Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Als nächstes Großprojekt kommt nach vielen Jahren unsere Terrasse dran. Aus Zeit- und Kraftgründen hätte ich gerne eine aus Holz. Mein Mann sagt, das eine aus Stein haltbarer wäre und man diese auch bei Nässe betreten könne, eine aus Holz wäre im Winter/ Herbst rutschig. Ich möchte keine aus Stein, da man da regelmäßig die Fugen säubern muss, und ich möchte Arbeit minimieren. Gibt es Holz, was nicht rutschig ist und bei Nässe und Schnee gut begehbar ist? Hat jemand Erfahrungswerte, wie lange eine aus haltbar wäre?
Nur wer sich durch nichts und niemanden instrumentalisieren lässt, kann wahre Freiheit leben!
Re: Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Holz würde ich nur nehmen wenn du eine Überdachung hast. Ohne Überdachung musst du gerilltes Holz nehmen, was ja dann erst recht zum reinigen wäre, schmiert oft und sieht mit der Zeit auch nicht mehr schön aus. Am schlimmsten ist dann ein billiges Druck imprägniertes, nur hässlich.
Steine sind da schon sinnvoller, mit Naturfugen einfach mit Moos bewachsen, sieht toll aus, naturnah, wenn du es klinisch rein haben willst dann die Fugen mit Beton füllen, haste auch nichts mehr zu reinigen. Ich wohne ja im Granitland da macht man sowas aus schönen Granitplatten in allen möglichen Ausführungen. Aber Terrassen sind eine arge Geschmackssache, was dem einen gefällt findet der nächste zum Kotzen.
Steine sind da schon sinnvoller, mit Naturfugen einfach mit Moos bewachsen, sieht toll aus, naturnah, wenn du es klinisch rein haben willst dann die Fugen mit Beton füllen, haste auch nichts mehr zu reinigen. Ich wohne ja im Granitland da macht man sowas aus schönen Granitplatten in allen möglichen Ausführungen. Aber Terrassen sind eine arge Geschmackssache, was dem einen gefällt findet der nächste zum Kotzen.
Wir alle stehen in unserem eigenen Licht.
Re: Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Wir haben immer Holzterrassen gehabt.
Und zwar aus einfachen Fichtenbrettern.
Die müssen nicht einmal gehobelt sein, denn im Laufe der Zeit nähern sich sägeraue und gehobelte Bretter sowieso an.
wir nehmen auch immer reines Holz ohne Imprägnierung oder Anstrich.
Grund, wenn die Bretter nach 10-15 Jahren durchfaulen, je nach Standort, dann werden sie einfach ausgetauscht, die alten Bretter wandern, nach Trocknung, in den Ofen.
Rutschig, klar wenn es sehr nass ist, aber das sind Steine auch wenn Wasser gefriert.
Ich nehme kein Lärchenholz, weil ich gerne barfuß laufe und die "Spreißel" der Lärche böse Entzündungen ergeben, das ist bei Fichte nicht so.
Und zwar aus einfachen Fichtenbrettern.
Die müssen nicht einmal gehobelt sein, denn im Laufe der Zeit nähern sich sägeraue und gehobelte Bretter sowieso an.
wir nehmen auch immer reines Holz ohne Imprägnierung oder Anstrich.
Grund, wenn die Bretter nach 10-15 Jahren durchfaulen, je nach Standort, dann werden sie einfach ausgetauscht, die alten Bretter wandern, nach Trocknung, in den Ofen.
Rutschig, klar wenn es sehr nass ist, aber das sind Steine auch wenn Wasser gefriert.
Ich nehme kein Lärchenholz, weil ich gerne barfuß laufe und die "Spreißel" der Lärche böse Entzündungen ergeben, das ist bei Fichte nicht so.
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier. M.Gandhi
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Rostocker
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Re: Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Wenn es friert, läuft man bei beiden Materialien auf Eis, nicht mehr auf dem Werkstoff Holz oder Stein.Tscharlie hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 12:15 Rutschig, klar wenn es sehr nass ist, aber das sind Steine auch wenn Wasser gefriert.
Aber Holzterrassen sollen bei Nässe rutschig sein, ja. Und regelmäßig fegen und kärchern muss man die sicher auch. Und ölen muss man das Holz doch auch, soweit ich weiß?
Es gibt für Steingut Rutschsicherheitsklassen, da würde ich mich beraten lassen welchen Stein der Profi für eine Terrasse empfiehlt.
Ich persönlich finde Holz als Werkstoff super, strahlt eine gemütliche Atmosphäre aus und auch zum drauf herumlaufen auf der Terrasse sehr angenehm. Trotzdem würde ich die aus Stein machen, einfach weil es wesentlich (!) haltbarer ist.
Merke: Nichts hält länger als ein Provisorium.
Re: Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Ein Kärcher hat auf meiner Holzterrasse nichts zu suchen.
Wenn die Terrasse beschattet ist, kann sie schon Moos ansetzten, das wird mit einer umweltfreundlichen, weil schnell abbaubar, Seifenlauge und einem Schrubber in Faserrichtung abgeschrubbt, ich nehme einfach glatte Bretter, die gerillten nehme ich nicht weil sich in den Vertiefungen Schmutz festsetzt.
Ich empfehle das nicht, ich mache das einfach seit 40 Jahre so und jeder mache eben was sie/er für richtig hält.
Vom Umweltgedanken ist das so, ich leihe mir von der Natur für ein paar Jahre Holz, das ich dann wieder zurückgebe, denn wenn wir keinen Holzofen hätten, würde ich sie einfach kompostieren. Das im Holz gebundene CO² wird frei und für die nächsten Bretter wieder in einem Baum gebunden, das Spiel kann also wieder von vorne beginnen. Natürlich kommt das Holz vom kleinen örtlichen Sägewerk, das Holz aus der Umgebung verarbeitet.
Wenn die Terrasse beschattet ist, kann sie schon Moos ansetzten, das wird mit einer umweltfreundlichen, weil schnell abbaubar, Seifenlauge und einem Schrubber in Faserrichtung abgeschrubbt, ich nehme einfach glatte Bretter, die gerillten nehme ich nicht weil sich in den Vertiefungen Schmutz festsetzt.
Ich empfehle das nicht, ich mache das einfach seit 40 Jahre so und jeder mache eben was sie/er für richtig hält.
Vom Umweltgedanken ist das so, ich leihe mir von der Natur für ein paar Jahre Holz, das ich dann wieder zurückgebe, denn wenn wir keinen Holzofen hätten, würde ich sie einfach kompostieren. Das im Holz gebundene CO² wird frei und für die nächsten Bretter wieder in einem Baum gebunden, das Spiel kann also wieder von vorne beginnen. Natürlich kommt das Holz vom kleinen örtlichen Sägewerk, das Holz aus der Umgebung verarbeitet.
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Re: Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Gibt es einen Grund dafür?Tscharlie hat geschrieben: Di 19. Mai 2026, 09:16 Ein Kärcher hat auf meiner Holzterrasse nichts zu suchen.
Merke: Nichts hält länger als ein Provisorium.
Re: Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Ein harmloser Strahl hat keine Wirkung, in dem Moment wo Wirkung einsetzt wird das Holz "aufgerissen".
Auch bei Steinterrassen ist Vorsicht geboten, die Terrasse meiner Eltern war eigentlich ganz schön, bis ein Enkel auf die Idee kam nach 20 Jahren die zu kärchern. Danach war sie total rauh und im Winter hat das Wasser Löcher gefunden um sie aufzusprengen.
Auch bei Steinterrassen ist Vorsicht geboten, die Terrasse meiner Eltern war eigentlich ganz schön, bis ein Enkel auf die Idee kam nach 20 Jahren die zu kärchern. Danach war sie total rauh und im Winter hat das Wasser Löcher gefunden um sie aufzusprengen.
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Re: Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Ich habe schon Holzterrassen gehabt. Die sind bei Nässe rutschig und müssen geölt werden. Steinterrasse, in Sand gelegt, hatte ich mit dem Haus gekauft und bin ständig dran die Fugen auszukratzen. Manches Kraut bekommt so dicke Wurzeln das es die Platten sonst verschiebt. Der Balkon ist jetzt mit Steinen belegt und hat Betonfugen. Da habe ich keine Arbeit. OK, nach dem Winter sind die Fugen etwas grün aber die bekomme ich auch ohne Kärcher (der eh den Fugen schadet) wieder sauber.ludwig hat geschrieben: So 17. Mai 2026, 12:00 Holz würde ich nur nehmen wenn du eine Überdachung hast. Ohne Überdachung musst du gerilltes Holz nehmen, was ja dann erst recht zum reinigen wäre, schmiert oft und sieht mit der Zeit auch nicht mehr schön aus. Am schlimmsten ist dann ein billiges Druck imprägniertes, nur hässlich.
Steine sind da schon sinnvoller, mit Naturfugen einfach mit Moos bewachsen, sieht toll aus, naturnah, wenn du es klinisch rein haben willst dann die Fugen mit Beton füllen, haste auch nichts mehr zu reinigen. Ich wohne ja im Granitland da macht man sowas aus schönen Granitplatten in allen möglichen Ausführungen. Aber Terrassen sind eine arge Geschmackssache, was dem einen gefällt findet der nächste zum Kotzen.![]()
sybille ist nach PC-Problemen Elli1
Re: Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Nur soviel dazu: Holz muss nicht geölt werden, wenn man das will, dann kann jeder machen was er will.
Nichtgeöltes Holz ist weniger rutschig, weil Öl halt von sich aus rutschig ist.
Eine Lasur, egal welche, ist für Terrassen nicht zu empfehlen, die wird vom Frost im ersten Winter "weggesprengt".
Eigentlich darf es keine waagerechten Holzflächen im Freien geben, sagt der "konstruktive Holzschutz".
Nichtgeöltes Holz ist weniger rutschig, weil Öl halt von sich aus rutschig ist.
Eine Lasur, egal welche, ist für Terrassen nicht zu empfehlen, die wird vom Frost im ersten Winter "weggesprengt".
Eigentlich darf es keine waagerechten Holzflächen im Freien geben, sagt der "konstruktive Holzschutz".
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Re: Welches Holz für Terrasse sinnvoll
Hast du schon mal was geölt? Das überschüssige Öl wird nach 10 Minuten aufgewischt, da ist nichts rutschiges, was durch Öl bedingt ist.
