Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

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Zacharias
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#41

Beitrag von Zacharias »

Na gegebenenfalls schon, wenn in der mütterlichen Ernährung was fehlt, kann es auch nicht an die Muttermilch weitergegeben werden.
unkrautaufesserin
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#42

Beitrag von unkrautaufesserin »

Aber die Kinder waren über ein Jahr alt. Egal, was da alles in der Milch gefehlt hat, vor allem hat da das feste Essen und die nötige Kalorienmenge gefehlt!
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Zacharias
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#43

Beitrag von Zacharias »

Das definitiv!
Jan65
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#44

Beitrag von Jan65 »

Schaut Euch diese Seite an. Es steht dort geschrieben das es physiologisch, also von Natur aus normal ist, das Kinder bis zum 7. Lebensjahr gestillt werden. https://www.still-lexikon.de/was-ist-la ... ungsdaten/
Und das Thema Beikost muss man auf der Seite suchen, um es zu finden.

Möglicherweise hat sich das Elternpaar an so einer Seite orientiert.
Grüße Beatrix
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Thomas/V.
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#45

Beitrag von Thomas/V. »

"Stillen" und "Stillen" bedeutet nicht, das es das Gleiche ist, ob das Kind bis zum 3.LJ mal gelegentlich zum Einschlafen bissl nuckeln darf, ansonsten aber was Vernünftiges zu essen kriegt, oder aus ideologischer Verblendung oder sonstiger geistiger Umnachtung heraus systematisch mangelernährt wird.
Physiologisch ist es, das Säuglinge im Allgemeinen Zähne bekommen. Was hat sich wohl die Natur dabei gedacht? Warum kriegen sie die nicht erst mit 4 Jahren, wenn es so "vorgesehen" wäre?
Unsere Tochter hat mit ihren Zähnen irgendwann zu gebissen, was ein deutliches Zeichen dafür war, das sie endlich mal was ordentliches zu beißen haben wollte. Da war sie so 9 Monate alt. Aber schon vorher hat sie deutlich gemacht, das sie nicht mehr satt wurde, obwohl noch genug Milch da war.
Auch hat meine Frau gemerkt, das es ihr nicht mehr gut tat, "ausgesaugt" zu werden.
Gekauften Brei wollte sie nicht essen, aber als sie das erste Mal Leberwurstbemme bekam, hat sie gestrahlt und wollte dann bald gar nicht mehr gestillt werden. Da wurde es wichtiger, das alle gemeinsam am Tisch saßen und dass zu essen, was die Alten aßen.
Lassen sie mich durch, mein Bruder ist Arzt!
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Zacharias
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#46

Beitrag von Zacharias »

Solche Leute gehen von Naturvölkern aus. Es macht aber eben einen Unterschied, ob eine Inuitfrau ein Kind viele Jahre stillt oder eine Frau aus einem industriellen Land. und aus fanatischer Verblendung zu übersehen, dass Kinder verhungern ist schon echt krass. Ich habe auch eine Freundin, die ihre Kinder Jahre gestillt hat, vielleicht auch immer noch, der jüngste ist in der ersten Klasse. Aber eben nur zusätzlich. Die Kinder zeigen selbst, wann es ihnen genug ist, aber die Zeichen sollte man als Frau schon erkennen können. Heftig, dass diese Zwillige bleibende Schäden haben.

Hab mir gerade mal die Seite angeschaut und finde sie gut. Denn da geht es ja nur um Erkenntnisse der Stillzeit von verschiedenen Völkergruppen und Zeitaltern. Ich halte es auch für erstrebenswert, lange zu stillen, sofern das Kind es möchte. Aber die Stilldauer sagt ja nichts darüber aus, wie viel Beikost es gibt und die ist auch einfach nicht Thema auf der Seite. Auch bei den Jägern und Sammlern wurde dem Kind sicherlich mal ein Knochen mit etwas Fleisch in die Hand gegeben oder Beeren in den Mund gestopft. Ich denke in der Vorzeit war das lange Stillen auch wichtig zur Geburtenkontrolle. Kinder in kürzeren Abständen waren nicht erstrebenswert. Heute werden Kinder im Durchschnitt eher zu kurz als zu lange gestillt.
Jetzt sind wir aber völlig vom Thema abgekommen.
Jan65
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#47

Beitrag von Jan65 »

Wenn diese Leute es aber für richtig und natürlich halten, sich wie ein Naturvolk zu ernähren und dann Beikost für unnatürlich halten, dann lassen sie ihr Kind hungern.
Das Eltern oft betriebsblind sind, erleben ich hier auch gerade bei einer Nachbarsfamilie. Das älteste Kind ist 5 Jahre alt, geht in den Kindergarten und kann immer noch nicht sprechen. Die Eltern behaupten, das ist normal. Weil sie es so sehen wollen, genau wie die Eltern der fast verhungerten Zwillinge.
Und deshalb bekommt das Nachbarkind keine therapeutische Unterstützung und wird behindert bleiben, genau so die die Zwillingen nicht die nötigen Nahrung bekamen und behindert bleiben werden.
Grüße Beatrix
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Zacharias
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#48

Beitrag von Zacharias »

Tja, manchen Leuten sollte man die Haltung von Kindern verbieten.
unkrautaufesserin
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#49

Beitrag von unkrautaufesserin »

Ich verstehe auch nicht, warum das Jugendamt da nicht eingegriffen hat. Unser verhungertes Pflegekind (14 Monate, 5 kg) war sofort aus der Familie raus, und die Familie hat es auch bis heute nicht wieder. Es hat sich übrigens sehr gut erholt und scheint nur wenig retardiert, kann also gut sein, daß auch die Zwillinge noch eine Chance haben.
Jan65
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#50

Beitrag von Jan65 »

Tja, das Familiengericht hat den Eltern der Zwillinge das Sorgerecht gelassen, unter der Bedingung das sie sich jetzt um das Wohlergehen ihrer Kinder kümmern und alle notwendigen Arzttermine u. Therapien einhalten. So kann man es nachlesen. Ich würde sagen, die Familie steht jetzt unter Beobachtung.

Und was unsere Nachbarsfamilie angeht, so haben sie die "Unterstützung" ihre besonders "fleißigen" Kinderarztes, der meint, das Kind sei nur besonders schüchtern. Was dieser Arzt über Sprachentwicklung bei Kindern gelernt hat, wenn er es denn jemals gelernt hat, hat er offensichtlich komplett vergessen.
Grüße Beatrix
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