kaulli hat geschrieben:Es ist auch nicht besonders motivierend, wenn man fürs Nichtstun ungefähr gleich viel Geld bekommt.
Deshalb kein Geld ohne Leistung - wäre meine Idee. Ausgenommen Kranke und Alleinerzieher oder bei Paaren eben einer davon.
Wer nicht arbeitet, soll nicht essen, diese Einstellung ist zum Glück überholt - die jüngere Geschichte zeigt warum.
Zudem gab und gibt es genug Leute, für die kein Geld ohne Leistung schlicht nicht zutrifft, weil sie viel Geld haben, ohne je gearbeitet zu haben. Um das abzustellen, müsste man das Erben verbieten, denn es verletzt das Recht auf Chancengleichheit. Also müsste es heissen "Kein Geld von anderen ohne Leistung"
Dann müsste man differenzieren nach solchen, die ohne eigenes Verschulden arbeitslos geworden sind, und immer und ausnahmslos den Grundbezug bei Untätigkeit niedriger ansetzen als jedes Arbeitsentgelt - also Mindestlohn.
Man kann eben nicht alle gleich und alle gerecht behandeln, deswegen ist das Durchfüttern einiger Fauler auf Kosten der Allgemeinheit die weniger schlechte Lösung, als kein Geld ohne Leistung.
Dazu würde konsequenterweise eine höhere Besteuerung aller leistungsloser Einkommen gehören.
Dann müssten Konsumsteuern wie die Mehrwertsteuer abgeschafft werden, denn sie trifft diejenigen härter, die wenig haben, weil sie alles für ihre Lebenshaltung ausgeben müssen.
kaulli hat geschrieben:Dann kann man Glyphosat verbieten und Unkraut jäten lassen - gesund für alle!
Das ist eine ganz andere Geschichte und hat damit nichts zu tun.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.