Ich denke halt, jemand der auswandern will, hat entweder die Knete für was eigenes oder ist mittellos.
Ich finde es mit den Arbeitsgästen immer gerade schön, dass man gemeinsam was unternimmt. Ich zeige ihnen die Hochmoore in der Nähe und wenn sie zum Strand wollen, können sie die 4km auch laufen und in die Stadt fährt ein Bus. Man ist nicht permanent mit ihnen zusammen. Einen separaten Raum sollte man aber haben und man muss sich natürlich drauf einlassen können. Ich finde es interressant und fände es dagegen schrecklich, mein Grundstück teilen zu müssen, was auch nicht sooo klein ist, aber ich liebe jeden Winkel.
Ich bin auch sehr gerne alleine, gerade deshalb schätze ich es, wenn die Leute nach abgesprochener Zeit wieder weg sind. Was die Arbeit betrifft, mache ich die in der Regel mit ihnen zusammen. Außer da ist jemand so vom Fach, dass ich ihn alleine werkeln lassen kann. Man braucht halt öfter mal 2 Hände mehr oder einen kräftigen Kerl. Ich nehme die Leute vorher durch die Lupe, kurze Nachricht "Ich möchte gerne dann und dann kommen" reicht mir nicht. Das "Schlimmste" was ich mal erlebt habe, war ein Mann mit 2 linken Händen und ohne Kraft. Er war aber nur kurz da und wir hatten einige Gemeinsamkeiten, sodass es nicht weiter schlimm war. Mit allen anderen habe ich richtig was geschafft bekommen und außer ein Akku ist mir in 4 Jahren nichts weggekommen.
