Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
- fuxi
- Förderer 2019

- Beiträge: 4003
- Registriert: Di 3. Aug 2010, 10:24
- Wohnort: Ruhrgebiet, Klimazone 8a
- Kontaktdaten:
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
@outdoorfreak
Dann musst du schon eine Menge Grundwissen gehabt haben, hast um Längen bessere Intuition als ich, oder hast ncoh nicht viel daraus versucht umzusetzen.
Ich fand die Seymour-Bücher toll zum Appetit-Machen, aber zum "Kochen" brauchte ich dann doch ausführlichere Bücher.
Dann musst du schon eine Menge Grundwissen gehabt haben, hast um Längen bessere Intuition als ich, oder hast ncoh nicht viel daraus versucht umzusetzen.
Ich fand die Seymour-Bücher toll zum Appetit-Machen, aber zum "Kochen" brauchte ich dann doch ausführlichere Bücher.
We have normality. Anything you still can’t cope with is therefore your own problem.
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Hallo,
ich bin dem Seymour und seinen Büchern bis heute dankbar, da er mich mit dem SV-Virus infiziert hat.
Und diese "Krankheit" kann ich nur weiterempfehlen.
Zwar kann man in jedes Thema bei ihm nur reinschnuppern, aber wenn man sich spezialisieren will, dann gibt es eben die weiterführende Literatur oder hier unser Forum und natürlich die Praxis des Probierens.
Dagmar
ich bin dem Seymour und seinen Büchern bis heute dankbar, da er mich mit dem SV-Virus infiziert hat.
Und diese "Krankheit" kann ich nur weiterempfehlen.
Zwar kann man in jedes Thema bei ihm nur reinschnuppern, aber wenn man sich spezialisieren will, dann gibt es eben die weiterführende Literatur oder hier unser Forum und natürlich die Praxis des Probierens.
Dagmar
"Ich weiß, daß ich nichts weiß"
-
outdoorfreak
- Beiträge: 256
- Registriert: Fr 26. Nov 2010, 23:22
- Wohnort: Saarland und Frankreich/Vogesen
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
@fuxi
Kennst du den Spruch "Probieren geht über studieren"? Man kann so viele tolle Bücher haben wie man will. Sie können mit Sicherheit eine gute Hilfe sein. Trotzdem geht nichts über eigenes probieren und eigene Erfahrungen. Und da kommt man meistens nicht um Fehler drumherum. Aus Fehlern lernt man am allermeisten.
Und wenn man Leute kennt, von denen man sich ne Menge abschauen kann bringt auch mehr, als nur Bücher zu wälzen.
Daher denke ich, wenn sich jemand mit Nahrungsmitteln versorgen will, reichen 1-2 allerhöchstens 3 gute Bücher aus.
@Sabi(e)ne
Für mich ist Selbstversorgen mehr als "nur" Nahrungsmittel anbauen. Handwerk und Kunst, Kochen und mit Sicherheit medizinisches u. heilerisches Wissen und noch viel mehr gehört da auch dazu. Und als Veganer ist es sowieso viel leichter, wenn man nur Gemüse, Obst und Getreide anbaut. Mit Tierhaltung hab ich nichts zu tun.
Kennst du den Spruch "Probieren geht über studieren"? Man kann so viele tolle Bücher haben wie man will. Sie können mit Sicherheit eine gute Hilfe sein. Trotzdem geht nichts über eigenes probieren und eigene Erfahrungen. Und da kommt man meistens nicht um Fehler drumherum. Aus Fehlern lernt man am allermeisten.
Und wenn man Leute kennt, von denen man sich ne Menge abschauen kann bringt auch mehr, als nur Bücher zu wälzen.
Daher denke ich, wenn sich jemand mit Nahrungsmitteln versorgen will, reichen 1-2 allerhöchstens 3 gute Bücher aus.
@Sabi(e)ne
Für mich ist Selbstversorgen mehr als "nur" Nahrungsmittel anbauen. Handwerk und Kunst, Kochen und mit Sicherheit medizinisches u. heilerisches Wissen und noch viel mehr gehört da auch dazu. Und als Veganer ist es sowieso viel leichter, wenn man nur Gemüse, Obst und Getreide anbaut. Mit Tierhaltung hab ich nichts zu tun.
Wir müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen.
Mahatma Ghandi
Mahatma Ghandi
-
Sabi(e)ne
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
@outdoorfreak: Ohne Tiere geht aber nicht mal in Indien oder China Landwirtschaft - der tierische Dünger macht die Erde erst lebendig und ertragreich.
Und ohne Tiere (ab wann ist ein Lebewesen bei dir Tier? Amöbe? Bakterie?) verpaßt du eine Menge Spaß und Lernen.
Bei der Geburt eines Tieres dabei zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis, sogar Bienen und Hummeln sind absolut faszinierend.
Leben ist nun mal auch Sterben - ohne Tod kein Leben.
Und das lernt man aus keinem Buch....
Und ohne Tiere (ab wann ist ein Lebewesen bei dir Tier? Amöbe? Bakterie?) verpaßt du eine Menge Spaß und Lernen.
Bei der Geburt eines Tieres dabei zu sein, ist ein einmaliges Erlebnis, sogar Bienen und Hummeln sind absolut faszinierend.
Leben ist nun mal auch Sterben - ohne Tod kein Leben.
Und das lernt man aus keinem Buch....
-
Faehrtensucher
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Hallo outdoorfreak
Ich denke es lohnt sich kaum auf kleiner Fläche Getreide anzubauen, aus ökonomischer Sicht. Gutes Bio-Getreide bekommst du, wie Manfred schon sagte, recht preiswert. Wenn du mal beim Bauern oder so nachfragst bekommst es vielleicht zum Großhandelspreis.
Machst du es aber wegen der Sache willens, weil du einfach Getreide selbst anbauen möchtest sieht es schon wieder anders aus.
Nochmal zum Thema Gesundheit, ich denke da ist es auch wieder eine Frage, wie man das Getreide zuberreitet und wie viel man davon isst. Ein Beispiel: Arthur Hermes, ein schweizer Bergbauer der auf einem Einsödhof lebte, ist glaube ich 98 Jahre alt geworden.
Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es da Forschungen, die belegen, dass bestimmte Giftstoffe beim Einweichen in Wasser und beim Kochen zum größten Teil zerstört werden, oder positiv ausgedrückt, das Getreide wird bekömmlicher.
Die frühere Bauernkultur hat Getreide auch hauptsächlich als Brei zu sich genommen. Dieses Wissen ist ja, wie schon angesprochen, größtenteils verloren gegangen.
Ich denke es lohnt sich kaum auf kleiner Fläche Getreide anzubauen, aus ökonomischer Sicht. Gutes Bio-Getreide bekommst du, wie Manfred schon sagte, recht preiswert. Wenn du mal beim Bauern oder so nachfragst bekommst es vielleicht zum Großhandelspreis.
Machst du es aber wegen der Sache willens, weil du einfach Getreide selbst anbauen möchtest sieht es schon wieder anders aus.
Nochmal zum Thema Gesundheit, ich denke da ist es auch wieder eine Frage, wie man das Getreide zuberreitet und wie viel man davon isst. Ein Beispiel: Arthur Hermes, ein schweizer Bergbauer der auf einem Einsödhof lebte, ist glaube ich 98 Jahre alt geworden.
Storl, Wolf-Dieter 1992: Der Garten als Mikrokosmos. Biologische Naturgeheimnisse als Weg zur besseren Ernte; München, S. 353.Als Hauptnahrungsmittel gilt immer ein Getreide (Roggen, Weizen, Gerste, Hafer), das er über Nacht, einen ‚Mondprozess' nachvollziehend, einweichen lässt. Am nächsten Morgen werden die Körner ganz langsam gekocht, um den Reifevorgang des ‚Sonnenprozesses' weiter zu steigern.
Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es da Forschungen, die belegen, dass bestimmte Giftstoffe beim Einweichen in Wasser und beim Kochen zum größten Teil zerstört werden, oder positiv ausgedrückt, das Getreide wird bekömmlicher.
Die frühere Bauernkultur hat Getreide auch hauptsächlich als Brei zu sich genommen. Dieses Wissen ist ja, wie schon angesprochen, größtenteils verloren gegangen.
-
Faehrtensucher
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Ein Zweites Beispiel:
http://www.youtube.com/watch?v=81Ueu--ufTM
Die interessiert nur das Geld auf ihrem Konto, wie die ganzen Enzyme auf den Körper wirken wissen sie nicht.
Soviel dazu ob nun Getreide gesund oder ungesund ist.
http://www.youtube.com/watch?v=81Ueu--ufTM
Die interessiert nur das Geld auf ihrem Konto, wie die ganzen Enzyme auf den Körper wirken wissen sie nicht.
Soviel dazu ob nun Getreide gesund oder ungesund ist.
- Narrenkoenig
- Förderer 2019

- Beiträge: 682
- Registriert: Fr 30. Mär 2012, 22:45
- Wohnort: Rastatt BaWü
- Kontaktdaten:
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Bei dieser Sichtweise ist alles was wir im Garten oder aufm Acker tun nur Firlefanz, außer bei den Hauptamtlichen.Faehrtensucher hat geschrieben:
Ich denke es lohnt sich kaum auf kleiner Fläche Getreide anzubauen, aus ökonomischer Sicht..
Billiger wie selbstgezogen ist Aldi und Co immer.
Das ganze nur auf Ökonomischer Grundlage betrachten ist eine sehr einseitige Herangehensweise.
Grüße
Robert
Ich bin zur Vernunft gekommen,
leider war sie grad nicht da.
leider war sie grad nicht da.
-
Faehrtensucher
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
Hallo Robert
Ja, da stimme ich dir zu, es nur aus dieser Sicht zu sehen wäre beschränkend.
Ja, da stimme ich dir zu, es nur aus dieser Sicht zu sehen wäre beschränkend.
-
Sabi(e)ne
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
der Getreideanbau ist das geringste der Probleme , viel wichtiger ist das Dreschen.
Ich hab grad aus der Bücherei "Das Handbuch der Selbstversorgung- Überleben in der Krise" - da hört nach dem Anbau von Getreide alles auf - es wird weder auf die Ernte noch aufs Dreschen oder Lagern eingegangen, und auch nicht aufs Zerkleinern (der Rest des Buchs ist genauso zusammengeschrieben aus verschiedenen Quellen - da ist nichts selbstgemacht - das Buch kann man sich echt sparen
rrhase aka Ralf hat zum Thema Dreschen mehrere Beiträge im blog, und hat eine ziemlich pfiffige Maschine gebastelt: http://neulichimgarten.de/blog/dies-und ... ber-bauen/
Soch, und wer baut sowas jetzt für Handbetrieb?
Ich hab nicht mal auf instructables was gefunden, und das heißt schon was....
-
luitpold
Re: Ist Getreideanbau auf kleinen Flächen möglich?
ich würd mir schlicht einen primitiven holzmörser bauen.
mehr dürfte nicht notwendig sein.
mehr dürfte nicht notwendig sein.
