Wenn du als unerfahrener Fremder gleich mit Rinderhaltung loslegen willst, wäre es sicher kein Schaden, gezielt auf die entsprechenden Bauern in der Gegend zuzugehen. Hier haben viele Bauern Leute (oft interessierte Jugendliche aus dem Dorf), die mal stundenweise aushelfen. Ob gegen Bares, Lebensmittel oder gegenseitige Hilfe (z.B. mal den Traktor oder Bagger ausborgen etc.).roland hat geschrieben:Als Fremder im Dorf wäre es schwierig, Hilfe zu bekommen.
Wenn du so einen Konkakt findest und dich als Gelegenheitshelfer einbringst, lernst du erstens schnell dazu und zweites ist dir selber Hilfe sicher, wenn du sie brauchst.
Andererseits habe ich noch nie erlebt, dass ein Bauer sich verweigert, wenn ein anderer Hilfe braucht. Hier steht auch alle Jahr mal wer auf dem Hof, mit dem ich noch nie zu tun hatte und der z.B. für einen Tag den Fangstand braucht oder jemanden der sein ausgebüchstes Kalb mit sucht etc. Den Sack Spezial-Milchaustauscher neulich habe ich von einem Bauern 2 Dörfer weiter sofort bekommen, weil in das Lagerhaus erst bestellen muss, mit 8 Tagen Lieferzeit. Der Mann vom Lagerhaus wusste, dass der Bauer immer so ein Säckchen in Reserve hat. Mit dem hatte ich vorher auch noch nichts zu tun.
Man muss sich nur überwinden und um Hilfe bitten, wenn man sie wirklich braucht. Großtierhalter wissen aus Erfahrung, dass jeder mal auf Hilfe angewiesen ist.
