Möchtegern-SVlerin

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emil17
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Re: Möchtegern-SVlerin

#11

Beitrag von emil17 »

Eine Staphylea - da freut sich der Botaniker :)
Sie mag lockere, gut durchlüftete steinige Kalkböden.
Der Hauptnachteil bei solchen Drahtkäfigen ist, dass das Unterkraut manchmal die Gehölze zu ersticken droht, wenn die noch nicht recht angewachsen sind, und man nicht recht hinzukommt - ich würde das innere mit Hackschnitzeln mulchen, um das hinauszuzögern.
Auf den Bildern sieht es aus, als ob es bei Euch starken Verbissdruck gäbe - weil nun die Pimpernuss nicht riesig wird, kann man die je freistellen?
Es gibt nichts Frustrierenderes, als wenn man ein seltenes Gehölz so richtig zum Wachsen überreden konnte, und eines Morgens ist alles ruiniert und verbissen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
Sonnenschein

Re: Möchtegern-SVlerin

#12

Beitrag von Sonnenschein »

emil17 hat geschrieben:Der Hauptnachteil bei solchen Drahtkäfigen ist, dass das Unterkraut manchmal die Gehölze zu ersticken droht
Ja Emil17, da hast du absolut recht. Die Sträucher wachsen hier auf einer üppigen Futterwiese und das Gras/die Kräuter machten vergangenes Jahr vor den Drahtkäfigen natürlich nicht halt. Ich habe daher - so gut es ging - die unerwünschten "Mitbewohner" wieder ausgerupft und als Mulch verwendet. Derzeit geht es der Pimpernuss noch gut. Ach ja, die Staphylea war übrigens 2010 bei uns in Niederösterreich das "Wildgehölz des Jahres", weshalb ich auch auf sie aufmerksam geworden bin. Soll ja wunderschöne Blütenstände haben. Bin schon sehr gespannt, wie sie sich dieses Jahr entwickeln wird.
emil17 hat geschrieben:Auf den Bildern sieht es aus, als ob es bei Euch starken Verbissdruck gäbe - weil nun die Pimpernuss nicht riesig wird, kann man die je freistellen?
Nun, das wird sich noch weisen. Alle 2010 gesetzten Sträucher hatten im ersten Winter diesen Verbissschutz. Alle danach gesetzten nicht mehr. Noch wurde nichts angeknabbert (zumindest hab ich noch nichts davon bemerkt). Aber der Winter war bisher ja auch außergewöhnlich mild. Ist also nicht repräsentativ, da das Wild sich noch anderwärtig verpflegen kann. Aber auf's Grundstück kommen sie - sieht man an ihren "Hinterlassenschaften" :pft: Und vorigen Winter haben sie meiner Nachbarin 2 Rosensträucher bodennah abgefressen.
Mal sehen, wie's kommt. Klar hätte ich die Drahtkäfige in Zukunft gern wieder weg, denn eine Zierde sind sie wahrlich nicht.

LG
Sonnenschein, die Rehe und Co. sehr gerne mag - solange sie ihr nicht die Sträucher wegfressen :nudel:
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