Dann müssten Konsumsteuern wie die Mehrwertsteuer abgeschafft werden, denn sie trifft diejenigen härter, die wenig haben, weil sie alles für ihre Lebenshaltung ausgeben müssen.
kaulli hat geschrieben:Dann kann man Glyphosat verbieten und Unkraut jäten lassen - gesund für alle!
Das ist eine ganz andere Geschichte und hat damit nichts zu tun.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1672

Ungelesener Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

ich bin ja für 5 Zwangarbeitstage für alle Deutschen wahlweise in der Landwirtschaft oder der Pflege.
kaulli
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1673

Ungelesener Beitrag von kaulli »

emil17 hat geschrieben:
kaulli hat geschrieben:Dann kann man Glyphosat verbieten und Unkraut jäten lassen - gesund für alle!
Das ist eine ganz andere Geschichte und hat damit nichts zu tun.
Warum eigentlich?
Es ist doch klar, dass manche Arbeiten keiner machen will, wenn jeder auch Geld bekommt, wenn er nichts tut.
Mit welchem Argument soll man Unkraut jäten und vor allem wer, wenn es auch mit Glyphosat einfacher geht?
Liebe Grüße Kaulli
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Rohana
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1674

Ungelesener Beitrag von Rohana »

Weil Glyphosat die Kultur gleich mit umbringt. Ist nicht unbedingt Sinn und Zweck der Sache. :roll:
Mein kleiner Neffe der unbedingt im Garten helfen wollte hatte die selbe Wirkung... hat beim Möhren jäten doch glatt die Möhren mit weggejätet - super. :ohm:
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
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emil17
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Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1675

Ungelesener Beitrag von emil17 »

Zwangsarbeitseinsatz für Arbeitsunwillige um die Produktion zu verbilligen (der Zweck von Glyphosat) und damit die Gewinne von Unternehmen zu erhöhen, erinnert mich verzweifelt an was schon wieder? Die 1930er Jahre sind zum Glück vorbei, das war nicht gerade die beste Zeit des vergangenen Jahrhunderts.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1676

Ungelesener Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

https://www.watson.de/wirtschaft/geld/7 ... -wenigsten 4 Landwirtschaftsberufe unter den 1 Zehn.
centauri

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1677

Ungelesener Beitrag von centauri »

Da geht es um Ausbildung. :pfeif:
Benutzer 2354 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1678

Ungelesener Beitrag von Benutzer 2354 gelöscht »

wird aber danach nicht wirklich besser :holy:
Benutzer 72 gelöscht

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1679

Ungelesener Beitrag von Benutzer 72 gelöscht »

emil17 hat geschrieben:und damit die Gewinne von Unternehmen zu erhöhen,
ah, danke!
Jetzt fällt mir wieder ein, warum ich mich an dem "die müssten qualifiziert sein" gestört habe......
Wo ich damals auf den Höfen gearbeitet hab, bekam ich Kost und Logis und ein Taschengeld, welches mir "die Unternehmerfamilie" zahlte, nicht der Staat.
ich hab mehr oder weniger den ganzen Tag gearbeitet und zusätzlich hat der Bauer auch versucht, mir einiges zu zeigen und zu erklären.
Er hat mir Antworten gegeben, wenn ich gefragt habe.
Er hat keine Qualifikation erwartet, sondern mir gezeigt, wie man´s macht. :im:
(es dürfte nicht daran liegen, dass ich so ein besonderer Mensch bin, dass es für ihn trotzdem das Taschengeld wert war...)

Ich hacke freiwillig Unkraut, weil ich der Natur kein Glyphosat oder was auch immer zumuten will.
Das ist keine Motivation?? :hmm:

Übrigens gibt es sehr wohl Pflanzen, die Glyphosat "vertragen", das ist ja das tolle an den genmanipulierten Mais- und Soya (?) erfindungen von Monsanto :roll: eine tolle Arbeitserleicherung..... Leider wegen der blöden Bürokratie in manchen Ländern verboten.
ihno hat geschrieben:wird aber danach nicht wirklich besser
sag an, in welchen dem Menschen dienenden Berufen verdient man spürbar besser?
Bzw. wo verdient man besser und warum?!
centauri

Re: Meldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

#1680

Ungelesener Beitrag von centauri »

ihno hat geschrieben:wird aber danach nicht wirklich besser :holy:
Kommt eben darauf an wie es weiter geht! Keiner muss einfach nur Fachkraft bleiben. Ich hätte ja auch mein Leben lang in der Erde rum graben können. War aber nicht mein Ding. ;)
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