Wenn ersteres, was heizt du denn an qm? - und womit?
Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
- die fellberge
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Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
45 rm
oder 4-5 rm??????????
Wenn ersteres, was heizt du denn an qm? - und womit?
Wenn ersteres, was heizt du denn an qm? - und womit?
Jeder Mensch ist schlau- der eine vorher, der andere hinterher!
LG Marianne
LG Marianne
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
na die 45rm stimmen schon
ist allerdings nur Fichtenholz, teilweise auch minderwertiges
beheizt werden .. knapp 300m² 70er Jahre Bau (Fenster alle neu - allerdings erst seit diesem Sommer, Dachsanierung + Dämmung kommt noch)
mit Holzvergaser
und 2 Kachelöfen
und ein kleines (100m²) sehr altes Holzhaus in dem der Specksteinofen die Hauptheizung ist
wir haben hier eine Heizperiode von gut 6 Monaten .. wenn nicht 7 (also Oktober bis Mai)
wenn ich das so überschlage .. 45rm Fichte entsprechen ca. 67000 kw/h durch 400m²
ergibt 167,5 kwh/m²
wenn ich jetzt noch dazu denke dass ich eben doch einen guten Anteil an minderwertigen Holz (morsch etc. also mit schlechtem Brennwert) verwende runde ich diese Zahl mal auf 150kw/h
damit habe ich Energieeffizienz D
finde in Ordnung
und auf dieser Fläche leben 8 Personen ..
lg raga
ist allerdings nur Fichtenholz, teilweise auch minderwertiges
beheizt werden .. knapp 300m² 70er Jahre Bau (Fenster alle neu - allerdings erst seit diesem Sommer, Dachsanierung + Dämmung kommt noch)
mit Holzvergaser
und 2 Kachelöfen
und ein kleines (100m²) sehr altes Holzhaus in dem der Specksteinofen die Hauptheizung ist
wir haben hier eine Heizperiode von gut 6 Monaten .. wenn nicht 7 (also Oktober bis Mai)
wenn ich das so überschlage .. 45rm Fichte entsprechen ca. 67000 kw/h durch 400m²
ergibt 167,5 kwh/m²
wenn ich jetzt noch dazu denke dass ich eben doch einen guten Anteil an minderwertigen Holz (morsch etc. also mit schlechtem Brennwert) verwende runde ich diese Zahl mal auf 150kw/h
damit habe ich Energieeffizienz D
finde in Ordnung
und auf dieser Fläche leben 8 Personen ..
lg raga
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Montbard de Bethune
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Haben wir gemacht, das Entnageln bzw. beim Sägen arg aufgepasst, falls uns doch was durchgegangen istemil17 hat geschrieben:Abbruchholz: Viel Spass beim Ausnageln ... das ist bei Euch offenbar schon gemacht worden. Wenn man nicht aufpasst, ruiniert man sich gerne mal ein Sägeblatt damit - und nicht jeder hat eine Kreissäge mit hartmetallbestückten Zähnen, wie auf dem Bau für Schalholzzuschnitte üblich.
Ja soviel war uns auch klar, aber besser als nix und in der Tat waren noch ein paar schöne Eichenbalken und Kanthölzer für andere Projekte dabei, die wir beseite gelegt haben (Fuchs gell?)emil17 hat geschrieben:Der Heizwert ist meiner Erfahrung nach geringer als bei "waldfrisch getrocknetem" Holz gleichen Volumens. Dafür ist so manches Kantholz zu schade zum Verheizen und tut in Hilfskonstruktionen weiter seinen Dienst.
Aber jetzt wirds heiß
Uih uih wir sind ja nicht so ganz auf den Kopf gefallen, lieber Emil. Dieser Stall, ein Offenstall stammt von seiner Dachkonstruktion von 1919 und ich bin sicher, dass sich da solche von Dir angesprochenen Holzschutzmittel nie drin befanden. Einzig der Stallboden und die Dachziegel sind 2 Mal in der ganzen Zeit erneuert worden, sonst nix! Eine echt solide Konstruktion nach alter Väter Sitte, was man auch am Verbau von Eichenholz und ähnlichen Materialien oder sogar an den Techniken der Verkeilungen sehen und bewundern durfte. Die hatten schon echt was drauf die Altenemil17 hat geschrieben:Ich hoffe, ihr kriegt keinen Ärger mit den Behörden, weil das Verbrennen von Abbruchholz in normalen Öfen eigentlich verboten ist, wegen Holzschutzmitteln, die bei zu niedriger Verbrennungstemperatur Dioxine und andere nette Sachen im Rauch erzeugen. Das ist vor allem ein Problem bei Bauten aus der Nachkriegszeit, aber weil man das in der Praxis nicht sicher feststellen kann oder will, ist das so pauschal geregelt. Abbruchholz entsorgen ist deshalb ziemlich teuer, was das Geschenk ebenfalls relativiert - der grosszügige Spender beschenkt sich selbst damit, wenn er es netterweise umsonst abgibt. Bitte prüft sorgfältig, dass Euer Holz "sauber" ist - ich würde wegen Schwermetallen auch die Asche von solchem Holz nicht in den Garten geben.
Also nix mit Selbstbeschenkung des großzügigen Spenders, der im Übrigen auch für sich (hat auch Holzvergaser) einen Teil davon zu nutzen weiß. Ihr (es ist eine Bäuerin, die den Hof bewirtschaftet) hätten diese Unmengen allerdings mehr im Weg gelegen, als schnellen Nutzen gebracht, von daher wars so eine gute Lösung. Wir brauchten für den Anfang noch etwas Abgelagertes und Hilfe hatte sie auch noch dabei!
Hier mal ein Bild vom Offenstall vor dem Abriss des oberen Dachstuhls:
-
Manfred
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Hat eigentlich irgendeiner von euch eine Trommelsäge im Einsatz?
z.B. http://www.hjf-vertrieb.de/pages/brennholzautomat.php
Ablauf dann: Brennholz im Wald auf 1 m ablängen und spalten. Die 1 m Scheite einzeln oder per Bündelgerät gebündelt heim karren und trocknen.
Das trockene Holz mit der Trommelsäge auf die Wunschlänge sägen (z.B. auf Anhänger, in Gitterboxen oder ein Absacksystem).
Noch eine automatische Säge:
http://www.youtube.com/watch?v=DhDVQjphIEc
z.B. http://www.hjf-vertrieb.de/pages/brennholzautomat.php
Ablauf dann: Brennholz im Wald auf 1 m ablängen und spalten. Die 1 m Scheite einzeln oder per Bündelgerät gebündelt heim karren und trocknen.
Das trockene Holz mit der Trommelsäge auf die Wunschlänge sägen (z.B. auf Anhänger, in Gitterboxen oder ein Absacksystem).
Noch eine automatische Säge:
http://www.youtube.com/watch?v=DhDVQjphIEc
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Unser System hat sich etwas weiterentwickelt.
Die Nährstoffe stecken bei den Bäumen im oberirdischen Teil ja überwiegend in Feinästen, Rinde und Laub.
In der Forstwirtschaft wird öfter empfohlen, alles unter ca. 7 cm Durchmesser als Dünger im Bestand zu belassen, sofern das Schädlingsgeschehen es zulässt.
Bei der motormanuellen Ernte machen wir das auch.
Bei der mechanisierten Ernte ist es oft nicht oder nur teilweise praktikabel. An den Steilhängern zieht unter Lohner die Bäume mit der Seilwinde im Ganzen aus dem Bestand, astet sie am Wegrand mit Unterstützung des Rückekrans und die Giebel wandern im -Ganzen auf einen Hackhaufen, weil die Aufbereitung zu Scheit-Brennholz bei uns derzeit unwirtschaftlich ist.
Die Äste werden, so gut es geht, mit dem Kran in den Bestandsrand bergab verteilt. Wo es zu viele sind, gehen sie mit auf den Hackhaufen.
Im Feld, als bei Hecken, Gewässerrändern, Feldgehölzen, landet das Holz beim Fällen meist auf den Landwirtschaftlichen Flächen und muss von dort komplett entfernt werden.
Früher haben wir alles von Hand bis auf Fingerstärke entastet fürs Brennholz und die Feinäste zusammengerecht und als Haufen in die Hecken oder als Faschinen an den Gewässerrand gesetzt. Das waren sehr beliebte Aufenthaltsorte für Kleintiere aller Art.
Der Rationalisierungsdruck gibt das Zeitlich aber nicht mehr her. Sowas kann man höchstens noch als Hobby / Ehrenamt machen.
Bei den meisten Betrieben wird das Holz aus dem Feld heute restlos mit dem Rückewagen auf Haufen gefahren und zu Hackschnitzeln verarbeitet.
Da wir nach der Käferwelle der letzten Jahre auf lange Zeit mehr als genug Brennholz haben und sie die Aufbereitung für den Verkauf bei uns wegen des Überangebots nicht lohnt, und wir zudem das feinere Material gerne als Dünger im Betrieb lassen wollen,
machen wir es im Feld jetzt wie folgt:
Starkes, gesundes Holz geht in Meterrollen auf den Spaltplatz, für den eigenen Brennholzvorrat.
Starkes, morsches Holz geht auf Totholzhaufen in den Hecken / Feldgehölzen. Am Bach möchten wir keine starkes Totholz, weil das bei Hochwasser abtreiben und dann bei Unterliegen Schäden verursachen kann.
Das dünnere Material wird zu kleinen Hackschnitzeln gehackt und als Einstreu im Weideunterstand verwendet.
Dazu bringen wir am Boden des Unterstandes eine Dicke Schicht Hackschnitzel auf einmal ein. Diese nimmt von oben kommende, überschüssige Feuchtigkeit auf und hält so die Stroh-Einstreu darüber trockener, so dass weniger nachgestreut werden muss.
Am Anfang des Winters hatten wir zum "Einfahren" immer einen sehr hohen Strohverbraucht, bis sich eine dicke Mistmatratze ausgebildet hatte, die die Feuchtigkeit besser puffern konnte.
Letzten Winter haben wir dann erfolgreich die Hackschnitzel als Pufferschicht getestet, und auch dieses Jahr wieder so angefangen.
Im nachfolgenden Herbst werden die Hackschnitzel dann mit dem Mist ausgebracht.
Um auch die Kleintiere wieder zu ihrem Recht kommen zu lassen, überlege ich zudem, einen Grobhacker anzuschaffen.
Hackschnitzel taugen nicht als Kleintierquartiert. Die Haufen sind zu dicht, erhitzen sich, und verrotten zu schnell.
Packt man die Äste unzerkleinert auf Haufen, schafft man hauptsächlich Deckung für Raubtiere wie Marder und Co, weil die Haufen zu luftig sind, und Kleintieren (Amphibien, Käfer, Spinnen, etc.) wenig Schutz bieten.
Grobes Hackgut sollte Haufen mit Lücken passend für Kleintiere ergeben, ähnlich wie die früheren Feinasthaufen und -Faschinen.
Und es sollte diesen Schutz länger bieten, da es langsamer rottet als reine Feinäste.
Auch am Gewässer ist es unkritisch. Es wir im Zweifel zwar weggespült, stellt aber keine große Gefahr für Unterlieger dar.
Hackschnitzel im Unterstand:
Beispiel für einen Grobhacker:
(Die gibt es von mehreren Anbietern, überwiegend aus Osteuropa. Der Haupteinsatz ist schnell Brennholz aus dünnerem Material herzustellen.)
https://www.youtube.com/watch?v=dkrAEQx3r0Y
Die Nährstoffe stecken bei den Bäumen im oberirdischen Teil ja überwiegend in Feinästen, Rinde und Laub.
In der Forstwirtschaft wird öfter empfohlen, alles unter ca. 7 cm Durchmesser als Dünger im Bestand zu belassen, sofern das Schädlingsgeschehen es zulässt.
Bei der motormanuellen Ernte machen wir das auch.
Bei der mechanisierten Ernte ist es oft nicht oder nur teilweise praktikabel. An den Steilhängern zieht unter Lohner die Bäume mit der Seilwinde im Ganzen aus dem Bestand, astet sie am Wegrand mit Unterstützung des Rückekrans und die Giebel wandern im -Ganzen auf einen Hackhaufen, weil die Aufbereitung zu Scheit-Brennholz bei uns derzeit unwirtschaftlich ist.
Die Äste werden, so gut es geht, mit dem Kran in den Bestandsrand bergab verteilt. Wo es zu viele sind, gehen sie mit auf den Hackhaufen.
Im Feld, als bei Hecken, Gewässerrändern, Feldgehölzen, landet das Holz beim Fällen meist auf den Landwirtschaftlichen Flächen und muss von dort komplett entfernt werden.
Früher haben wir alles von Hand bis auf Fingerstärke entastet fürs Brennholz und die Feinäste zusammengerecht und als Haufen in die Hecken oder als Faschinen an den Gewässerrand gesetzt. Das waren sehr beliebte Aufenthaltsorte für Kleintiere aller Art.
Der Rationalisierungsdruck gibt das Zeitlich aber nicht mehr her. Sowas kann man höchstens noch als Hobby / Ehrenamt machen.
Bei den meisten Betrieben wird das Holz aus dem Feld heute restlos mit dem Rückewagen auf Haufen gefahren und zu Hackschnitzeln verarbeitet.
Da wir nach der Käferwelle der letzten Jahre auf lange Zeit mehr als genug Brennholz haben und sie die Aufbereitung für den Verkauf bei uns wegen des Überangebots nicht lohnt, und wir zudem das feinere Material gerne als Dünger im Betrieb lassen wollen,
machen wir es im Feld jetzt wie folgt:
Starkes, gesundes Holz geht in Meterrollen auf den Spaltplatz, für den eigenen Brennholzvorrat.
Starkes, morsches Holz geht auf Totholzhaufen in den Hecken / Feldgehölzen. Am Bach möchten wir keine starkes Totholz, weil das bei Hochwasser abtreiben und dann bei Unterliegen Schäden verursachen kann.
Das dünnere Material wird zu kleinen Hackschnitzeln gehackt und als Einstreu im Weideunterstand verwendet.
Dazu bringen wir am Boden des Unterstandes eine Dicke Schicht Hackschnitzel auf einmal ein. Diese nimmt von oben kommende, überschüssige Feuchtigkeit auf und hält so die Stroh-Einstreu darüber trockener, so dass weniger nachgestreut werden muss.
Am Anfang des Winters hatten wir zum "Einfahren" immer einen sehr hohen Strohverbraucht, bis sich eine dicke Mistmatratze ausgebildet hatte, die die Feuchtigkeit besser puffern konnte.
Letzten Winter haben wir dann erfolgreich die Hackschnitzel als Pufferschicht getestet, und auch dieses Jahr wieder so angefangen.
Im nachfolgenden Herbst werden die Hackschnitzel dann mit dem Mist ausgebracht.
Um auch die Kleintiere wieder zu ihrem Recht kommen zu lassen, überlege ich zudem, einen Grobhacker anzuschaffen.
Hackschnitzel taugen nicht als Kleintierquartiert. Die Haufen sind zu dicht, erhitzen sich, und verrotten zu schnell.
Packt man die Äste unzerkleinert auf Haufen, schafft man hauptsächlich Deckung für Raubtiere wie Marder und Co, weil die Haufen zu luftig sind, und Kleintieren (Amphibien, Käfer, Spinnen, etc.) wenig Schutz bieten.
Grobes Hackgut sollte Haufen mit Lücken passend für Kleintiere ergeben, ähnlich wie die früheren Feinasthaufen und -Faschinen.
Und es sollte diesen Schutz länger bieten, da es langsamer rottet als reine Feinäste.
Auch am Gewässer ist es unkritisch. Es wir im Zweifel zwar weggespült, stellt aber keine große Gefahr für Unterlieger dar.
Hackschnitzel im Unterstand:
Beispiel für einen Grobhacker:
(Die gibt es von mehreren Anbietern, überwiegend aus Osteuropa. Der Haupteinsatz ist schnell Brennholz aus dünnerem Material herzustellen.)
https://www.youtube.com/watch?v=dkrAEQx3r0Y
- Rohana
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Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Wir sind ja nicht nur Selbstversorger sondern verkaufen auch Brennholz, weil einfach viel anfällt. Mein Mann jammert dieser Tage dass er schon SO viele Tage im Wald verbracht hat und der Sägeholzhaufen einfach nicht grösser wird weil alles kernfaul, krumm, astig und sonstigwie blöd ist. Aber die Ecke muss er komplett machen weil's sonst nächstes Jahr der Käfer holt und besser wirds auch nicht
Tatsächlich bleibt nach dem ausasten das meiste an Ästen (Fichte) im Bestand, es sei denn wir müssen es von Grünflächen oder Acker räumen, dann kommt es auf den Hackholzhaufen.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Überangebot an Brennholz? Sowas gibt es? Hier krieg ich keins mehr. Teilweise schon für die nächsten 2 Jahre alles verkauft.
- Rohana
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Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
"Über"angebot, weiss ich nicht. Ich sag ja nur dass bei uns mehr Holz anfällt das zu kaum was taugt ausser als Brennholz, und mehr ist als wir selbst nutzen.
Ein jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andere leise... (Ringelnatz)
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
Hier ist halt durch die Borkenkäfer-Massenvermehrung in wenigen Jahren eine Waldfläche gefallen, an der sonst 2 Generationen geerntet hätten und der Wald überwiegt beim Flächenanteil in der Region.
Dazu kommt, dass es hier fast nur Weichholz gibt, was die Scheitholzaufbereitung und den Transport im Vergleich zu dichten Holzwarten wie Buche gemessen am Erlös sehr teuer macht.
Wenn ich bei Fichte 470 kg / Festmeter und bei Buche 715 kg / Festmeter rechne, habe ich pro kg Endprodukt beim Weichholz um gut 50% höhere Aufbereitungs- und Transportkosten.
Und der Kunde kauft dann auch noch lieber das Hartholz, weil er beim Weichholz 50% mehr Volumen zum Ofen tragen und verheizen muss und evtl. mehr Asche und Ruß hat.
Entsprechend schlecht ist der Holzpreis für Weich-Brennholz ab Wald. Der deckt dann oft nicht mal die Erntekosten, von den Anbaukosten völlig zu schweigen.
Wenn ich das Holz an die Waldstraße schaffe, ob als Hackguthaufen oder als entastete Rundlinge, und lang genug warte, dann holt es schon irgendwer ab. Aber halt zu Preisen, wo er noch was dran verdient und meine Kosten nicht annähernd gedeckt sind.
Inzwischen ist das Einschlagvolumen deutlich zurückgegangen und es fließt wieder schwächeres Holz für Zellstoff, Paletten, etc. ab, was den Brennholzmarkt volumenmäßig entlastet. Was trotzdem weiter als Brennholz vermarktet werden muss, deckt aber weiter nicht die Kosten.
Dazu kommt, dass es hier fast nur Weichholz gibt, was die Scheitholzaufbereitung und den Transport im Vergleich zu dichten Holzwarten wie Buche gemessen am Erlös sehr teuer macht.
Wenn ich bei Fichte 470 kg / Festmeter und bei Buche 715 kg / Festmeter rechne, habe ich pro kg Endprodukt beim Weichholz um gut 50% höhere Aufbereitungs- und Transportkosten.
Und der Kunde kauft dann auch noch lieber das Hartholz, weil er beim Weichholz 50% mehr Volumen zum Ofen tragen und verheizen muss und evtl. mehr Asche und Ruß hat.
Entsprechend schlecht ist der Holzpreis für Weich-Brennholz ab Wald. Der deckt dann oft nicht mal die Erntekosten, von den Anbaukosten völlig zu schweigen.
Wenn ich das Holz an die Waldstraße schaffe, ob als Hackguthaufen oder als entastete Rundlinge, und lang genug warte, dann holt es schon irgendwer ab. Aber halt zu Preisen, wo er noch was dran verdient und meine Kosten nicht annähernd gedeckt sind.
Inzwischen ist das Einschlagvolumen deutlich zurückgegangen und es fließt wieder schwächeres Holz für Zellstoff, Paletten, etc. ab, was den Brennholzmarkt volumenmäßig entlastet. Was trotzdem weiter als Brennholz vermarktet werden muss, deckt aber weiter nicht die Kosten.
Re: Selbstversorgung mit Brennholz: Euer Arbeitsablauf?
was kostet es dich 1rm Brennholz zu machen? Also mal so als Idee von den Preisen
