Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

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MeinNameistHASE
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#11

Beitrag von MeinNameistHASE »

Herzlich willkommen!

In der Leipziger Ecke gab oder gibt es auch einen bio-veganen Gemüsebaubetrieb. Das Konzept war interessant :ohm:

Viele Grüße aus der Rhön
Ich verlasse mich auf meine Sinne: Irrsinn, Wahnsinn und Blödsinn!
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Amigo
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#12

Beitrag von Amigo »

Wir sollten einen (* -n ) , veganen Stuhlkreis bilden wollen .
Wichtig wäre es noch zu erwähnen , bei grün nicht mit dem Lastenfahrrad über die rote Ampel zu fahren .
Sefti pführst !
.
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unkrautaufesserin
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#13

Beitrag von unkrautaufesserin »

Amigo, das ist nicht so lustig, wie Du glaubst. :oma:

Ich finde es sehr in Ordnung, wenn junge Leute sich engagieren, über ihr Leben nachdenken und etwas besser machen wollen als ihre Vorfahrengenerationen. Das kann mein Leben verändern, muß es aber nicht. Trotzdem habe ich es vor 30 Jahren nicht anders gemacht, und auf meinen Erfahrungen bauen meine Kinder jetzt auf.

In Leipzig wohnen viele kluge und engagierte junge Leute, von deren Ideen Deutschland profitieren wird. Ob diese App dazugehört? Die Zukunft wird es zeigen. Momentan hat due Leipziger Umwelt gerade wieder mehr Probleme mit Leuten, die wissen, wo Bärlauch wächst... wenn die Polizei nicht eingreifen würde, würden die Leute säckeweise davonschleppen, und es gäbe bald kein Pflänzchen mehr. Das ist der Nachteil davon, wenn die breite Masse eßbare Pflanzen bestimmen kann.
Ferry
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#14

Beitrag von Ferry »

Ehrlich gesagt habe ich noch niemanden getroffen der durch die Nutzung von einer App selbstständig im erkennen von eßbaren Pflanzen geworden ist. Alle mit denen ich bisher darüber gesprochen habe (und das sind Einige, da ich ja Wildkrautsalat auf dem Markt verkaufe) greifen bei fast jeder Pflanze immer wieder zum Handy um die App zu Fragen.
Das effektivste sind immer noch Bücher mit Zeichnungen der Pflanze. Da werden die wesentlichen Merkmale aufgegriffen und eben nicht eine Momentaufnahme gemacht.

Schau doch mal wer in deiner Region Wildkräuterführungen anbietet! Da triffst du auf jeden Fall Leute die sich mit dem Thema beschäftigen.
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Amigo
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#15

Beitrag von Amigo »

unkrautaufesserin hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 12:03 Amigo, das ist nicht so lustig, wie Du glaubst. :oma:

Ich glaube lediglich an die Natur.

" In Leipzig wohnen viele kluge und engagierte junge Leute" .

" Vatis " erste Ehefrau war aus Leipzsch´.

Junge Menschen können und sollen mMn. tun und lassen was sie wollen . Im Rahmen des BGB .
Vielleicht wäre ich heute vor 48 Jahren auch bei der Antifa oder würde bei einem Parteitag als Ardonfo auftreten .
Soviel Showbusiness muß schon sein .
.
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Kirschkernchen
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#16

Beitrag von Kirschkernchen »

In Leipzig Connewitz wohnen besonders viele engagierte junge Leute. Meist arbeiten sie dann am 1. Mai ganz besonders engagiert an Fahrzeugen, Fensterscheiben und Bushaltestellen. Was sie in der übrigen Zeit tun, ist meist mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

Vegane Permakultur ist sowas wie biologischer Brokkoli. Chemischen hab ich noch nicht gesehen. Biologisch ist jeder Brokkoli, biologisch wird hier als Markenname verwendet, mit dem man Eigenschaften verbindet. Biowildlachs. Der Ausgangsfaden arbeitet mit mehreren solcher triggernden Formulierungen. Sie lösen im Leser/Zuschauer etwas aus, man weiß, wovon gesprochen wird, obwohl man eigentlich nichts weiß...

... und nichteinmal merkt, dass solche Beiträge computergeneriert sind. Im Werbebereich werden solche Computerprogramme bald die menschlichen Akteure überbieten und auch ersetzen. Im ganzen Satz. Ich vermute, hier gehts eher um einen content-generierenden Bot, als um die dreihunderttausenste BärlauchApp, speziell für Selbstversorger. :ohoh:
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emil17
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#17

Beitrag von emil17 »

Es gibt schon recht viele Apps, die diese Nische bedienen. Manche wecken recht hohe Erwartungen.
Die sich WildForager nennt (ohne Leerzeichen im Namen, also wohl eine andere als die des Themenstarters) verspricht "Perfect for anyone seeking deeper connection with nature". Unter Privacy and Safety steht dann aber doch "Always consult expert before consuming any plant"

Ich bin eher pessimistisch für die Zukunft (Kann mir mal wer sagen, ob ich aufs Klo muss? Mein Handy hat grad keinen Akku mehr), aber zum Glück sind fast alle Prognosen falsch.

Kochen lernt man am Herd, Schwimmen im Wasser und Natur ist draussen.
Bei Bärlauch ist es ja noch einigermassen einfach. Bärlauch ist es, wenn deine Finger nach Bärlauch riechen.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
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emil17
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#18

Beitrag von emil17 »

Kirschkernchen hat geschrieben: Sa 14. Mär 2026, 12:13 Vegane Permakultur ist sowas wie biologischer Brokkoli.
Hier muss ich ganz entschieden widersprechen. Gemeint ist doch PK ohne Tiere.
Das geht gar nicht? Digital geht das schon, da kann der menschliche Geist sich frei entfalten.
In der Praxis ist es etwas komplizierter:
Ich habe, um sicher zu sein, die Definition von "vegan" bei Peta.de nachgelesen. Es läuft darauf hinaus, ob Tiere das, was sie tun, freiwillig machen, oder ob man sie dazu zwingt. So ist beispielsweise das Stillen eines Säuglings durch die Mutter zulässig, der Besuch eines Zoos oder das Tragen von Wollsachen oder das Behandeln von Gummibärchen mit Bienenwachs nicht (wie man drauf kommt, siehe dort.).
Ob Regenwurm und Kompostmilbe freiwillig aus Pflanzenteilen Kompost machen oder ob man sie mit der Anlage eines Komposthaufens dazu zwingt, muss offen bleiben, weil das dort nirgendwo steht.
Auch das Problem, ob das Ablesen von Raupen, die am biologischen Brokkoli fressen, Tierleid sei und deshalb unterbleiben muss, wenn der Broccoli weiterhin vegan sein soll, wird dort nicht angesprochen.

Ganz im Gegensatz dazu ist der Begriff "biologisch" als Eigenschaft eines Lebensmittels im Zusammenhang mit kommerziellem Pflanzenanbau ziemlich gut definiert und praxistauglich.
Wer will, findet einen Weg. Wer nicht will, findet eine Ausrede.
franasa
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#19

Beitrag von franasa »

In der Leipziger Ecke gab oder gibt es auch einen bio-veganen Gemüsebaubetrieb. Das Konzept war interessant :ohm:
Genau, das ist der Biohof von Daniel Hausmann :) ein wirklich unterstützenswertes Projekt

Und ja, natürlich funktioniert vegane Landwirtschaft auch ganz ohne sogenannte "Nutz"tiere. Zahlreiche Beispiele dafür findet man in der Arbeit des Förderkreises Biozyklisch-Veganer Anbau. Ich kann das allen empfehlen, die sich gerne mit dem Thema auseinandersetzen möchten.

ein gutes Beispiel in Deutschland ist der Permakulturpark am Lebensgarten Steyerberg:
https://biozyklisch-vegan.org/permakult ... teyerberg/

Für alle, die das Thema interessiert, kann ich auch dieses Buch empfehlen (leider das Bild zu verkleinern hat nicht geklappt):
Bild

LG aus Leipzig, und ich freue mich weiterhin, wenn sich Gleichgesinnte aus der Nähe bei mir melden.
Ferry
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Re: Vegane Permakultur und Essbare Wildfplanzen Enthusiast

#20

Beitrag von Ferry »

Also Leipzig Connewitz ist viel schöner als sein Ruf! Meine Tochter lebt da und falls es mich jemals in die Stagt zieht käme genau dieser Stadtteil in die Auswahl. Immerhin gibt es dort sogar Straßenschilder die darauf hin weisen das Waffen tragen verboten ist! Und jede Menge engagierter junger Leute und alle zeigen einem auf Nachfrage den Weg zum Bioladen!

Vegane Lebensweise finde ich völlig in Ordnung. Massentierhaltung ist ungesund für Tiere, Menschen, Böden und Wasser.
Aber Vegane Landwirtschaft bedeutet deutlich mehr Fläche ist nötig und anderes was für mich nicht in Frage kommt. Ausserdem finde ich Tiere wichtig für die Seele der Menschen und um sowas wie Verantwortung zu lernen. Und Selbstkontrolle.
Ich kenne keinen verantwortungsvollen Tierhalter der dann irgendwann grundsätzlich gegen Tierhaltung war. Diese Ideen kommen von Theoretikern. Meiner Erfahrung nach.
Die Freundinnen meiner Tochter dürfen nicht an meine Pferde, weil Pferdehaltng ja tierquälerei ist. Sorry, aber es gäbe keine pferde wenn es keine Tierhalter gäbe und ich halte nicht Pferde damit sie fressen sondern um zu reiten oder so.
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