schlehen

greymaulkin
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Re: schlehen

#11

Beitrag von greymaulkin »

Also, ich denke, weil der liebe Gott uns Schlehen geschenkt hat, hat er uns auch die Weisheit geschenkt, Doppelkorn herzustellen.
Meiner Meinung nach die einzigste Möglichkeit, Schlehen zu nutzen. :lala:

Gruß, Bärbel
Florian
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Re: schlehen

#12

Beitrag von Florian »

Also Marmelade ist echt was feines aus den Früchten, wir Kochen sie darür zweimal aus, und passieren das ganze durch ein Sieb.
Allerdings glaub ich, das durch das Kochen viele Vitamine und andere nützliche Stoffe verloren gehen.

Ich hab heute mal die ganzen Schlehen ein wenig zerdrückt, und in Honig eingelegt, samt Kerne 500g Schlehen, 500g Honig, mal sehn wie das wird.
Das Entkernen ist eventuell besser möglich wenn sie getrocknet sind, nach den ersten frösten so wie die jetzigen, ist das sehr schwierig.
Aber auch ohne Frost, glaub ich nicht das es viel einfacher sein wird, man müsste das fruchtfleich mit nem kleinen Messer runterschneiden.

Wobei das eben auch wieder so eine Frage ist, villeicht sind es ja gerade die bitterstoffe die durch den honig "erträglicher" werden, und die erwünschte Wirkung zeigen :hmm: die durch den Frost ja in Zucker umgewandelt werden.

Luiti oder Günter , habt ihr denn noch getrocknete Schlehen ? wenn ja probiert das bitte mal :holy:
Manfred

Re: schlehen

#13

Beitrag von Manfred »

Was kann man sich denn unter Schlehen-Honig vorstellen?
luitpold

Re: schlehen

#14

Beitrag von luitpold »

Das Entkernen ist eventuell besser möglich wenn sie getrocknet sind,

das halte ich für völlig aussichtslos, es dauert mit den zähnen schon ewig von getrockneten schlehen irgendwas abzukiefeln.

in honig oder alkohol einlegen ist sicher die beste methode.

lg
luitpold
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emil17
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Re: schlehen

#15

Beitrag von emil17 »

Ich bin ehrlich gesagt nicht so ein Liebhaber von Schlehen - und anderen Wildfrüchten der Kategorie "essbar, aber nicht wohlschmeckend".
Früchte sammeln, entsteinen, zweimal aufkochen, viel Zeit mit Popelarbeit verbracht und das Ergebnis ist - na ja, Geschmackssache. Zudem vermutlich fast alle werttvollen Inhaltsstoffen auch weg oder zerkocht sind.
Was sich lohnt, sind Hagebutten, Berberitze, Kornelkirsche, Sanddorn - weil das Produkt wirklich schmeckt.
Schlehen, Holzäpfel und dergleichen überlasse ich gerne den Tieren.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
medicus

Re: schlehen

#16

Beitrag von medicus »

Mehr sollte von 20 kg Schlehen nicht übrig bleiben also 2 kg Steinchen.
Mehr sollte von 20 kg Schlehen nicht übrig bleiben also 2 kg Steinchen.
PB300668.JPG (195.81 KiB) 3527 mal betrachtet
Der fertige Schlehensaft.
Der fertige Schlehensaft.
PB300674.JPG (195.9 KiB) 3527 mal betrachtet
Der fertige Schlehensaft.
Der fertige Schlehensaft.
PB300674.JPG (195.9 KiB) 3527 mal betrachtet
Gestern habe ich die letzte Ladung Schlehenwein angesetzt, somit sind es nun 100 l.
Bei den Schlehen muss man schon richtig vorgehen sonst wird das ganze fast ungenießbar.
Dreimal kochend übergiesen und dann durch die Flotte Lotte, was unten raus kommt wird wie jede Marmelade oder Sirup fertig gestellt.
Bei Wein darf nie der Stein mitvergoren werden sonst gibts Putzwasser.
guenther

Re: schlehen

#17

Beitrag von guenther »

as halte ich für völlig aussichtslos, es dauert mit den zähnen schon ewig von getrockneten schlehen irgendwas abzukiefeln.
:haha: :haha: :haha:

lg. guenther
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krabbe
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Re: schlehen

#18

Beitrag von krabbe »

Hallo medicus,
danke für die Bilder. Ich bin sehr erstaunt zu sehen wie sauber die Steine nach einer Passage in der Flotten Lotte sind. Ich habe immer gedacht, dass das Fruchtfleisch bei Schlehen wegen dem Stein bei der Flotten Lotte nicht richtig abgehen kann. Oder gibt es ausser dem 3 X kochen noch einen anderen Trick?

lg Andrea
die Doppelkorn aus Deutschland "importiert" hat um endlich auch mal Schlehenlikör machen zu können.
lg Andrea
medicus

Re: schlehen

#19

Beitrag von medicus »

Man muss die nach dem ersten mal reißen nochmal komplett alles in allem noch mal ein schlagen und ein paar Stunden ziehen lassen. Danach nehme ich eine Teigkarte und schiebe sie über einen Kornsieb, der die Steine zurückhält. Eine andere Methode habe ich gerade in Erprobung, da will ich aber erst das Ergebnis abwarten, ob das auch gut wird. Zumindest war es vorerst sehr schnell und ordentlich, 20 kg in 15 min.
wurzelsuppe

Re: schlehen

#20

Beitrag von wurzelsuppe »

Warum nicht lieber Schlehenwein? ;)
H. v. Bingen hatte was mit Schlehenhonig zu tun, wenn ich mich recht entsinne. Das waren aber in Honig eingelegte Schlehen, weiß nicht, ob du das meinst?
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