Little Joe hat geschrieben:... und dabei haben die meisten Wildkräuter im Garten einen Migrationshintergrund
Und die Gemüsepflanzen??
Ich hätt bei der Überschrift jetzt erwartet, dass es irgendwelche gesetzlichen Auflagen gibt, wieviele Menschen mit Migrationshintergrund so ein Kleingartenverein mindestens aufnehmen muss.
maximale Migrantenquote?
toll!
bestätigt wieder einmal Vorurteile zu Vereinsmeierei und Spießbürgertum
Vieleicht sollte man in diesem KGV auch überlegen eine Mindesthirnquote einzuführen.
sonst sehe ich aber solche Vorgehensweisen als Spiegel der latenten Ausländerfeindlichkeit in unserer Gesellschaft. "Wenn die da oben schon nichts gegen die zunehmende Verfremdung des Landes tun, dann können wir hier, wenigstens hinter unseren Hecken, dafür sorgen, dass die Ausländer nicht überhand nehmen."
Zur Ehrenrettung der KGV sei aber auch gesagt: viele Vereine bemühen sich um Migranten.
Ich finde es schade, dass all diese Themen so oberflächlich behandelt werden heutzutage.
Da kommen gleich Wörter auf wie Hass, Rassismus, ...............
Dabei wissen wir als Selbstversorger,
dass es durchaus Pflanzen gibt,
die einander fördern und unterstützen
und andere Kombinationen,
die einander hindern oder sogar eingehen lassen.
Manche Pflanzen brauchen mehr Licht als andere,
manche kommen fast ohne Wasser zurecht und tragen trotzdem reiche Früchte,
...
Wir könnten also im Großen Garten ein Eckchen für jeden finden,
wo er/sie gedeiht und Früchte trägt und wo das GANZE im
Gleichgewicht und in Harmonie IST.
AnamPrema
Die Vielfalt in der Einheit - die Einheit in der Vielfalt (G.G.)
Zuerst hatte ich auch den Kopf geschüttelt.
Andererseits war´s nunmal anscheinend ein Beschluß der Mehrheit.
Demokratie wird immer dann komisch angeguckt, wenn die Mehrheit im stillen Kämmerlein was beschließt, was öffentlich nicht "politisch korrekt" ist - siehe diverse Entscheidungen in der Schweiz, die bei uns vermutlich ähnlich ausgehen würden - nur wird man hier erst gar nicht gefragt.
Wenn ich sehe, was die Russen hier am Bahnhof veranstalten, kann ich verstehen, das man solche Events nicht da haben möchte, wo man Erholung sucht.
Leider fallen halt die Negativbeispiele immer mehr auf als die Leute, die "ganz normal", wie wir auch, leben.
Bleibt zu hoffen, daß der "genehmigte" Ausländeranteil soviel positive Eigenwerbung macht, daß die Quote mit der Zeit erhöht wird.
So gesehen ist´s vielleicht gar nicht so schlecht? Abseits von Zwang und Gutmenschtum kann jetzt jeder "Fremdling", der seinen Fuß in diese "geschlossene Gesellschaft" setzen durfte, Werbung für sich, sein Land, seine Kultur machen.
Wie die exotische Pflanze, die durch leckere Früchte überzeugt.
Kann uns hier doch eigentlich nur Recht sein?
Für irgendwelche Sortenexperimente im Gemüseanbau würden wir doch auch nie das gesamte Beet zur Verfügung stellen, sondern zu 3/4 bei altbewährtem bleiben, oder?