Das mit der zu kurzen Wachstumsperiode scheint mir einleuchtend.
Ich bin in der Klimazone 8. Aber das sagt ja eher was über die Winterperiode aus. Zum keimen brauchen die Zwiebeln doch eher kalt oder? Aber wie sieht es in der Wachstumsphase aus. Besonders warm wird es nicht hier.
Beim Thomas ist es wahrscheinlich deutlich kälter. Da könnte die Wärme wirklich fehlen. Wo bist du Florian?
Im September aussähen hab ich auch schon probiert bisher ist mir das Unkraut im Winter immer drübergewachsen. Dieses Jahr starte ich nochmal einen Versuch. Das müsste doch dann eigendlich funzen.
bei Sommer-Säzwiebeln wirst du den besten Erfolg haben, wenn du sie ab Mitte Februar in Töpfen vorziehst.
8 bis 10 Samen in einen kleinen (6 cm?) Topf. Auspflanzen zwischen Ende März und Mitte April. Wenn alle Samen im Topf aufgegangen sind, einige abknipsen, so dasss die 6 bis 7 stärksten übrig bleiben.
Es wird der ganze Topf eingepflanzt. Die Zwiebeln schieben sich später problemlos gegenseitig zur Seite, wenn sie mehr Platz brauchen. Abstand der Töpfe ca. 25 x 25 cm.
Wichtig ist, dass die Zwiebeln zügig weiter wachsen. Stickstoffbedarf ca. 12 g / m2. Ich würde 1/3 zur Pflanzung und den Rest wenn die Planzen gut entwickelt sind geben.
Ab 14 Stunden Tageslänge stecken die Zwiebeln ihre Energie in die Knolle. D.h. sie müssen vor erreichen dieser Tageslänge kräftig Laub gebildet haben, damit sie eine anständige Zwiebel ausbilden können. Ohne ganz frühe Saat und zügiges Wachstum ist das nicht möglich.
Die großen Metzgerzwiebeln (The Kelsae etc.) am besten noch früher vorziehen, ab ca. Mitte Januar. Die aber einzeln in kleinen Töpfen und dann ruhig 30 auf 30 pflanzen. Die brauchen richtig viel Platz und Futter, um auf Ausstellungsgröße zu kommen.
In eurem milden Klima wären die Alternative Windersäzwiebeln. Wenn du an Saatgut kommen kannst. In Frankreich könnte das evtl. auch auf dem Hobby-Gartenmarkt erhältlich sein. In D für privat kaum zu erhalten. Die werden zwischen dem 10. und 25. August gesät. Winterschutz durch Vlies wäre kein Schaden.
@Thomas/V:Das ist mir zu unsicher.
Dann versuche ich es mit Manfreds Methode.
Wie kommen die wachsenden Zwiebeln über den Topfrand? Also, ich geh jetzt mal davon aus, dass ich den Topf nicht komplett mit eingrabe, oder doch?
Die Zwiebel, die ich für Saatgut nehmen möchte, einfach stehen lassen? So wie Porree.
Ne. Mein Fehler. Das war missverständlich. Der Topf selber wird natürlich nicht eingegraben. Nur sein kompletter Inhalt.
Also die Zwiebeln nicht vereinzeln, sondern den ganzen Ballen mit allen Zwiegeln einpflanzen.
Ich bin im südlichen Ungarn, aber in Österreich machten wir das auch so, allerdings weis ich da leider keine Sorten mehr.
Stickstoff ist villeicht auch ein grund, ist doch in Brenesseljauche viel enthalten wenn ich mich nicht irre, mit der werden sie nämlich gegossen, hier wie damals in AT.
Ich möchte nächstes Jahr 365 Zwiebeln anbauen, ich brauche fast jeden Tag eine Zwiebel somit müßte das ein ganzes Jahr reichen oder?
Danke für Eure Tips mit den Zwiebelsamen ich möchte das nächstes Jahr auch probieren.
Genau das habe ich mir auch mal gedacht!
Bau lieber ein paar mehr an, es gibt immer ein paar Zwiebeln, die blühen wollen und dann sind da noch die Wühlmäuse und die Amseln und die Katzen und das unberechenbare Wetter and so on...