Hi penelope
penelope hat geschrieben:Ich bin ja grundsätzlich optimistisch, aber aus der Tatsache, dass sich da ein paar Leute zusammenfinden, die einmal für 2 oder 3 Stunden eine Jagdt stören zu schließen, dass da sicherlich die Bereitschaft da wäre, in zuverlässigen Schichten an ca. 200 Tagen im Jahr die kompletten Nächte durch Herden zu bewachen finde ich mal wirklich weit hergeholt.?)
falls du Zeit hast, mal ab Seite 110 so ein wenig durch meine Beiträge zu schmökern, da habe ich mehrfach versucht genauer zu erklären wie das so gemeint ist und wie Wölfe zu reagieren pflegen.
Ganz kurz:
Dies sollte keine Alleinmaßnahme sein
es bedarf keines ganzjährigem Schichtbetrieb
es gibt viele je nach regionalen Bedingungen machbare Maßnahmen, mensch muß sie nur finden wollen.
penelope hat geschrieben:Der Wolf ist in vielen Gegend inzwischen halt nicht ein einmaliges "Event" sondern schnöder Alltag. Das ist ja das Problem....
eigentlich nicht, denn wie in der letzten hier veröffentlichten Statistik der Jägerschaft sichtbar, gibt es sinkende Nutztierverluste bei stiegenden Wolfspopulationen. Und der Trent, je etablierter das Rudel des to weniger Nutztierschäden ist dort auch bestätigt.
penelope hat geschrieben:(Mal ganz abgesehen davon: sollte ich (aus welchem Grund auch immer) nachts eine Schafherde im Wolfsgebiet zu bewachen und merke ich dann, dass sich ein Rudel Wölfe nähert: ich seh zu das ich Land gewinne und hoffe auf viel Glück und ein kleines Wunder für die Schafe. Was soll man da (ohne Waffe) denn ausrichten können?)
Auch dazu habe ich in der Disskusion ab Seite 110 schon genaur zu geschrieben.
Kurz:
vergleiche nicht die Situation hier mit den Bildern aus irgendwelchen Fimen in denen ausgehungerte Großwolfsruden arglose Menschen reißen.
Das Bild vom Wolf ist verfälscht.
Nein der Wolf ist kein Kuscheltier, aber auch keine bestie die jeden immer angreifen würde.
Grüße Rati
