Rund um die Essigherstellung

kaulli
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Re: Rund um die Essigherstellung

#61

Beitrag von kaulli »

Zacharias hat geschrieben: Di 26. Mai 2026, 09:14 Und den Saft müsste ich ja erst mal vergären, geht das mit Pasteurisierung überhaupt?
Du kannst dem Saft einfach einen Schluck Wein oder Schnaps dazugeben, wird später trotzdem Apfelessig.
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Zacharias
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Re: Rund um die Essigherstellung

#62

Beitrag von Zacharias »

Genau das dachte ich mir auch, aber eine Bekannte, die Essigexpertin ist, riet mir davon ab. Da die Muttern durch den Agavensirup nur wenig dicker geworden sind, werde ich es aber trotzdem mal machen. Welche Menge ist denn da angeraten? Im Glas sind etwa 300ml Essig.
kaulli
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Re: Rund um die Essigherstellung

#63

Beitrag von kaulli »

Zacharias hat geschrieben: Fr 26. Jun 2026, 10:19 Genau das dachte ich mir auch, aber eine Bekannte, die Essigexpertin ist, riet mir davon ab. Da die Muttern durch den Agavensirup nur wenig dicker geworden sind, werde ich es aber trotzdem mal machen. Welche Menge ist denn da angeraten? Im Glas sind etwa 300ml Essig.
Wenn sie eine Essigexpertin wäre, wüsste sie, dass eine dicke Essigmutter nicht von Vorteil ist, es sei denn, sie will anstelle von Essig Essigmuttern produzieren. Das ist mir anfangs passiert, kübelweise Essig und die Hälfte davon Muttern.

Wenn im Glas 300 ml Essig sind, würde ich nur maximal die Hälfte davon Saft plus Alkohol dazu geben, denn je geringer der Säuregehalt, desto eher können sich unerwünschte Bakterien oder Pilze ansiedeln. Passiert das, gibt man dieselbe Menge 10%igen Essig dazu, dann sterben Kahmhefen oder Milchsäurebakterien.
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Zacharias
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Re: Rund um die Essigherstellung

#64

Beitrag von Zacharias »

Der Rat meiner Bekannten bezog sich nur auf den Wein um die Essigmuttern zu nähren. Sie kennt meine Essigmuttern nicht, es ging ihr nur um den Geschmack, der mit Wein verfälscht wird. Mir sind die Muttern zu dünn. Die sind nämlich so haudünn, dass ich sie nicht aus dem Glas befördern kann, sie zerreißen sofort.
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Re: Rund um die Essigherstellung

#65

Beitrag von kaulli »

Zacharias hat geschrieben: Fr 26. Jun 2026, 12:51 Mir sind die Muttern zu dünn. Die sind nämlich so haudünn, dass ich sie nicht aus dem Glas befördern kann, sie zerreißen sofort...
das ist doch egal, wenn sie zerreißen, nicht die Muttern erzeugen den Essig - sie sind die Ausscheidungen der Bakterien, die den Essig produzieren.
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Zacharias
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Re: Rund um die Essigherstellung

#66

Beitrag von Zacharias »

Die sind aber so nicht händelbar, da müsste ich das ganze Glas ausschütten. Ich würde aber gerne meiner Freundin eine abgeben.
kaulli
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Re: Rund um die Essigherstellung

#67

Beitrag von kaulli »

Zacharias hat geschrieben: Sa 27. Jun 2026, 19:23 Ich würde aber gerne meiner Freundin eine abgeben....
dann mach nur, ich weiß, dass die meisten das Märchen glauben, dass die Essigmutter den Essig macht, ich schütte sie immer weg, damit sich die Bakterien vermehren, die nur Schlieren machen, das sind die besseren, es sei denn, man will viel und große Essigmuttern produzieren.
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Re: Rund um die Essigherstellung

#68

Beitrag von Maria »

Wurde wahrscheinlich schon gefragt? Ich hab mal wo gelesen, es fab früher einen Topf, wo man alle Saft-, Wein- und Sirupreste hineinschüttet und daraus entstand dann der "Hausessig", hat das schon mal jemand probiert?
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Zacharias
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Re: Rund um die Essigherstellung

#69

Beitrag von Zacharias »

@ Kaulli
Mag sein, aber die Erfahrung möchte ich selbst machen.
@ Maria
Das wird wohl gelegentlich funktioniert haben, wenn zufällig alles gestimmt hat. Aber dem Zufall überlassen möchte ich das nicht. Bei mir gibt es auch keine Reste, wird alles konsumiert.
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Re: Rund um die Essigherstellung

#70

Beitrag von Hildegard »

übriggebliebener vergorener Most aus Birnen und Äpfel) wurde immer in das Essigfass geleert.
LG Hildegard
Trau nie dem Ort an dem kein Unkraut wächst ;)
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